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Eure Tricks bei Kohlehydraten

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    am 26.08.2024 15:16:20 | IP (Hash): 1336936000
    Hallo Ihr Lieben,

    ich bin noch sehr neu in dem Thema und versuche gerade ein paar gesunde Alternativen zu meiner Kohlehydrate Sucht zu finden.

    Bis jetzt habe ich den Tip bekommen Nudeln, Kartoffeln, Reis immer am Abend zuvor zu kochen und erst am nächsten Tag zu essen. Das reduziert wohl den glykämischen Index sehr!

    Kann denn wer leckere Nudeln empfehlen die auf Linsen, Kichererbsen Basis etc. basieren? Die REWE Produkte hatte ich schon mal durchprobiert und dann tatsächlich als ungenießbar empfunden.

    Bei DM habe ich online Linsen Penne entdeckt und auch ein CousCous dass aus Linsen bzw. Kichererbsen hergestellt wird. Hat damit schon jemand Erfahrung gemacht?

    Ich versuch den Übergang etwas geschmeidiger zu machen und Ziel wäre es dann die Kohlehydrate wirklich auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Mein Diabetologe meinte, aktuell sollte ich aufgrund meines hohen Langzeitzuckers von 9.1% die Kohlehydrate komplett meiden. Aber das ist echt so abrupt nicht zu schaffen, da ich auch noch unter eine Essstörung leide.

    Ich freue mich sehr auf Eure Erfahrungen.

    Herzliche Grüße,
    CoCo
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    am 26.08.2024 15:41:08 | IP (Hash): 491399864
    Wie ich dem Michel schon geschrieben hab, ist das hier ne super Fundgrube https://www.glucosegoddess.com/science
    Wenn das Englisch nicht reicht, hilft Google super, und wenn du unbedingt was auf Deutsch brauchst, heißen die ersten Schritte "Der Glukose Trick"

    Nachfrage:
    Apropos Essstörung: Wäre da nicht die Newcastle Diät ganz besonders vorteilhaft, indem sie den Input auf 3mal täglich einen Becher z.B. Optifast begrenzt? Damit hättest du nach 1 Woche komplett gesunden Blutzucker völlig ohne Medikamente und nach weiteren um 10 Wochen konsequent in der Spur den Diabetes komplett ausgeschaltet. Dann würde dieselbe Menge KHs, die deinem Blutzucker heute über 240 mg/dl schießt, weniger als 140 mg/dl Spitze machen.


    ----------------------------------------------
    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
    Bearbeitet von User am 26.08.2024 16:19:52. Grund: Nachfrage
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    am 26.08.2024 16:53:33 | IP (Hash): 724341997
    Ich habe relativ abrupt auf lowcarb umgestellt.
    Nudeln/ Kartoffeln vorkochen bringt kaum etwas, besser ist es die Ernährung konsequent umzustellen.
    D.h. kein Getreide, kein Reis, keine Kartoffeln. Haferflocken pushen oft den Blutzucker hoch, das sollte man messen.
    Eiweißbrot u. Ä. Gibt es in sehr großer Auswahl im Handel, statt Vollkornbrot o.ä.
    Nudeln: es gibt z.b. KH arme Nudeln von Steiner's. Diese Firma bietet auch Lowcarb Brot etc. an. Oder Konjaknudeln/-reis.
    Nudeln aus Hülsenfrüchten sind wie vieles Geschmackssache, man darf nicht erwarten, daß sie wie echte Nudeln schmecken. Ich kaufe manchmal Linsennudeln bei Aldi.
    Ich backe mein lowcarb Brot überwiegend selbst und esse jedoch eher wenig davon, denn ich wollte meine Gewohnheiten ändern.
    Ich habe meine Ernährung auf überwiegend Gemüse umgestellt, dazu Fleisch, Eier, Käse, etwas Nüsse, Beeren und gute Öle. Hülsenfrüchte in Maßen. Milchprodukte vertrage ich kaum (eigentlich nur Käse) , wären auch empfehlenswert.
    Backwaren nur lowcarb, nicht täglich, fast alles selbst gebacken da es mir zu wenig Auswahl an z.b. lowcarb Kuchen gibt und ich manche Zutaten nicht vertrage.
    Man jann wunderbar lowcarb Pizza backen, oder eine Quiche mit lowcarb Boden.
    Ideen:
    Z.b. morgens Rührei mit Champignons oder ein Müsli aus Saaten und Nüssen und ein bisschen Haferkleie statt Haferflocken, auch als Porridge kochbar. Dazu Beeren.
    Mittags oft Rohkostsalat/Gemüsesalat mit etwas Feta oder Kichererbsen oder Bohnen. Lässt sich gut vorbereitet und zum Arbeitsplatz mitnehmen.
    Abends z.b. Gemüsepfanne mit Fisch oder Fleisch.
    Keine Zwischenmahlzeiten, besser mindestens 4 Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten.
    Klingt anspruchsvoll, ist es auch, aber mit starkem Willen zu erreichen.

    Schritt für Schritt!

    Falls die Eßstörung großen Raum einnimmt, sollte diese parallel behandelt werden (verschiedene Möglichkeiten, je nach Art der Eßstörung)

    Letztendlich ist es deine Entscheidung und Gesundheit.
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    am 26.08.2024 17:36:40 | IP (Hash): 1336936000
    Danke für Eure Rückmeldungen.

    Bei einer Essstörung Optifast - unmöglich! Ich muss wahnsinnig aufpassen, dass ich keine Suchtverschiebung erleide. Mein Zustand ist leider sehr komplex und ich bin natürlich deshalb auch in Therapie seit Jahren.

    Die Website von Glucose Goddess muss ich mir mal näher anschauen. Danke für den Tip!

    Ich versuche gerade die Regeln von Metabolic Balance weitgehendst einzuhalten bzw. diese mit Intervall Fasten zu mischen. Muss mich etwas herantasten, was meinem Körper aktuell besser gefällt. Ich habe MB mal vor vielen Jahren sehr erfolgreich gemacht und mein Stoffwechsel war in kürzester Zeit wieder auf Hochbetrieb.

    Diese acht Regeln gelten:
    1. Drei Mahlzeiten pro Tag
    2. Fünf Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten
    3. 60 Minuten Zeit nehmen pro Mahlzeit
    4. Jede Mahlzeit mit einem Bissen Eiweiß beginnen
    5. Nur eine Art Eiweiß pro Mahlzeit
    6. Nicht nach 21 Uhr essen
    7. Ausreichend Wasser trinken
    8. Obst zur Mahlzeit essen, nicht zwischendurch

    Zu den Alternativen bzgl. den Standard Kohlehydraten hätte ich noch ein paar Fragen. Ich habe mich jetzt mit Haferflocken eingedeckt, da die Ernährungs docs das mit den Hafertagen empfehlen. Was ist denn der Unterschied von Haferflocken zu Haferkleie hinsichtlich BZ? Glykämischer Index vielleicht?

    Eigentlich ernähre ich mich zu Hause vegetarisch bzw. nach Möglichkeit vegan und ohne Eier wegen meinem Eppstein Bar Virus. Meine Baustellen sind sehr vielfältig, was die Sache nicht leichter macht.

    Aber ich Danke Euch sehr für Eure Anregungen und freue mich auf weitere Inputs.

    Herzliche Grüße,
    CoCo
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    am 26.08.2024 19:12:43 | IP (Hash): 724341997
    Haferflocken jagen oft den Blutzucker hoch, Haferkleie deutlich weniger. Ich bekomme zudem viel Hunger auf Haferflocken. Und natürlich bei lowcarb auch zu viele Kohlenhydrate.

    Haferkleie enthält mehr Betaglucane als Haferflocken und weniger Kohlenhydrate. Betaglucane senken den Blutzuckerwert.

    Diese Haferflocken Tage wirken nur, wenn man sie Vorschriftsmäßig absolviert - nicht als einzelne Mahlzeiten zwischendrin.

    Den höchsten Wert an Betaglucanen enthalten Kölln Haferkleieflocken, schau mal im gut sortierten Handel. Ich nutze sie z.b. zum Binden von Suppe, oder 1 EL im Saaten-Porridge.

    Vegetarier oder Vegan mit lowcarb kombiniert ist eine große Herausforderung.

    Ich esse seitdem wieder mehr Fleisch, aber bei mir war es eine freiwillige Wahl und daher anders als bei dir.

    Als weitere Eiweißquelle zählen Seitan, Gebäck mit hohem Gluten- oder Weizeneiweißanteil (backe ich selbst), evtl. Sojaprodukte (habe ich wenig Erfahrung dank Allergie) , schwarzes Bohnen-Tempeh, Lupinen.
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    am 26.08.2024 20:39:20 | IP (Hash): 1336936000
    Danke für Deine ausführliche Erklärung.

    Ich muss echt noch viel lernen was das Thema Ernährung und Diabetes angeht. Tatsächlich versuche ich keine Zwischenmahlzeiten einzulegen bzw. maximal 3 Mahlzeiten am Tag und optimal auf 16:8 umzusteigen. Aber ich brauch etwas Ruhe um die Hafertage einzulegen. Momentan geht das nicht.

    Die Überlegung wieder etwas Fleisch in meinen Speiseplan einzubauen, hatte ich auch schon.

    Mein Ziel ist es, wieder zu erlernen auf meinen Körper zu hören und zu gucken wie er auf das alles reagiert. Vielleicht sind dann auch wieder Eier und etwas Fleisch drin.

    Momentan nehme ich einen Tag nach dem anderen, für alles andere fehlt mir die Kraft.

    Danke nochmals für Deine hilfreichen Informationen!

    Liebe Grüße,
    CoCo
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    am 27.08.2024 09:26:43 | IP (Hash): 546815261
    Hallo CoCo,

    Herzlich willkommen hier! Du hast schon einen großen Schritt gemacht, dass du dich hier angemeldet und uns deine Geschichte erzählt hast! Du wiegst tatsächlich 96 Kilo mehr als ich, ich würde dir liebend gerne ein paar abnehmen, diese abspecken und meine Zuckerwerte dadurch verbessern 😉.

    Spaß beiseite. Ich schließe mich voll und ganz der Fränkin an. Versuche alles was du kannst um KH zu reduzieren. Ich würde empfehlen, hierauf erstmal den Fokus zu setzen. Esspausen sind auch wichtig, aber du solltest dich nicht überfordern.

    Außerdem ist Bewegung super nützlich und wichtig, hier ist wenig schon mal viel!!! Besser als gar keine!

    Bleib dran, das wird, Schritt für Schritt. Liebe Grüße Ulla
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    am 27.08.2024 16:44:00 | IP (Hash): 1627776210
    CoCoHatFragen schrieb:
    Ich versuch den Übergang etwas geschmeidiger zu machen und Ziel wäre es dann die Kohlehydrate wirklich auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Mein Diabetologe meinte, aktuell sollte ich aufgrund meines hohen Langzeitzuckers von 9.1% die Kohlehydrate komplett meiden. Aber das ist echt so abrupt nicht zu schaffen, da ich auch noch unter eine Essstörung leide.




    Hör lieber auf deinen Arzt. Ein sehr kluger Rat.

    "Aber das ist echt so abrupt nicht zu schaffen, da ich auch noch unter eine Essstörung leide. "

    Verlangt deine Essstörung nach leckeren Nudeln? Echt?
    Ich halte das für Quatsch, ehrlich gesagt. Und angesichts deines hohen HbA1c von 9.1%
    würde ich an deiner Stelle nicht mit dem Schicksal verhandeln und auch keine faule Kompromisse schließen. Lass dich auf den Rat deines Arztes ein und geh dein BZ-Problem schleunigst an. Spätschäden sich nicht lustig!

    Es ist nicht so schwer. Jürgens Rat eine schnelle fastKH-freie "Kur" zu machen, (Newcastle Diät) oä
    ist sehr erfolgversprechend gegen hohen BZ.

    (Ich selber kam so mit einem NBZ von ü 400mg/dl innerhalb von 10 Tagen auf etwa 150mg/dl und nach 2 Monaten um 120mg/dl, dann zügig unter 100mg/dl. Da ging dann auch recht schnell das Gewicht runter, in den 3 Monaten waren es über 10kg. Ohne Qual.
    Nach einem Jahr :
    HbA1c von 11,8% auf 5,2%,
    Gewicht gut 30 kg minus.
    NBZ 85mg/dl.
    Gesundheitlicher Gewinn=unbeschreiblich.
    Ich muss halt schon dranbleiben, entbehre aber nichts. Im Gegenteil.)

    KH füttern deinen Blutzucker, der hohe Blutzucker füttert deinen Hunger und der dein Übergewicht.
    Willst du abnehmen, musst du den BZ runterbringen. Je schneller, desto einfacher ist es.
    KH sind nicht essentiell im Gegensatz zu Protein und Fett.

    Nährstoffe, Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine und Mineralien braucht der Mensch und wenn der Körper hier einen Mangel feststellt, meldet er Gelüste und Hunger / Heißhunger an. Solange, bis er einigermaßen kriegt, was er unbedingt braucht.

    Wer sich nährstoffreich ernährt, bekommt was er benötigt und kommt sogar mit weniger Essen (Kcal) aus.
    Zufrieden, ohne Hunger und wilde Gelüste. Qualität statt Quantität!

    "Bei einer Essstörung Optifast - unmöglich!"
    Das klingt nach Ausrede, entbehrt jeder Logik, die Methode ist ja unbestritten. Es ist maximal 1-2 Tage etwas hart, aber das geht anderen genauso. Da muss man durch und kann das auch, wenn einem klar ist, um was es geht: Gesundheit und Leben.
    Es muss nicht Optifast sein, jede Ernährung mit allen benötigten Nährstoffen bei geringsten Kalorien wird es tun.
    Oder aber für 3-12 Monate eine carnivore Ernährung probieren (was auch fürs Immunsystem hilfreich wäre und vielfältige andere Beschwerden lindern/heilen kann).

    Du musst an deiner Ernährung etwas ganz gewaltig ändern, wenn du gesund werden willst. Weiter so wird nicht funktionieren.
    Du fragst nach Tricks und Auswegen, willst einen geschmeidigen Übergang, wohl am liebsten nur eine kleine halbherzige Änderung - das ist nicht der richtige Weg aus deinen festgefahrenen Gewohnheiten. Ist nicht böse gemeint.

    Gib dir einen Ruck. Auf zu neuen Ufern!
    Du schaffst das.

    Nachtrag:
    Und nein, eine Stoffwechselerhöhung durch «Metabolic Balance» wird deine Pfunde nicht purzeln lassen bei dem BZ den du hast. Der muss erst runter. Offenbar hat es beim letzten Mal nicht so gut geklappt, sonst wärst du nicht da, wo du bist, sondern bei Normalgewicht. Die werben ja mit NON-JOJO.
    Danach kannst du es ja machen, aber bedenke, eine Portion «reines Roggenvollkornbrot ohne Hefe» hat mehr als 30g KH/100g.
    30 g KH - damit kannst du ein Kilo Blumenkohl/ Spinat/ Champignons/ Zuccini essen, mit einem Löffel Butter drüber und ein paar großzügigen Scheiben Fleisch dazu und hast immer noch KH übrig, dass du deinen Kaffee danach mit einer Sahnehaube versehen kannst. Darum geht es.

    Hast du ein Blutzucker-Messgerät? Bei mir wäre eine Scheibe Brot ein Anstieg um 50mg/dl, geschätzt. Haferflocken sind noch schlimmer, aber manche können sie gut vertragen. Obst zu den Mahlzeiten? Eine Handvoll Beeren vielleicht in den Naturjoghurt, aber alles andere hat viel zuviel KH.

    Fruchtzucker wird übrigens anders als Glucose verstoffwechselt und wird direkt in der Leber zu Fett verarbeitet, sollte erst mal ganz weggelassen werden. Interessanterweise, kann Verzuckerung durch Fructose nicht beim HbA1c gemessen werden, obwohl diesbezüglich mindestens genauso schädlich wie Glucose.

    Keine Angst vor Fett essen. Fett wird nicht zu Bauchfett, das wird als Energie verbrannt, wird vom Gehirn, Haut, dem Gewebe und der Verdauung usw benötigt.
    Bauchfett entsteht durch überflüssige Glucose, die die Leber erst lebernah für später als Fett einlagert und wenn kein Bedarf/Nahrungsmangel eintritt, auf Dauer auf die Rippen gepackt. Die menschliche Speicherfähigkeit ist nahezu unendlich. Gesund ist es das nicht und große Fettspeicher und verfettete Organe ziehen allerlei Krankheiten nach sich.

    Hoher Blutzucker verhindert den Abbau von Fett, da wir es ganz schwer mit dem Abnehmen. Deshalb ist es vor allem wichtig, den BZ zu senken, darauf zielt eben die Newcastle Diät ab und der Rat deines Diabetologen.

    Mein Rat:
    → schreibe dir alle Nährwerte auf die du zu dir nimmst. Alle. Jeden Tag. Fett, Protein, KH.
    → Alles abwiegen. Auf einem Nährwertrechner alles nachschlagen und KEINE verarbeiteten LM.
    → Halte die Ernährung einfach, aber abwechslungsreich.
    → Erhalte dir die Motivation, die du offensichtlich gerade hast.
    → Hab nichts im Vorrat, was du nicht essen darfst/möchtest.
    → Für Anfälle empfehle ich Fettiges.
    → Wer Fressanfälle schon einplant und "leckere" Sachen dafür einkauft, hat schon verloren.
    → Wenn du strauchelst, dann ändert das nichts am GesaMTPlan. Morgen ist ein neuer Tag.
    → Steck dir Ziele, die erreichbar sind.
    → Gibt nie auf, es hängt einfach zu viel am Gelingen.
    → Täglich BZ messen. Morgens und 2 Stunden nach dem Essen.
    → Nach dem Essen ein Spaziergang hilft ungemein, den Blutzucker nicht steigen zu lassen.

    --------------------------------------------------------
    DM2 in Remission ohne Medikamente
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    am 27.08.2024 18:16:43 | IP (Hash): 1207107412
    Henrie schrieb:

    Hör lieber auf deinen Arzt. Ein sehr kluger Rat.

    Du musst an deiner Ernährung etwas ganz gewaltig ändern, wenn du gesund werden willst. Weiter so wird nicht funktionieren.

    Mein Rat:
    → schreibe dir alle Nährwerte auf die du zu dir nimmst. Alle. Jeden Tag. Fett, Protein, KH.
    → Alles abwiegen. Auf einem Nährwertrechner alles nachschlagen und KEINE verarbeiteten LM.
    → Halte die Ernährung einfach, aber abwechslungsreich.
    → Erhalte dir die Motivation, die du offensichtlich gerade hast.
    → Hab nichts im Vorrat, was du nicht essen darfst/möchtest.
    → Für Anfälle empfehle ich Fettiges.
    → Wer Fressanfälle schon einplant und "leckere" Sachen dafür einkauft, hat schon verloren.
    → Wenn du strauchelst, dann ändert das nichts am GesaMTPlan. Morgen ist ein neuer Tag.
    → Steck dir Ziele, die erreichbar sind.
    → Gibt nie auf, es hängt einfach zu viel am Gelingen.
    → Täglich BZ messen. Morgens und 2 Stunden nach dem Essen.
    → Nach dem Essen ein Spaziergang hilft ungemein, den Blutzucker nicht steigen zu lassen.

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    DM2 in Remission ohne Medikamente



    Dem kann ich mich nur anschließen. Super beschrieben!
    Sei mutig und gehe es an.
    LG
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    am 27.08.2024 18:33:49 | IP (Hash): 314730014
    Meine genetische Veranlagung war bereits einige Jahre bekannt.
    Der Langzweitwert des Blutzuckers geriet aber erst 2022 in einen kritischen Bereich.
    Ende dieses Kalenderjahres konnte mein Körper offenbar rein gar nichts mehr abbauen.
    Ich konnte bei der Gewichtszunahme förmlich zusehen.

    Die richtigen Worte meines Hausarztes und meine Panik bezüglich der gesundheitlichen Folgen bewirkten ein unverzügliches Handeln.

    Weil ich mich selbst für relativ maßlos halte, musste ich eine strenge Trennlinie ziehen. Einfach gesagt, ich teilte Lebensmittel in "gut" und "böse".

    Neulich habe ich eine junge Frau kennengelernt mit Traumfigur. Ich habe sie gefragt, wie sie das macht, wie sich ernährt. Sie freute sich über mein Kompliment, lachte, und meinte, sie esse eigentlich alles. ABER (dabei hob sie einen ihrer Zeigefinger): "In Maßen!".

    Genau das ist mein Problem. Ich bin maßlos und brauche deshalb diese Trennung. Esse ich das eine Mal eine Kartoffel, sind es beim nächsten Mal zwei. Usw.

    Die Einordnung in "gut" und "böse" ist relativ leicht und nachvollziehbar.
    Obst ist genauso tabu wie jegliche Mehlspeisen.
    Alles mit Stärke wurde verbannt.
    Nudeln oder auch Haferflocken – oder Kleie? Warum? Viel zu viel KH.
    Ich verstehe überhaupt nicht, wie man als Diabetiker (Typ 2) überhaupt noch Nudeln oder Pizza essen kann (will).

    Ich habe sicher den Vorteil, dass ich fast alle Lebensmittel gut vertrage und mir nur wenige Produkte nicht schmecken.

    So habe ich als Grundnahrungsmittel Speisequark (20% da weniger Milchzucker als Magerstufe) und Buttermilch eingeführt.

    Insgesamt komme ich pro Tag auf 50 bis 90 g KH. Beeren rechne ich ein, Gemüse und Rohkost allerdings nicht.

    Irritationen bezüglich zu wenig kcal habe ich seit spätestens heute endgültig verworfen.

    Bei den Fetten achte ich auf "gute", gesunde Fette, einfach ausgedrückt auf eine gute Bilanz zwischen gesättigten und ungesättigten Fetten. Olivenöl und Nüsse beispielsweise sind hier perfekt.

    Sonstige Regeln wie zeitliche Abstände zwischen den Mahlzeiten habe ich nie berücksichtigt.

    Alles, was meinem ernährungstechnischen Plan durchkreuzen könnte, habe ich aus Küche und Vorratskammer entfernt. Im Laufe der Zeit kamen Lebensmittel hinzu, die ich zunächst gar nicht auf dem Zettel hatte: ab und an Leberwurst, Rotwein, Saaten Crisp von Brandt sowie Bitterschokolade (99%) sind Beispiele. Süßungsmittel lehne ich genauso ab wie typische Nahrungsergänzungsmittel.

    Ich habe das schon mehrfach geschrieben: Ich habe nie bewusst eine Diät gemacht, sondern einfach nur die Spreu vom Weizen getrennt (wobei ich bildlich gesprochen eher die Spreu gegessen habe ;-)

    Die Kilos sind in atemberaubender Geschwindigkeit vor allem ab dem dritten Monat gepurzelt. Mein HbA1c fiel in diesem Zeitraum von 9,7 auf den Schwellenwert 5,7. Zwischenzeitlich lag der Wert bei 5,1, aktuell bei 5,3.

    PS: Hätte ich bewusst irgendeine Diät angefangen, wäre ich gescheitert. Wenn ich die einzelnen Erfahrungsberichte hier im Forum lese, muss ich jedoch feststellen, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss. Meinen scheine ich einigermaßen (und schnell) gefunden zu haben.

    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2024
    Bearbeitet von User am 28.08.2024 01:40:37. Grund: Fehler bereinigt.
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    am 28.08.2024 17:10:20 | IP (Hash): 760291206
    Ui, wie schön Eure Beiträge zu lesen und den regen Austausch bzw. die vielen Tipps & Informationen.
    Ich stehe wirklich noch sehr am Anfang und bin intensiv dabei mich in das ganze Thema zu vertiefen. Also vielen Dank an dieser Stelle für Eure Beiträge!

    Schade, dass die Idee mit den Haferflocken oder Haferkleie keine so Gute war. Die Ernährungs Docs werden so gehyped, dass ich das nicht ganz nachvollziehen kann. Aber ich werde einfach mal einen Selbstversuch bei Gelegenheit machen.

    Zum Thema Optifast was ich hier im Forum immer wieder lese und empfohlen bekomme.
    Ich habe 2 Freundinnen die Optifast radikal durchgezogen haben und für beide wäre es beinahe fatal geendet. Der JoJo Effekt war dermaßen ausufernd, dass es körperlich wirklich kritisch wurde und von der Psyche möchte ich jetzt gar nicht sprechen. Also seid bitte vorsichtig mit solchen Aussagen, dass diese Diät unbestritten ist bzw. urteilt nicht über Essstörungen wenn Ihr selber keine habt. Man muß als Außenstehender nicht alles verstehen, aber bitte akzeptiert dass jeder Mensch andere Rahmenbedingungen hat, die Ihr ggf. nicht kennt.

    Ich ertrage gerade die Nebenwirkungen der neuen Medikamente und mein Appetit ist schon sehr eingebremst und dass obwohl ich erst am Sonntag, also vor 3 Tagen, das erste mal Mounjaro gespritzt habe.

    Jetzt bekomm ich bereits Unterzuckerungs Symptome wenn der BZ unter 150 geht. Deshalb muss ich wohl erst einmal langsam machen und meinem Körper die Chance geben, sich daran zu gewöhnen. Ich halte nichts von Brechstangen Rundumschlägen, so wie viele es hier im Forum empfehlen. Mein Arzt hatte auch erwähnt, dass ich auf keinen Fall kurzfristig einen normalen BZ anpeilen bzw. erwarten sollte. Der Grund - mein Körper muss sich erst an die niedrigeren BZ Werte gewöhnen, weil er zu heftig reagieren würde. Er meinte bei einem Wert von 80 würde ich nur noch zitternd in der Ecke liegen.

    Findet Ihr dass es tricksen ist, wenn man Linsennudeln ist? Mmmh, ok da sind wir dann wohl unterschiedlicher Meinung.

    Ich habe sehr sehr schlechte Erfahrungen gemacht mit Ernährungsumstellungen und hoffe sehr, dass ich dieses mal einen guten Weg für mich und meinen Körper finden darf und das nachhaltig bzw. lebenslang. Mein Ziel ist es, das ich die Medikamente mittelfristig wieder absetzen kann aber ein Schritt nach dem anderen.

    Hat jemand evtl eine App Empfehlung für das Aufschreiben bzw. die Berechnung der Kohlehydrate?

    Liebe Grüße,
    CoCo


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    am 28.08.2024 19:03:24 | IP (Hash): 1732288485
    CoCoHatFragen schrieb:

    Hat jemand evtl eine App Empfehlung für das Aufschreiben bzw. die Berechnung der Kohlehydrate?


    FDDB nutze ich.
    LG
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    am 28.08.2024 19:58:46 | IP (Hash): 1536009125
    Hallo Coco...ja, da habe ich einen Link für dich

    https://www.fettrechner.de/

    da findest du alle Lebensmittel, die es gibt...es wird dir alles ausgeworfen, was nur geht.

    Ob jemand Linsennudeln oder sonstige Lebensmittel als tricksen empfindet, kann dir ziemlich egal sein. Du musst dich jetzt einfach durchprobieren, welche Lebensmittel dir gut tun und dir dabei auch schmecken. In nächster Zeit ist einkaufen ziemlich zeitaufwändig, weil du Zutatenlisten und Ernährungsnavigation genau lesen musst. Zum Thema Nudeln kann ich dir persönlich Barilla integrale empfehlen, die sind Vollkorn aber (zumindest für mich) geschmacklich okay. Oder einfach mal probieren, Nudeln selber zu machen...viel Aufwand, aber lohnt sich.

    Optifast...das sehe ich genau so wie du...und kann dir nur empfehlen, lass die Finger davon.

    Hafer und Haferkleie ist auch so ein Thema, das du testen musst und dann für dich entscheiden, ob es was für dich ist oder nicht.

    Da du ja mehrere Baustellen hast, würde ich dir empfehlen, dich nochmal an den Diabetologen zu wenden und ihn um eine umfangreiche Ernährungsberatung und eine Diabetes-Schulung bitten. Auch die Krankenkasse ist für dich ein wichtiger Ansprechpartner...dort kan man dich vielleicht an jemanden vermitteln, der ganzheitlich berät.

    Aus meiner persönlichen Erfahrung lege ich dir ans Herz, dich mal zum Thema "Heilfasten nach Buchinger" zu informieren. Dazu gibt es das Buch "wie neu geboren durch Heilfasten", aber auch jede Menge Info im Netz. Ich mach das schon seit ca. 50 Jahren immer mal wieder...für mich ist es sowas wie ein Reset-Knopf...nach ca. zwei Wochen sind alle Probleme weg und es geht mir richtig gut. Vor dem ersten Mal Fasten solltest du dich aber mit deinem Arzt besprechen...vielleicht kann er dir auch eine Reha in einer entsprechenden Klinik verordnen...ich denke, das würde dir sehr helfen.

    Viel Erfolg auf deinem Weg!


    Bearbeitet von User am 28.08.2024 20:00:19. Grund: Tippfehler
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    am 28.08.2024 21:54:37 | IP (Hash): 1627776210
    Zuckerle schrieb:
    Zum Thema Nudeln kann ich dir persönlich Barilla integrale empfehlen, die sind Vollkorn aber (zumindest für mich) geschmacklich okay.




    Und haben fast genausoviel KH wie die normalen. ~65g KH auf 100g.
    Ok, wenn einem der BZ egal ist.
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    am 28.08.2024 22:41:20 | IP (Hash): 1627776210
    Zuckerle schrieb:
    Da du ja mehrere Baustellen hast, würde ich dir empfehlen, dich nochmal an den Diabetologen zu wenden und ihn um eine umfangreiche Ernährungsberatung und eine Diabetes-Schulung bitten.
    ...
    Aus meiner persönlichen Erfahrung lege ich dir ans Herz, dich mal zum Thema "Heilfasten nach Buchinger" zu informieren.
    ...




    Da kann ich in beiden Punkten zustimmen.
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    Bearbeitet von User am 28.08.2024 22:42:02. Grund: .
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    am 29.08.2024 08:10:43 | IP (Hash): 2112195232
    CoCoHatFragen schrieb:


    Hat jemand evtl eine App Empfehlung für das Aufschreiben bzw. die Berechnung der Kohlehydrate?





    ich verwende Loose it
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    am 29.08.2024 08:59:38 | IP (Hash): 173420794
    Ich nutze Fddb seit vielen Jahren, Inzwischen als App, was alles noch leichter macht.

    Zu den Kohlehydraten senken: wenn dein Arzt meint, es soll langsamer gehen, dann mach das so. Von z.b. 300g KH am Tsg auf 50 g KH ist heftig, wenn das nicht geht, dann bitte langsamer! Nur nicht zuuu langsam, sonst ändert sich nichts.

    Allerdings bitte keine oder möglichst wenig Vollkornprodukte, z.b. Nudeln. Wenn kh arm nicht klappt, dann wenigstens Hülsenfrüchtenudeln, in kleinen Mengen und dazu große Portion Gemüse (und evtl. Fleisch, Ei, Käse)

    Der Körper muss sich an niedrigere Werte erst gewöhnen, es sollte nach einigen Tagen besser werden. Ich erinnere mich an Kopfschmerzen und Unterfunktionsgefühl ca 1-2 Wochen lang. Dann nur noch das Unterzuckerungsgefühl für einige Zeit, das kommt sicher auf den bisherigen Blutzuckerwert an (und auf persönliches Empfinden)

    Alles Gute!
    Bearbeitet von User am 29.08.2024 09:02:56. Grund: Ergänzung
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    am 29.08.2024 21:56:01 | IP (Hash): 1627776210
    CoCoHatFragen schrieb:
    Zum Thema Optifast was ich hier im Forum immer wieder lese und empfohlen bekomme.
    Ich habe 2 Freundinnen die Optifast radikal durchgezogen haben und für beide wäre es beinahe fatal geendet. Der JoJo Effekt war dermaßen ausufernd, dass es körperlich wirklich kritisch wurde und von der Psyche möchte ich jetzt gar nicht sprechen.



    Deine 2 Freundinnen sind hier nicht relevant.
    Der JoJo-Effekt wird immer eintreten, wenn man mit einer kurzzeitigen Diät ein paar Kilo verliert und danach weiterfuttert wie bisher. Wundert dich das?

    CoCoHatFragen schrieb:
    Also seid bitte vorsichtig mit solchen Aussagen, dass diese Diät unbestritten ist bzw. urteilt nicht über Essstörungen wenn Ihr selber keine habt. Man muß als Außenstehender nicht alles verstehen, aber bitte akzeptiert dass jeder Mensch andere Rahmenbedingungen hat, die Ihr ggf. nicht kennt.




    Und ich hab gedacht, ich hätte es gut erklärt, leider hast du es nicht verstanden, sorry.
    Vielleicht liest du es dir ja noch mal in Ruhe durch.

    Aber nochmal:
    "Eine kurzfristige, starke Verringerung der Kalorienzufuhr hat sich als einfache und äußerst effektive Maßnahme zum Fettabbau in der Leber erwiesen. "(Prof.Worm)

    Prof. Dr. Stephan Martin:
    https://www.youtube.com/watch?v=uqbh2hqb7yw&list=TLGGpYOEemby0OAyOTA4MjAyNA

    Das ist keine Crashdiät um ein paar oder viele Kilos abzunehmen, sondern der Anfang des Weges zur Gesundheit. Genausogut ist wohl Fasten, wir reden hier ja nicht über einen langen Zeitraum, sondern über vielleicht 10-14 Tage. Es geht um den Fettabbau in Leber, Pankreas und sonstiges viszerales Fett, um die überbordende Insulinproduktion zu normalisieren.

    Das ist aber erst der Anfang, im Anschluss daran eine diabetesgerechte, kohlenhydratarme Ernährung, mit angemessenen Kalorien, ist selbstverständlich. Mit Nahrungsmitteln, die möglichst wenig Insulin triggern.

    Denn Insulin, das einerseits den BZ senkt und andere wichtige Funktionen hat, verhindert gleichzeitig den Fettabbau und macht Hunger.
    Wir werden nicht dick und bekommen Diabetes, weil wir undiszipliniert essen, sondern wir essen zuviel und werden dick und bekommen Diabetes, weil wir zuviel Insulin produzieren. Unter anderem durch falsches Essen, nährstoffarmes Essen, insulintriggerndes Essen, fettarmes Essen, hungrigmachendes Essen - pausenlos.
    Ein Teufelskreis, den man unterbrechen kann, indem man initial den hohen BZ runterbringt und dann eine artgerechte Ernährung zuführt - nährstoffreich und sättigend.
    Damit wäre zumindest der körperliche Anteil einer Essstörung bzw der Auslöser für Fressanfälle beseitigt.

    Tirzepatid, sagt man, ist bekannt dafür, dass es nur wirkt, solange man es nimmt. Und auch, dass die Lebensqualität darunter leidet. Die Nebenwirkungen sind meistens schon recht unangenehm, so dass es lt Studien sehr häufig gerade mal ein Jahr lang genommen wird.
    Und danach? Danach geht das Gewicht wieder hoch. Es sei denn, man nutzt die Chance.

    CoCoHatFragen schrieb:
    Findet Ihr dass es tricksen ist, wenn man Linsennudeln ist? Mmmh, ok da sind wir dann wohl unterschiedlicher Meinung.




    Ey, du hattest doch nach "Eure Tricks bei Kohlehydraten" gefragt. Wenn du Linsennudeln essen willst, dann tue es. Oder Vollkornnudeln, Brot und Knödel - es ist deine Entscheidung.
    Ich empfehle eher frische, nährstoffreiche LM, Fett und Eiweiss, die dich sattmachen und keine nährstoffarmen "Sättigungs"beilagen mit leeren KH, die naturgemäß gerne mal Heißhungerattacken auslösen.

    CoCoHatFragen schrieb:
    ... hoffe sehr, dass ich dieses mal einen guten Weg für mich und meinen Körper finden darf und das nachhaltig bzw. lebenslang. Mein Ziel ist es, das ich die Medikamente mittelfristig wieder absetzen kann aber ein Schritt nach dem anderen.




    Das wünsche ich dir.
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    am 29.08.2024 22:34:04 | IP (Hash): 794572932
    Wohoooo Ihr Lieben....ich muss mal kurz meine Freude mit Euch teilen.

    Mein BZ Werte sind bereits innerhalb einer Woche schon stark gesunken.

    Das motiviert mich unglaublich und zeigt mir das ich auf dem richtigen Weg bin.

    Ich habe angefangen auf FatSecret mein Essen genau aufzuschreiben und kann mir somit am Ende des Tages genau ansehen wieviel Kohlehydrate, Fett, Eiweiß und natürlich Kalorien ich zu mir genommen habe. Eine tolle Erleichterung!

    Lieb Grüße an Euch Alle und schlaft gut,
    CoCo

    Bearbeitet von User am 29.08.2024 23:02:53. Grund: Schreibfehler
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    am 29.08.2024 23:12:00 | IP (Hash): 1847620668
    Glückwunsch!
    Ja ein bisschen mittracken ist recht hilfreich, zumindest für den Anfang, irgendwann hast du später sowieso schon ein Gefühl dafür was du dir zumuten kannst, was gut ist und wieviel.
    Beschäftige dich ruhig ein bisschen mit den Lebensmitteln, schau dir auch beim einkaufen die Inhaltsstoffe und Zusammensetzungen immer an.
    Sind eine Menge neue Informationen aber ist irgendwie auch notwendig in dem Lebensmitteldschungel das passende herasuzufiltern.


    DM Typ 2 - 1x täglich Metformin 1000 / Sitagliptin 50
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    am 30.08.2024 12:17:00 | IP (Hash): 314730014
    Leider habe sich die mir bekannten Kalorienzähler nicht den erwarteten Erfolg gebracht.
    Die Abweichungen zu den Nährwertangaben der Industrieverpackungen waren erheblich und zu groß.
    Gleiches gilt für den Abgleich mit Angaben des USDA, deren Angaben ich am ehesten vertraue.
    Mein Fokus liegt dabei allerdings bei KH, nicht bei kcal.

    @CoCo:
    Du stehst am Anfang, bist aber hochgradig motiviert. Das ist sehr gut!
    Bitte nimm die diversen "Tipps" auf, filtere, entscheide für Dich.

    Ich finde, eine Diät oder Fasten sind nicht kontraproduktiv.
    Aber beide Maßnahmen sind nach meiner Definition zeitlich begrenzt.
    M.E. geht es um eine dauerhafte Lösung (Ernährungsumstellung).
    Ich würde mir wünschen, dass viel mehr Diabetiker auf ihre Nudeln oder Pizza gänzlich verzichten.
    Dinkel & Co. sind nur faule Kompromisse.
    Ich denke, dass der Verzicht sogar Spaß bereiten kann.
    So geht es mir (meistens) nach knapp zwei Jahren.


    -- Typ DM 2 - aktuell keine und bisher noch nie Medikamente - HbA1c unter 5,7 -- Stand: 08/2024
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    am 30.08.2024 15:36:00 | IP (Hash): 1536009125
    Hallo Buttermilch...ich bin immer wieder einigermaßen erstaunt über deine Sichtweise und deinen Umgang mit Ernährung und Lebensmitteln.

    Wenn du deutsche Industrieprodukte mit USDA abgleichst, kann es nichts werden...das sind zwei Paar Stiefel. Bei fettrechner.de habe ich noch nie Abweichungen festgestellt und ich nutze ihn schon seit (gefühlt) mindestens 20 Jahren.

    Warum wünscht du denn, dass irgendwer auf Nudeln und Pizza verzichtet? Beides ist problemlos, wenn du es richtig machst. Heißt, für den Pizzateig Vollkornmehl verwenden, die Pizzaiola fettfrei aus natürlichen Zutaten mixen, darauf ganz viel Gemüse und wenig Käse. So hast du eine gesunde vollwertige Mahlzeit. Ob du Dinkel, Weizen, Roggen oder sonst ein Getreide bevorzugst, spielt keine Rolle, hauptsache, du verwendest das ganze Korn.

    Bei Nudeln sollte es auch ein Vollkornprodukt sein, falls du sie kaufst. Ansonsten einfach die Nudeln aus Vollkornmehl selber machen...dann wirst du das Wort "Verzicht" aus deinem Vokabular streichen...hoffe ich zumindest. Mit faulen Kompromissen hat das gar nichts zu tun...

    Übrigens, für mich ist es so, dass ich industriell verarbeitete Lebensmittel ablehne und möglichst nicht verwende...wenn man sich damit mal ein Bisschen beschäftigt, ist das gar nicht so aufwändig...und natürlich viel schmackhafter...

    Guten Appetit!
    Bearbeitet von User am 30.08.2024 15:36:38. Grund: Tippfehler
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    am 30.08.2024 15:45:56 | IP (Hash): 54492212
    Zuckerle schrieb:
    Warum wünscht du denn, dass irgendwer auf Nudeln und Pizza verzichtet?


    Wer seinen BZ mit Typ 2 mit wenig bis keinen Medis im gesunden Rahmen halten will, kann stärkehaltige Nahrung nur als seltenere Ausnahmen genießen, egal ob vorgefertigt oder noch so sorgfältig selbst gemacht.


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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 30.08.2024 16:21:36 | IP (Hash): 54492212
    CoCoHatFragen schrieb:
    Zum Thema Optifast was ich hier im Forum immer wieder lese und empfohlen bekomme.
    Ich habe 2 Freundinnen die Optifast radikal durchgezogen haben und für beide wäre es beinahe fatal geendet. Der JoJo Effekt war dermaßen ausufernd, dass es körperlich wirklich kritisch wurde und von der Psyche möchte ich jetzt gar nicht sprechen. Also seid bitte vorsichtig mit solchen Aussagen, dass diese Diät unbestritten ist


    Optifast setzt Prof. Taylor mit 3 Bechern zu 200 kcal pro Tag für das Ausschalten der Typ 2 Störungen in Leber und Pankreas ein. Dabei geht es um die vollwertige Versorgung des Organismus bei extrem reduzierter Energiezufuhr für insgesamt 10-12 Wochen.

    Klar, dass dabei mehr als nur das Fett verbraucht wird, das die Blutzuckerautomatik gestört hat. Und klar auch, dass der entsprechend veranlagte Organismus bei anschließend wieder zunehmender Energiezufuhr einen Hang zur erneuten Speicherung genau an den Stellen hat, die die Blutzuckerautomatik dann wieder in jeder Hinsicht zunehmend stören. Und Jojo reibt sich den Bauch.

    Wenn man das nicht will, ist daher ebenso klar, dass man sich halt nach der Diät mit dem normalen Essen an deutlich kleinere Budgets für den Tag gewöhnen muss, ich z.B. an FDH = Friss die Hälfte - und davon nach Möglichkeit auch noch die kleinere ;)

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    am 30.08.2024 17:05:12 | IP (Hash): 1536009125
    hjt_Jürgen schrieb:

    Wer seinen BZ mit Typ 2 mit wenig bis keinen Medis im gesunden Rahmen halten will, kann stärkehaltige Nahrung nur als seltenere Ausnahmen genießen, egal ob vorgefertigt oder noch so sorgfältig selbst gemacht.



    aha...und woher bekommt man dann wichtige Ballaststoffe? Wenn nicht aus Vollkornprodukten?