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Intervallfasten
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am 28.01.2024 23:49:22 | IP (Hash): 1904521947
Weißt du Kelly: ich rede hier nicht von dem Billigzeugs, das du vielleicht unter Formula oder sonst welchem Zeugs kennst.
Und: es geht um hochwertiges Protein, das essentielle und semi-essentielle Aminosäuren in ordentlichen Mengen enthält, kaum Kohlenhydrate/Zucker. DAS machst du mit Milchprodukten und Hülsenfrüchten nicht wett. ERBSEN haben übrigens pro 100gr 14gr Kohlenhydrate! Kichererbsen haben sogar 61 gr Kohlenhydrate pro 100gr.....da freut sich die BSD.
LG
Nada
Typ 2 - 2x1000mg Metformin
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.01.2024 09:01:13 | IP (Hash): 215791486
Zuckerle schrieb:
Fasten, egal welche Version du wählst, ist immer eine vorübergehende Maßnahme
Nein. Heilfasten ja. Aber Intervallfasten ist ein Lebensstil, den man sein ganzes Leben lang beibehält.
Zuckerle schrieb:
Irgendwann musst du mal wieder auf Normal zurück gehen.
Wie ich schon mal an anderer Stelle sagte: Intervallfasten IST normal. Da muss man nirgendwohin zurückgehen.
Zuckerle schrieb:
Sorry Jürgen...aber dein Geschwurbel ist für mich einfach nur unverständlich...oder war mein Post unverständlich und du hast nicht verstanden, was ich sagen wollte...
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, @Zuckerle. 🤣
Bearbeitet von User am 29.01.2024 09:03:04. Grund: Ergänzung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.01.2024 09:08:50 | IP (Hash): 215791486
Nada schrieb:
Weißt du Kelly: ich rede hier nicht von dem Billigzeugs, das du vielleicht unter Formula oder sonst welchem Zeugs kennst.
Und: es geht um hochwertiges Protein, das essentielle und semi-essentielle Aminosäuren in ordentlichen Mengen enthält, kaum Kohlenhydrate/Zucker. DAS machst du mit Milchprodukten und Hülsenfrüchten nicht wett. ERBSEN haben übrigens pro 100gr 14gr Kohlenhydrate! Kichererbsen haben sogar 61 gr Kohlenhydrate pro 100gr.....da freut sich die BSD.
Ich kenne überhaupt keine Formula-Diäten. Ich habe so etwas nämlich noch nie gemacht. Ich habe das nur immer bei anderen gesehen und gehört. Und fand es immer schon Schwachsinn. Gut, so etwas wie eine Studie wie die von Taylor ist da eine Ausnahme, denn da müssen die Voraussetzungen für alle gleich sein, damit das Ergebnis überprüfbar ist. Aber ansonsten ... „Ich brauche mal schnell meine Bikinifigur, also trinke ich jetzt ein paar Wochen nur noch Shakes.“ Das ist doch Quatsch. Wenn man das ganze Jahr über gesund lebt, sollte das nicht nötig sein.
Klar haben Hülsenfrüchte Kohlenhydrate. Aber das spielt doch keine Rolle, wenn man sich nicht damit vollstopft. Ich habe durchschnittliche 60g KH pro Tag. -
am 29.01.2024 09:20:38 | IP (Hash): 215791486
hjt_Jürgen schrieb:
Zuckerle schrieb:
Fasten, egal welche Version du wählst, ist immer eine vorübergehende Maßnahme, um
warum nicht, um dauerhaft weniger als bisher zu essen?
Genau. Ich merke jetzt schon, dass ich viel weniger brauche, um satt zu sein. Warum sollte ich das irgendwann wieder ändern? Ich bin satt und zufrieden und nehme ab. Und irgendwann werde ich mein Zielgewicht erreicht haben und nicht mehr abnehmen.
hjt_Jürgen schrieb:
Persönlich würde mich daran stören, dass die eine vergleichsweise große Mahlzeit pro Tag mit eher 500-600 kcal und auch etwas mehr nicht zum Ausschalten des Typ 2 Diabetes taugt, sondern allenfalls dazu, dass der BZ halt weniger viel zu hoch ansteigt.
Die Frage ist: Taugt es wirklich nicht dazu? Denn es wird ja immer behauptet, dass Übergewicht der größte Motor ist, der den Diabetes antreibt. Und bei vielen reichen ja schon 10-15 Kilo, um nicht mehr im diabetischen Bereich zu sein.
Ich esse übrigens zwei Mahlzeiten am Tag, nur in einem relativ engen Fenster. Also beispielsweise Frühstück um 10:30Uhr und Mittag um 13:00Uhr oder 14:00Uhr. Danach bin ich satt und brauche nichts mehr bis zum nächsten Tag. Ich höre nie auf, bevor ich richtig satt bin.
Ich denke, in unserer adipösen Gesellschaft, in der überall und ständig von Diäten die Rede ist, meinen die meisten jetzt, dass alles eine Diät ist, was nicht etwas den ganzen Tag in sich reinstopfen ist. Ziel sollte doch aber sein, gesund zu essen. Auf Dauer. -
am 29.01.2024 09:57:07 | IP (Hash): 2112195232
Nada schrieb:
Weißt du Kelly: ich rede hier nicht von dem Billigzeugs, das du vielleicht unter Formula oder sonst welchem Zeugs kennst.
Und: es geht um hochwertiges Protein, das essentielle und semi-essentielle Aminosäuren in ordentlichen Mengen enthält, kaum Kohlenhydrate/Zucker. DAS machst du mit Milchprodukten und Hülsenfrüchten nicht wett. ERBSEN haben übrigens pro 100gr 14gr Kohlenhydrate! Kichererbsen haben sogar 61 gr Kohlenhydrate pro 100gr.....da freut sich die BSD.
Also, meine BSD findet Erbsen und andere Hülsenfrüchte super....
Warum soll man das mit Milch und Hülsenfrüchten nicht ausgleichen können?
Ich habe absolut kein Problem auf genügend Proteine pro Tag zu kommen (100g mind.).
Die Quellen sind vielfältig: Fleisch, Fisch, Seefood aller Art, Käse, Quark, Yoghurt, Hülsenfrüchte, Nüsse, PIlze, Eier und Produkte in denen Eiern enthalten sind, Soja..... -
am 29.01.2024 11:28:45 | IP (Hash): 215791486
Eben. Ich glaube, diese Angst vor Kohlenhydraten verzerrt ein wenig den Blick. Die KH werden zu einer Art Feind gemacht, wie es früher das Fett war. Aber weder die KH noch das Fett haben das verdient. Selbstverständlich muss man als Diabetiker auf Kohlenhydrate achten und kann nicht einfach den ganzen Tag Süßes in sich reinstopfen. Aber deshalb kann man doch komplexe KH in Vollkornbrot, Hafer, Erbsen essen. Nur eben nicht zu viel.
Und Eiweiß ist auch immer so ein Thema. Dabei enthält jede normale Ernährung (nicht Süßigkeiten, Chips und Pizza) genügend Eiweiß, wenn man nicht gerade Kraftsportler ist. Ich esse fast jeden Tag Käse und Quark. Gerade sitze ich jetzt hier mit Buttermilch und Hüttenkäse. Joghurt steht auch noch im Kühlschrank. Zum Gemüse mische ich meistens Feta. Und/oder es kommen Mandeln dazu, Sesam, Walnüsse ... Das hat alles sehr viel Eiweiß.
Bearbeitet von User am 29.01.2024 11:30:21. Grund: Ergänzung -
am 29.01.2024 12:13:09 | IP (Hash): 109108931
Kelly schrieb:
Die Frage ist: Taugt es wirklich nicht dazu? Denn es wird ja immer behauptet, dass Übergewicht der größte Motor ist, der den Diabetes antreibt. Und bei vielen reichen ja schon 10-15 Kilo, um nicht mehr im diabetischen Bereich zu sein.
Da geht ein bisschen was durcheinander, nicht nur bei dir, sondern z.B. auch bei den Ernährungsdocs. Denn bei den meisten Menschen macht auch das dickste Übergewicht keinen Typ 2 Diabetes.
Bei den Docs ist Remission, wenn die BZ-Werte mit der Auswahl und Portionierung vom Essen im unteren prädiabetischen Bereich gehalten werden können. Nach meinem Verständnis ist Remission dann, wenn der BZ 24/7 im völlig gesunden Rahmen verläuft und eine KH-Portion, die mit eingeschaltetem Diabetes wie bei den Ernährungsdocs noch einen Anstieg von deutlich über 200 macht, allenfalls noch kurz bei 140 mg/dl anstößt.
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Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :) -
am 29.01.2024 12:16:43 | IP (Hash): 1532091295
Kelly schrieb:
Eben. Ich glaube, diese Angst vor Kohlenhydraten verzerrt ein wenig den Blick. Die KH werden zu einer Art Feind gemacht, wie es früher das Fett war. Aber weder die KH noch das Fett haben das verdient.
Es geht nicht um Angst&Vorurteil. es geht um den gemessenen Blutzuckerwert. Und um die Schäden, die zu hoher BZ anrichten kann.
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DM2 in Remission ohne Medikamente -
am 29.01.2024 12:37:52 | IP (Hash): 215791486
Wobei es allerdings auch noch immer auf die Höhe des BZ ankommt. Mein höchster HbA war 7,4, mein letzter war 6,7. Wenn ich hier von hohen zweistelligen Zahlen lese, verstehe ich die Angst. Und wenn ich einen solchen Wert hätte, würde ich wahrscheinlich versuchen, ganz auf KH zu verzichten. Aber bei meinen Werten muss ich mich vor allem darum bemühen, dass sie nicht höher werden. Denn für mein Alter wäre ein HbA von 6,5 völlig in Ordnung. Erst wenn er über 7,5 geht, ist er nicht mehr in Ordnung. Also stelle ich jetzt meine Ernährung so ein, dass ich auf 6,5 oder niedriger komme. -
am 29.01.2024 12:53:09 | IP (Hash): 109108931
Kelly schrieb:
Wobei es allerdings auch noch immer auf die Höhe des BZ ankommt. Mein höchster HbA war 7,4, mein letzter war 6,7. Wenn ich hier von hohen zweistelligen Zahlen lese, verstehe ich die Angst.
Der HbA1c-Wert ist unabhängig von den BZ-Spitzen, die wir uns mit unserem Essen jeweils um ne Stunde danach machen. Die können wir nur direkt selbst messen. Denn der HbA1c kann nur Spitzen “berücksichtigen”, die länger als 3-4 Stunden anhalten.
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