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    am 29.01.2024 13:33:02 | IP (Hash): 190148729
    Zuckerle schrieb:
    Sorry Jürgen...aber dein Geschwurbel ist für mich einfach nur unverständlich...oder war mein Post unverständlich und du hast nicht verstanden, was ich sagen wollte...

    Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen, @Zuckerle. 🤣[/quote]

    Was soll das Kelly? Warum bist du der Meinung, dass ich im Glashaus sitze?
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    am 29.01.2024 17:57:16 | IP (Hash): 1446167479
    hjt_Jürgen schrieb:
    Bei den Docs ist Remission, wenn die BZ-Werte mit der Auswahl und Portionierung vom Essen im unteren prädiabetischen Bereich gehalten werden können.

    Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Manchmal ist es sogar noch darüber, und sie betrachten das schon als Erfolg. Natürlich ist jede Blutzuckersenkung ein Erfolg gegenüber einem höheren Wert zuvor, aber das ist manchmal schon verwirrend.

    Die einen stellen sich auf die neue Low-Carb- oder LOGI-Ernährung ein, nehmen super ab, und auch die Blutzuckerwerte sinken. Wobei man dann ja nicht weiß, liegt es am geringeren Gewicht oder an der Ernährung? Vor allem, wenn ein 180-Kilo-Mann dann gerade mal 10 oder 15 Kilo abnimmt, und der HbA ist auf 5,8 gefallen oder so. Jeder Mensch ist anscheinend sehr, sehr anders.
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    am 29.01.2024 17:58:34 | IP (Hash): 1446167479
    Zuckerle schrieb:
    Was soll das Kelly? Warum bist du der Meinung, dass ich im Glashaus sitze?

    Denk mal drüber nach. Vielleicht kommst Du drauf. 😄
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    am 29.01.2024 18:38:30 | IP (Hash): 190148729
    Dann würde ich dich nicht fragen. Was soll das? So ein Aussage machen und dan sagen "denk mal drüber nach". Das ist einfach nur rotzfrech und respektlos...
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    am 29.01.2024 22:56:13 | IP (Hash): 1904521947
    ""Ich brauche mal schnell meine Bikinifigur, also trinke ich jetzt ein paar Wochen nur noch Shakes.“ Das ist doch Quatsch.Wenn man das ganze Jahr über gesund lebt, sollte das nicht nötig sein.
    Klar haben Hülsenfrüchte Kohlenhydrate. Aber das spielt doch keine Rolle, wenn man sich nicht damit vollstopft. Ich habe durchschnittliche 60g KH pro Tag. "

    Ich will dich sicher nicht überzeugen, Kelly.
    Du hast hier wohl ein Vorurteil, das kannst du auch gerne behalten und pflegen ;-). Es geht mir eher darum, die Sache mit den Shakes mal richtigzustellen:
    Für mich sind ausgesuchte (!) Shakes eine gute und gesunde Möglichkeit, meinen Körper mit den notwendigen Aminosäuren zu versorgen. Dazu kommen noch ein paar gute Mineralstoffe und Vitamine. Ich bin absolut überzeugt davon, dass man diese Amino´s braucht und nicht die Möglichkeit hat, diese in ausreichender Menge (!!) über die tägliche Nahrung zu beziehen. Ebenso Vitamine und Co..
    Ich mache Kraft-Ausdauertraining seit ich 14 bin. Und seitdem supplementiere ich Aminos. Zuletzt hatte ich diese in Kapselform, auch weil man nicht so leicht an wirklich gute Shakes kommt. Das hat sich jetzt geändert.

    LG
    Nada

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    am 30.01.2024 00:47:01 | IP (Hash): 1904521947
    @Zuckerle:
    Du solltest dich vielleicht mal über die Methode Intervallfasten informieren, bevor du dich dazu äußerst.
    Intervallfasten sollte tatsächlich - und das sagen viele kompetente Fachleute - im besten Fall eine lebenslange Ernährungsumstellung sein. Nur hält das nicht jeder durch.
    Natürlich kann man dadurch den Körper heilen. "Deine Nahrung soll deine Medizin sein". Eben weil man mit zwei Mahlzeiten pro Tag auf bestimmte Zeiten begrenzt (damit meine ich tägliche Essenszeiten) nicht mehr wahllos irgendwelches Essen (wenn man das so nennen kann) in sich hineinfuttert, sondern sicher an guter und reichhaltiger Nahrung interessiert ist.
    Mich erinnert das an die Situationen bei Verwandten, wo der Tisch am Sonntag sich biegt vor Fleisch, verschiedene Sorten, möglichst viel und das bitte möglichst billig... nein, danke!
    Ich würde die Bezeichnung Intervallfasten lieber gegen "gesunde, körpergerechte und sinnvolle Ernährungsform" tauschen. Oder findest du es normal, wenn jemand, der 8 Stunden im Büro hockt, 3x täglich isst?! Diese Form taugt für Handwerker, Landwirte etc., die den ganzen Tag körperliche Arbeit leisten. Es muss dem Lebensstil angepasst sein.

    LG
    Nada

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    am 30.01.2024 09:25:38 | IP (Hash): 1446167479
    Ja, das ist es eben: Die meisten Leute sind einfach uninformiert. Sie hören „Fasten“, verwechseln das mit „Hungern“ und kriegen wahrscheinlich allein bei der Vorstellung, auf Essen verzichten zu müssen, einen Fressanfall. 😀

    Aber genauso wenig, wie Fasten etwas mit Hungern zu tun hat, hat Intervallfasten etwas mit Verzichten zu tun. Man kann alles essen, was man möchte. Wenn das natürlich Tüten voller Süßigkeiten und Chips sind oder nur immer Fertiggerichte oder Pizzadienst, statt selbst zu kochen, dann ist es wahrscheinlich ein Verzicht, wenn man sich dieses Gift nicht mehr zuführt.

    Wenn man aber einigermaßen vernünftig isst, gibt es keinen Verzicht. Man beschränkt nur seine Essenszeiten und muss keine Kalorien zählen. Ich schreibe zwar meistens alles auf, was ich esse, aber das ist zu meinem eigenen Vergnügen. Ich könnte das auch lassen. Man isst, wenn man Hunger hat, und hört auf zu essen, wenn man satt ist. Das reicht völlig aus.

    Mit Diabetes ist es etwas anders, weil man da eher in Richtung weniger Kohlenhydrate gehen sollte, aber das hat mit dem Diabetes zu tun, nicht mit dem „time-restricted eating“.
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    am 30.01.2024 09:43:58 | IP (Hash): 190148729
    Kelly nochmal: Warum sitze ich deiner Meinung nach im Glashaus?
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    am 30.01.2024 11:03:51 | IP (Hash): 1538924060
    Kelly schrieb:
    Wenn man aber einigermaßen vernünftig isst, gibt es keinen Verzicht. Man beschränkt nur seine Essenszeiten und muss keine Kalorien zählen. Ich schreibe zwar meistens alles auf, was ich esse, aber das ist zu meinem eigenen Vergnügen. Ich könnte das auch lassen. Man isst, wenn man Hunger hat, und hört auf zu essen, wenn man satt ist. Das reicht völlig aus.


    Time-restricted-eating kann nach meinem Verständnis durchaus gleich viel oder sogar mehr Essen bedeuten, als mit den üblichen 3 Mahlzeiten pro Tag.
    Fasten bedeutet nach meinem Verständnis dagegen immer weniger bis nichts essen. Intervallfasten verstehe ich entsprechend als das Weglassen der Mahlzeit(en) im jeweiligen Fasten-Intervall und damit auch den Wegfall des entsprechenden Anteils am gesamten Kalorien-Budget.

    Wo du nach deiner Schilderung noch immer abnimmst, schaffst du wohl auf für dich auskömmliche Art ein erhebliches Kalorien-Defizit. Und mit dem Abnehmen wirst du auch sicher den Teil vom höher als gesunden BZ los, der bei dir an den zuvielen Kilos hängt.
    Ob du auf diese Weise auch deine persönlichen Einschaltgrenzen in Leber und Betazellen unterschreiten und deine T2D ausschalten kannst, bleibt abzuwarten.

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    Typ 2 Diagnose 01.1991, Basal-Bolus seit 1998, HbA1c 5,5 und besser seit 2002.
    Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein engster Lebenspartner und bester Gesundheits-Coach :)
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    am 30.01.2024 13:03:32 | IP (Hash): 1446167479
    Ja, das werde ich dann sehen. Das Abnehmen ist jetzt nur der erste Schritt, denn eigentlich muss niemand so erhebliches Übergewicht haben, wie ich es die größte Zeit meines Lebens hatte. Aber man wusste eben zu wenig darüber, wie das zustandekommt. Dass die Gene da mitspielen, ist zwar mittlerweile klar (hätte ich das nur früher gehabt, diese Möglichkeit, das zu testen), aber man kann auch nicht alles auf die Gene schieben.

    Bei uns zu Hause wurde zwar immer frisch gekocht, aber sehr deftig, weil ich aus einer Bauernfamilie stamme, die aber nicht mehr auf einem Bauernhof lebte. Es wurde gekocht, als würden alle noch den ganzen Tag auf dem Feld arbeiten, während mittlerweile alle Bürojobs hatten. Und schon sammelten sich die Kilos an. Auch ohne Snacks und Chips aus der Tüte oder Süßigkeiten.

    Dass Intervallfasten mir so sehr liegt, konnte ich damals noch gar nicht wissen, weil das noch gar kein Thema war. Das ist erst in den letzten Jahren aufgekommen. Dennoch hatte ich auch vorher schon oft unbewusst Intervallfasten gemacht, da ich ja noch nie gefrühstückt habe und das Mittagessen fast immer meine erste Mahlzeit war.

    Aber abgenommen habe ich dabei nicht, denn ich habe in der Essenszeit die falschen Sachen gegessen. Ich habe viel gearbeitet, habe selten bis nie gekocht, schnell mal abends eine Pizza gegessen und ein Glas Wein getrunken, mittags vielleicht nur einen Becher Hüttenkäse und eine Buttermilch. Das hat für mich gereicht, um NICHT abzunehmen. Oftmals habe ich auch sehr spät gegessen, weil ich erst sehr spät von der Arbeit nach Hause kam, 23 Uhr, 24 Uhr.

    Jetzt, wo ich das Intervallfasten bewusst mache, ist das ganz anders. Erstens arbeite ich nicht mehr, weil ich in Rente bin, und bin deshalb nicht mehr an irgendwelche Bürozeiten gebunden. Zweitens koche ich mit Blick auf die Zutaten immer selbst, und drittens esse ich abends überhaupt nichts mehr. Da purzeln die Kilos ganz von selbst und ohne dass ich mich quälen muss, weil ich immer satt bin. Mal sehen, wie lange das so geht.