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Insulinpumpe / Ablehnung der Krankenkasse

  • Tanja

    Rang: Gast
    am 02.10.2006 18:26:13
    Hallo Zusammen!

    Nachdem ich nun schon einige Zeit eifrig "mitlese", möchte ich mich nun auch mal "zu Wort" melden.

    Ich heiße Tanja und bin 34 Jahre alt. Seit 11 Jahren (11. September) habe ich nun schon den DM und habe bis vor ca. zwei Monaten die ICT gemacht (Huminsulin und Levemir). Nachdem mir die Möglichkeit zum Probetragen einer Insulinpumpe gegeben wurde, habe ich mich für die Animas IR 1200 entschieden, welche ich, nachdem ich 4 Tage stationär eingestellt wurde, mit voller Begeisterung "trage" und eigentlich auch nicht mehr hergeben möchte, zumindest nicht freiwillig.
    So, nun aber zum schlechten Teil meiner Ausführung. Meine Krankenkasse (AOK) hat die Kostenübernahme der Insulinpumpentherapie abgelehnt! Lapidare Begründung: meine Werte sind relativ gut (HBA1C um 6...ja ich weiß, dass ist wahrscheinlich zu gut für `ne Pumpe) und eine ICT sei weiterhin ausreichend.
    Begründet von meiner Ärztin wird die Insulinpumpentherapie mit dem Dawn-Phänomen (habe ich seitdem ich die Pumpe trage, gut im Griff) und der Hypowahrnehmungsstörung und der Schwangerschaftsplanung. Meine Diabetologin und ich haben nun Widerspruch eingelegt und warten auf die erneute Stellungnahme der AOK.

    Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht und könnt mir vielleicht nützliche Tipps bei der weiteren Vorgehensweise geben? Kennt jemand einen fähigen Anwalt, der sich in solchen Angelegenheiten auskennt? Musste jemand von Euch in dieser Angelegenheit seine Interessen vor dem Sozialgericht durchboxen?

    Vielen Dank für Eure Antworten und bis denne...

    LG

    Tanja
  • a.

    Rang: Gast
    am 02.10.2006 20:11:26
    aber nicht gleich wieder über die aok schimpfen.

    ich selbst bin auch bei der aok und meine pumpe wurde genehmigt.

    der mdk prüft die verordnung des arztes und schickt dann der kk ein gutachten, in dem er die pumpentherapie empfiehlt oder eben nicht.

    wenn man bedenkt wie teuer so eine csii ist, dann ist es aber verständlich, dass leute mit guten werten diese nicht bekommen. von a.
  • diesel

    Rang: Gast
    am 02.10.2006 20:49:24
    Hallo, auch warte auf die Genehmigung durch die AOK. Das dauert schon 5 Monate. Nachgefragt wurde beim Doc nach meinen Werten während der ICT und jetzt bei der CSII. (Habe übrigens auch die Animas IR 1200 und bin damit super zufrieden)
    Gut, die Therapie ist teuer, aber mögliche Folgeschäden sind etwa billiger? Einen guten Hba1C erkaufe ich mir mit sehr viel Aufwand, den ich eigentlich auf Kosten meiner Arbeit betreibe.


    viele Grüße

    Gerd
  • sera

    Rang: Gast
    am 02.10.2006 20:56:01
    Hallo Tanja,

    erfahrungsgemäß ist die Begründung deiner Diabetologin entscheidend. Bei mir lag der HbA1c mit ICT sogar bei 5,8 und eine Pumpe wurde genehmigt.

    Sollte der Widerspruch keine Änderung bringen, ist es natürlich angeraten zu klagen. Vor dem Sozialgericht brauchst du aber keinen Anwalt.
    Ich würde nur zovor noch Einsicht in deine Unterlagen bei der Krankenkasse verlangen. Damit weißt du dann wie argumentiert wurde und kannst dich darauf einstellen.

    Guten Erfolg
    Eva von sera
  • sylvia

    Rang: Gast
    am 02.10.2006 23:11:07
    Hallo,
    ich kann Dir nur raten, wenn Du die Pumpe auf jeden Fall haben möchtest, mit dem Agument zu kommen, dass Du Kinder haben möchtest. Egal ob das der Fall ist oder nicht. Ich habe auf Grund der Schwangerschaft, eine Pumpe erhalten, und danach musste ich sie wieder abgeben. Habe sofort mit meinem Arzt darüber gesprochen, und nach wenigen hin und her, hat er der Krnakenkasse einen vernümpftigen Grund genannt. (Allerdings weis ich nicht welchen) Meinem Arzt habe ich auch gesagt, das die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist.
    Ich habe wieder eine Pumpe, und die Krankenkasse hat sofort zu gesagt. Ich musste noch nicht mal Tagebücher vorlegen. Bin allerdings nicht bei der AOK. Ich würde Deine Kasse anrufen, und nach dem Grund fragen, warum sie abgelehnt wurde.
    Bleib dran.
    Gruß Sylvia von sylvia
  • steff

    Rang: Gast
    am 03.10.2006 14:01:14
    Ich würde dir raten, am besten direkt die Krankenkasse zu wechseln.

    Hatte auch ziemliche Probleme mit der AOK, bin jetzt bei der TK und bin sehr zufrieden.

    LG Steff von steff
  • Frank Fidorra

    Rang: Gast
    am 05.10.2006 00:48:59
    Bin bei TK
    haben die Pumpe auch abgelehnt
    gruß Frank von Frank Fidorra
  • sunny

    Rang: Gast
    am 10.10.2006 11:46:45
    bei mir hats ca 2 monate gedauert, bis die aok die pumpe genehmigt hat. von sunny
  • Christina

    Rang: Gast
    am 16.10.2006 11:38:57
    Hallo,
    ich habe Post von der pumpen Firma (Roche, Accu Check) bekommen dass meine Krankenkasse noch Unterlagen (Blutzuckerwerte, Tagebücher, HbA1C)brauch um über die Genehmigung der Pumpe zu entscheiden. Bei meinem Arzt haben Sie gar nicht nachgefragt, war das bei euch auch so? Ich dachte mein Doc muss Ihnen diese Informationen geben. Oder muss ich diese wiederum bei meinem Artz anfragen? Bei der 1. Anforderung für die Pumpe ist dies auch über meinen Arzt gelaufen.
    Vielen Dank für Eure Rückmeldungen... von Christina
  • Tanja

    Rang: Gast
    am 24.10.2006 20:30:27
    Hallo miteinander!

    Erstmal herzlichen Dank für Eure Antworten!

    Heute kann ich nun berichten, dass die Pumpe genehmigt wurde, yieppieh!!!

    Also es lohnt sich wirklich Widerspruch gegen einen negativen Bescheid einzulegen.

    Kann gar nicht sagen wie glücklich ich bin, die Pumpentherapie fortsetzen zu können.

    Also, bis bald mal wieder.

    Liebe Grüße

    Tanja
  • sunny

    Rang: Gast
    am 24.10.2006 23:36:08
    @christina

    bei mir wars so, dass die diaberaterin ein paar seiten aus meinem tagebuch kopiert hat und diese dann mit den anderen unterlagen und der begründung für die pumpentherapie an die kk geshickt hat...

    in 12 monaten soll ich die kompletten tagebuchaufzeichnungen des zu der zeit letzten monats, sowie den aktuellen hba1c wert an die kk schicken, damit dann der mdk sehen kann, ob die csii meine "lage" wirklich verbessert hat... von sunny
  • sera

    Rang: Gast
    am 26.10.2006 01:04:30
    Das ist ja mal eine tolle Nachricht, freut mich sehr für Dich Tanja.

    Grüßle
    Eva von sera
  • Markus

    Rang: Gast
    am 02.11.2006 14:16:13
    hallo zusammen,
    bei mir hat ein widerspruch nichts genützt, ich wurde von der ikk nur hingehalten, meine post ist dort angeblich nicht angekommen genauso die faxe die ich geschickt habe; der arzt vom mdk ist ein internist und hat sich scheinbar den grund für den antrag gar nicht angeschaut und sich anhand der tagebücher darauf versteift dass eine pumpe unsinnig sei weil meine werte zu gut seien. dann der widerspruch ( von mir sowie von meinem arzt ) und wieder eine ablehnung mit der selben begründung und ich solle doch bitte eine stellungnahme bzw. einen widerspruch schreiben. gesagt getan, und jetzt bekomme ich die endgültige ablehnung ( wurde mir eben tel. mitgeteilt).jetzt gehts zum anwalt und ich hoffe dass dann die pumpe durchgeht. von Markus
  • Eva

    Rang: Gast
    am 14.12.2006 18:29:36
    Hallo zusammen! Ich bin 23 Jahre alt und seit 11 Jahren Diabetikerin. Ich habe eben auch den Bescheid bekommen, dass die KK(TK) meine Pumpe nicht genehmigen will. Meine Ärztin hatte ein sehr ausführliches Gutachten geschrieben mit Dawn-Syndrom und Schwangerschaftsplanung in den nächsten Jahren und mein letzter Hba1c war mit über 7 auch wirklich ein Beweis, dass es so nicht weiter gehen kann. Ich bin am Boden zerstört, dass sie mir die Pumpe nicht genehmigen wollen. Kann man die Pumpe im allergrößten Notfall auch selbst finanzieren und die KK trägt "nur" die Kosten für das Zubehör? Sollte man bei der KK persönlich vorbei gehen und seine Situation erklären? Es wurde noch nicht mal nach den Werten unter der Pumpenterapie gefragt! LG Eva
  • Chris

    Rang: Gast
    am 10.02.2007 13:23:04
    Hallo!

    Ich selbst habe die Pumpe seit jetzt 3wochen. wie meine KK sich entscheidet, weis ich noch nicht! Ich kann ihnen nur sagen KÄMPFEN, KÄMPFEN...sie um diese Art von Therapie. Will die KK etwa später für Folgeerkrankungen lieber zahlen????Oder will sie zahlen das sie oft im Krankenhaus sind, weil sie eventuell probleme mit dem Zucker haben? Fragen sie mal nach? Die sollten mal ihr denken überprüfen, kann ich nur sagen. Sie sind doch eine Krankenkassenpatienen die regelmäßig ihren Beitrag zahlt.Oder? Dann hanben sie doch allein schon den Anspruch auf Zahlungen ihrer KK. Es ist doch auch so, das wohl jeder Alkohlabhängige oder Drogenabhängige ne Entziehungskur bezahlt bekommt. Die Leute sind doch selbst daran schuld an ihrem Zustand....und WIR können doch nicht dafür das wir Diabetes bekommen haben. Oder? WIR haben uns das doch nicht raus gesucht! von Chris
  • Brügge

    Rang: Gast
    am 19.03.2007 19:43:56
    Hallo,
    habt ihr die Probleme mit der KK nur bei der Erstverordnung oder auch bei den Folgepumpen?
    Meine D-Tron Plus läuft im kommenden Herbst ab und ich benötige eine neue Pumpe.
    Nach meinem Umzug bin ich jetzt bei der AOK Bayern versichert. Bei der vorherigen KK (AOK BW) gab es das letzte Mal keine Probleme mit der Genehmigung.
    Liebe Grüße,
    Sebastian
  • Ulrike

    Rang: Gast
    am 10.04.2007 01:32:32
    Hallo Tanja,
    ich habe auch das Problem, das mein Antrag auf CSII vom MDK abgelehnt wurde. Kommentar an meine Diabetologien war: ... keine wesentliche Verbesserung der Diabeteseinstellung ... Nun meine Frage: wie hast Du Deinen Widerspruch an die KK formuliert?
    Gruß Ulrike

  • Nadine

    Rang: Gast
    am 10.08.2007 14:17:43
    Hallo zusammen,

    mir wurde gestern von meiner Barmer mitgeteilt, dass diese die Folgeversorgung meiner Insulinpumpe, aufgrund von schlechten BZ-Werten abgelehnt wird.

    Ich (29) trage jetzt seit 16 Jahren die Insulinpumpe und meine Werte waren in den letzten 6 Monaten wirklich nicht gut, aber Besserung ist in Sicht.

    Ich bin völlig am Ende und weiß überhaupt nicht was ich machen soll. Mit einer intensiven Spritztherapie kann ich meinen Job als Kreative in der Werbebranche nicht mehr ausführen.

    Habt ihr damit Erfahrung und wisst ihr was ich tun kann?

    Würde ein Wechsel der KK helfen und gibt es überhaupt noch Krankenkassen die einen wie "uns" aufnehmen??

    Liebe Grüße,
    Nadine
  • Sy

    Rang: Gast
    am 18.02.2008 16:38:59
    Hallo an alle,
    toll, dass es das Forum gibt.
    Das Problem der nicht / nicht mehr finanzierten Pumpen ist grad weit verbreitet.
    Weiß jemand, ob es schon irgendwo offizielle Stellungnahmen z.B. vom DDB oder den "INSULINERn" gibt?
    Ich habe seit 1997 die Pumpe und nunmehr 20 Jahre Diabetes ohne Folgeerkrankungen und HbA1c-Werten zw. 6,7 und 7,8. Die Barmer hat meinen Folgeantrag auch an den MDK gegeben - nun bin ich gespannt. Zum Glück hat mir DiaExpert die A-Pumpe von Roche (Spirit) schon zugeschickt, so dass ich nicht spritzen brauche.
    Ich finde dass ne riesige Frechheit, was grad unter der Behauptung "Wirtschaftlichkeit" läuft.
    Ich bin Gesundheitswissenschaftlerin und würde mich auch gern zur Studienlage austauschen. Kennt jemand dazu ein Fach-Diskussionsforum?
    Bis jetzt habe ich auch noch keine Ahnung, was man machen kann (außer natürlich erst einmal Widerspruch einzureichen), wenn die Kostenübernahme abgelehnt wurde. von Sy
  • Tanja S

    Rang: Gast
    am 23.03.2008 20:56:20
    Hallo

    Bei mir steht die Wieder-Verordnung meiner Pumpe vor der Tür.
    Ich habe damals nur unter Nachweis der BZ-Tagebücher von fast einem ganzen Jahr die Pumpe genehmigt bekommen. Nachdem sich mein Langzeitwert von damals 8 auf dann 6 erstmal verbessert hat, bin ich mittlerweile wieder bei 8, habe eine enorme Wahrnehmungsstörung für Unterzucker (> 10 schwere Unterzuckerungen im letzten halben Jahr) und weiss nicht mehr weiter. Die Psyche ist entsprechend fertig - ich bin echt am Ende.
    Eigentlich weiss ich nur eines: Wenn ich die Pumpe jetzt auch noch hergeben muss weiss ich gar nimmer, wie ich die nächsten Jahre überleben soll...
    Wie sieht das bei euch aus - bringt es was, die TAgebücher zu fäschen? Ein gutes Gewissen hätte ich dabei sicherlihc nicht mehr - aber bleibt mir denn eine Wahl?
    Ich strenge mich ungemein an, bin alle vier Wochen beim Arzt, messe ca. 6x am Tag - aber ich kriegs einfach nicht in den Griff. Nachweisen kann ich die Mühe - aber hilft das was?

    Verzweifelte Grüße,
    Tanja
  • frank

    Rang: Gast
    am 18.04.2009 16:24:46
    seid gegrüßt, habe heute nach 7 monaten des tragens einer pumpe die ablehnung der tk direkt erhalten. ich habe mich 10 jahre lang dagegen gewährt eine pumpe zu tragen, wurde dann von meinem arzt überredet das mal auszuprobieren und möchte diese nun eigentlich nicht mehr missen. hatte nach der ersten ablehnung wiederspruch eingelegt wie gesagt heute erneut eine ablehnung der kostenübernahme. bei der krankenkasse steht doch immernoch der profit an erster stelle und dann erst die gesundheit. für möglcikeiten oder weitere schritte die ihr mir nennen könnt währe ich dankbar. bin leider ein mann und kann mich auf eine schwangerschaft nicht berufen. von frank
  • petrus

    Rang: Gast
    am 14.02.2010 19:30:19
    hallo und guten tag. es ist wohl wahr. über die krankenkassen und dem mdk kann man selbst ein tagebuch schreiben. aber an alle die eine pumpe haben wollen. meines wissens nach gibt es keine rechtliche und gesetzliche grundlage dafür, das bei einem antrag einer insulinpumpe ein diabetikertagebuch geführt werden muss. da gelten einige andere spielregeln. ich habe in den letzten wochen selbst sehr viel erfahrung mit den kassen und den pumpen gemacht. nur da beißt auch die maus keinen faden ab. eine pumpe ist momentan das beste hilfsmittel für einen diabetiker. also lasst euch von den kassen nicht einschüchtern.
    glg.
  • schnuffijessi

    Rang: Gast
    am 23.02.2010 20:49:44
    Hey hab ne frage war schon jemand beim Anwalt aufgrund der Ablehnung der Insulinpumpentherapie? wenn ja wie ist es ausgegangen? positiv , negativ? ich kämpfe schon 1 jahr und zwei monte um die Pumpe.. und krieg immer absagen hab jetzt mein dritten widerspruch geschrieben. LG von schnuffijessi
  • Nadine

    Rang: Gast
    am 06.10.2010 19:45:00
    Was ist aus deinem Antrag geworden?
    Ich habe heute auch die Absage für meine Pumpe von der AOK Bayern bekommen und ich hab auch das DAWN Phänomen und Kinderwunsch aber alles erntes soll ich mich laut Krankenkasse nochmal melden wenn ich dann schwanger bin.
  • Darja

    Rang: Gast
    am 24.10.2010 01:23:10
    Auch ich habe jetzt eine Ablehnung der KK, leider weiß ich nicht so recht wie ich meinen Widerspruch formulieren sollte.
    Wäre nett wenn ich ein paar Tipps kriegen könnnte Die Dia.beraterin meinte je mehr desto besser. Aber wie?
    P.S. seit 1997 habe ich den Typ 1 Diabetes und habe die ICT bis Sep.2008 geführt, danach wurd ich in der schwangerschaft mit der Pumpe eingestellt und bin bis jetzt zufrieden. Leider wahrscheinlich nicht mehr lange.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 13.07.2012 11:09:05
    Gast schrieb:
    Hallo,
    habt ihr die Probleme mit der KK nur bei der Erstverordnung oder auch bei den Folgepumpen?
    Meine D-Tron Plus läuft im kommenden Herbst ab und ich benötige eine neue Pumpe.
    Nach meinem Umzug bin ich jetzt bei der AOK Bayern versichert. Bei der vorherigen KK (AOK BW) gab es das letzte Mal keine Probleme mit der Genehmigung.
    Liebe Grüße,
    Sebastian


  • Gast

    Rang: Gast
    am 25.08.2012 09:28:05
    Gast schrieb:
    Bin bei TK
    haben die Pumpe auch abgelehnt
    gruß Frank

    von Frank Fidorra



  • Gast

    Rang: Gast
    am 09.09.2012 11:43:45
    Gast schrieb:
    Hey hab ne frage war schon jemand beim Anwalt aufgrund der Ablehnung der Insulinpumpentherapie? wenn ja wie ist es ausgegangen? positiv , negativ? ich kämpfe schon 1 jahr und zwei monte um die Pumpe.. und krieg immer absagen hab jetzt mein dritten widerspruch geschrieben. LG

    von schnuffijessi



  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 124
    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 14.05.2016 10:15:34 | IP (Hash): 1157142284
    Hallo zusammen,

    ich habe mcih heute hier angemeldet, weil die Ablehnung der Folgeversorgung für die Insulinpumpe in der Post war.

    Ich bin seit 1986 Diabetis-Typ1-Patient und trage seit 05/2011 eine Insulinpumpe AccuChek Spirit Combo. Da ich auch mit Pumpe und eingestellter temporärer Basalrate von 0% bei mittlerer Bewegung, seit ca. einem Jahr immer wieder Unterzuckerungen im Bereich bis 2,2 bekomme ist mein Arzt davon ausgegangen dass die Pumpe bei eingestellten Wert von null doch weiter Insulin fördert.
    Da die Pumpe auch ihre Warntöne nicht mehr klar und sauber ausgibt sondern mehr als Schnarrton, ist mir nach einem Krankenhausaufenthalt mit medizinischen Gutachten eine neue Pumpe verordnet worden. Die Pumpe ist nicht die gleiche sondern Accu Chek Inside.
    Gutachten, Verordnung und digitale Blutzuckerbücher der letzten 12 Monate wurden zum MDK gesandt.

    In der Ablehung steht drin:
    "Neuversorgung"
    "Die Fortsetzung der Insulinpumpentherapie ist medizinisch begründet. Die abgelaufene Garantiezeit der vorhandenen Insulinpumpe ist bei bestehender Funktionalität kein medizinischer Grund für den Austausch der Pumpe".

    Wieso handelt es sich jetzt um eine Neuversorgung statt einer Folgeversorgung?

    Macht es Sinn hier einen Widerspruch einzulegen wenn ja mit welcher plausiblen Erklärung?

    Anmerkung: Der Arzt hat tatsächlich in seiner Begründung nur geschrieben "
    Bei dem derzeit verwendeten Gerät ist die Garantiezeit deutlich abgelaufen, weshalb ein Wechsel erforderlich ist. Also kein Wort vom vermuteten Defekt der mit mir besprochen wurde.
    Bearbeitet von User am 14.05.2016 10:16:56. Grund: Text hinzu gefügt
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 201
    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 15.05.2016 09:17:52 | IP (Hash): 2107889241
    Die Begründung für eine neue Pumpe darf nicht "Garantie abgelaufen sein". Solange die Pumpe funktioniert, gibt es keine neue...

    Die Begründung muss sein "Pumpe ist irreparabel defekt und die Garantie abgelaufen".
    Also beim Hersteller anrufen wegen der vorhandenen Fehler und Pumpe einschicken. Der Hersteller teilt dann der KK mit, dass die Pumpe hinüber ist -
    Ist zumindest bei Medtronic so...
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 124
    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 16.05.2016 20:19:26 | IP (Hash): 45530076
    Laut Diabetologe läuft eine Folgeverordnung immer reibungslos ab. Wie wir sehen doch nicht. Mein Antrag war seit Mitte Februar unterwegs.

    Pumpe einschicken zur Reparatur geht nicht so einfach, weil ich seit ca. 2 Jahren keine Pens und Insulin mehr zu Hause habe. Die Kasse hat sich irgendwann geweigert Insulinampullen für die Pens zu bezahlen und der Arzt hat dann auch keine wieder verordnet. Die Ampullen der beiden Insuline gabs nur jeweils im 5er Pack.

    Allerdings wenn ich bei Roche eine defekte Pumpe anmelde bekomme ich innerhalb der nächsten Stunden vom Aussendienstler einen Ersatz gebracht. Der wohnt nur ein paar km entfernt. Dann wird in meinem Falle die gleiche Pumpe wieder geliefert. Das wollte ich eigentlich so nicht, denn für die Folgepumpe sind wieder Fertigampullen lieferbar dann müsste ich nicht mehr aufziehen mit dem jetzt verwendeten Insulin. War vorher auch so, da hatte ich Fertigampullen. Das ist schon praktischer wenn man auf Montage arbeitet.

    Morgen werde ich erst mal einen Termin beim Diabetologen machen und mal mit Roche telefonieren.

    Reiner
    Bearbeitet von User am 16.05.2016 20:20:07. Grund: Text hinzu gefügt
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    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 16.05.2016 20:31:19 | IP (Hash): 704880409
    Reiner15 schrieb:

    Allerdings wenn ich bei Roche eine defekte Pumpe anmelde bekomme ich innerhalb der nächsten Stunden vom Aussendienstler einen Ersatz gebracht. Der wohnt nur ein paar km entfernt. Dann wird in meinem Falle die gleiche Pumpe wieder geliefert.
    Reiner



    Aber die Ersatzpumpe ist doch nur eine Leihpumpe bis die Folgeverordnung durch ist...
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    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 18.05.2016 13:10:09 | IP (Hash): 478697310
    So die Leihpumpe mit 180 Tagen Funktiondauer ist da und programmiert und die alte Pumpe habe ich eben per Post zu Roche zur Überprüfung geschickt.

    Im Telefonat im Vorfeld mit Roche hat sich herausgestellt dass die Pumpe zur evtl. internen Prüfung geöffnet werden muss und danach defekt ist, also nicht wieder zusammengebaut werden kann. Sollte das so sein dann bekomme ich einen Nachweis dazu und kann damit bei der KK noch einmal eine Folgepumpe beantragen. Auf jeden Fall geht nach 180 Tagen die Leihpumpe zurück egal ob die KK eine Folgepumpe genehmigt oder nicht.

    Reiner
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    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 18.05.2016 14:02:00 | IP (Hash): 1559035870
    Reiner15 schrieb:

    "Die Fortsetzung der Insulinpumpentherapie ist medizinisch begründet."



    Das die Pumpentherapie medizinisch begründet ist, hast du doch schon schriftlich.

    Ich würde Widerspruch einlegen und darin erklären, dass Du die Pumpe aufgrund diverser Defekte an den Hersteller zurückgeschickt hast und eine Reparatur nicht möglich ist.
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    Beiträge: 124
    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 29.05.2016 20:22:55 | IP (Hash): 1220675907
    Am Samstag habe ich per Post von Roche die Rückmeldung zur eingeschickten Pumpe bekommen, mit dem Inhalt "An Ihrer Insulinpumpe ist ein irreparabler Defekt aufgetreten".

    "Da der Defekt außerhalb der Garantiezeit aufgetreten ist empfehlen wir die Folgeversorgung mit einer neuen Insulinpumpe".

    Am Montag bringe ich den Widerspruch mit dem "Defektschreiben" zur Krankenkasse. Mal sehen wie es dann weiter geht.

    Reiner
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    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 07.06.2016 19:54:14 | IP (Hash): 701637315
    Am Samstag den 04.06.2016 lag die Genhmigung der Folgepumpe im Briefkasten und heute hat der Aussendienstler angerufen und bescheid gesagt dass die Pumpe bei ihm eingetroffen ist. Jetzt muss nur noch die Verordnung der Erstausstattung für die neue Pumpe abgeholt und bestellt werden und dann erfolgt die Einweisung und Schulung.

    Reiner
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    Mitglied seit: 14.05.2016
    am 25.06.2016 11:37:55 | IP (Hash): 1079150198
    Gestern war der Aussendienstler bei mir zu Hause und hat mir die Pumpe gebracht und die Einweisung an der Pumpe durchgeführt, Dauer ca. 2h. Klar ist natürlich dass man sich das nicht alles merken kann. Deshalb bin ich gerade dabei die ca. 750 Seiten der Bedienungsanleitungen noch mal abzuarbeiten.

    Reiner
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    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 29.03.2017
    am 29.03.2017 16:09:33 | IP (Hash): 193960087
    Hallo, Tanja. Ich habe eine Frage über Insulinpumpe. Aber, kann ich nicht auf gute Deutsch sprechen. Sprechen Sie auf andere Spache (Russisch oder Englisch)?