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Insulinresistenz - noch kein Diabetes!!

  • Cri-Kee

    Rang: Gast
    am 08.01.2011 17:19:32
    Hey!

    bei mir wurde vor kurzem eine beginnende Insulinresistenz festgestellt.
    Seit längerer Zeit merke ich, dass wenn ich morgens was Süßes esse, ich mich fühle wie unterzuckert. Bekomme Kopfschmerzen, werde zittrig und kann mich nicht mehr konzentrieren.
    Kann das damit zusammenhängen oder ist das kompletter Unsinn? Eigentlich sind die Zellen bei einer IR ja unempfindlich gegenüber Insulin. Also sollte der Blutzucker ja nicht sinken, von daher kann man ja schlecht unterzuckern?
    Mein Nüchternblutzucker ist auch immer ok. Übergewicht habe ich keins, nur Probleme das Gewicht zu halten... klappt so mehr oder weniger.

    Würde mich über Infos wirklich freuen!!
  • Joa

    Rang: Gast
    am 08.01.2011 18:55:38
    Die Resistenz ist eine Sache. Die andere ist eine absinkende Leistungsfähigkeit der Betazellen zur Insulinsekretion. Vor allem in der Initialphase, in der normalerweise eine besonders hohe Insulinausschüttung (Erstanwort der Betazellen) erfolgt.
    Das wird beim Typ 2 auch als Sekretionsstarre bezeichnet.

    Bereits deutlich geschädigte Betazellen geben dann aber auf den hohen Sekretionsreiz hin ihr Insulin verlängert ab, auch wenn der Zuckerwert eigentlich schon wieder normal ist. Das wird dann eine sogenannte "alimentäre Hypogliykämie".

    Gruß
    Joa

  • Cri-Kee

    Rang: Gast
    am 08.01.2011 19:25:20
    Hey!

    danke für die rasche Antwort.
    Mir wurde allerdings gesagt, dass es noch nicht so schlimm ist mit der IR.
    Kann das auch wieder besser werden durch irgendwelche Maßnahmen?
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 08.01.2011 21:27:09
    Hallo Anonym,

    das was du beschreibst ist wahrscheinlich eine alimentäre Hypoglykämie, die am Anfang einer Diabetesentwicklung auftreten kann. Dein BZ steigt zunächst zu hoch an, deshalb wird viel Insulin ausgeschüttet mit dem du dann 2...2,5 Stunden nach der KH-reichen Mahlzeit die Unterzuckerung bekommst. Einfaches Mittel dagegen ist, weniger KH zu essen.

    Die Reduzierung der KH ist auch das Rezept, mit dem du die Diabetesentwicklung auf lange Sicht stoppen kannst. Du darfst einfach nur halb so viel Brötchen, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Zucker u.s.w. essen. Anstelle dieser Sättigungsbeilagen kannst du mehr Gemüse oder Fett zu dir nehmen. Wenn du dazu Anleitung und Austausch mit anderen benötigst, dann kann ich dir die Foren von LOGI oder von LCHF empfehlen. Beide Ernährungsformen sorgen dafür, dass der BZ schön gleichmäßig verläuft und nicht wie bei dir Achterbahn fährt. Damit kannst du die Diabetesentwicklung wirkungsvoll verhindern.

    LG Rainer
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 09:45:05
    Moinmoin,

    die Begriffe gehen (nur?) beim Diabetes munter durcheinander:

    Sekretionsstarre bedeutet tatsächlich, dass die Beta-Zelle mehr Glukose-Anreiz zum Ausgeben von Insulin braucht, also etwa 100mg/dl statt vielleicht 80.

    Bei dem Vorgang, der damit noch aus dem Mittelalter der Diabetes-Erklärung immer in Zusammenhang gebracht wird, kommt es auf diesen Anreiz allerdings weniger an. Denn nach dem diabetisch-krankhaften Ganzkörper-Durchlauf der neu gegessenen Glukose ist völlig egal, ob die Betas schon bei 80mg/dl ansprechen oder erst bei 100. Wenn dieser gesund nie eintretende Glukose-Tsunami richtig schön hoch mit weit über 140 bei den Betas ankommt, legen die praktisch sofort mit der Insulin-Ausgabe los - bei gesunden übrigens genau so, wie bei Typ2.

    Nur dass man bei Gesunden diesen Vorgang künstlich nachbauen muss. Man man muss ihnen die Glukose dabei nicht oral gegeben, also nicht per Futterluke, sondern intravenös eingefüllen. Denn per Futterluke eingefüllt geht die Glukose ihren normalen Weg durch Magen und Darm. Und unmittelbar bevor sie aus dem Darm in die Pfortader übergeben wird, in dieses kleine Stückchen Hauptversorgungs-Pipeline vor der Leber, bestellt ein gesundes Darmhormon-Team (Inkretine) die passende Menge Insulin (Inkretin-Effekt). Und dann liefern die Betas recht instantan und ohne mit dieser Glukose überhaupt in Berührung gekommen zu sein die passende Menge Insulin, so dass Glukose und passend Insulin auf dem kurzen Weg in die Leber zusammen treffen. Da drin werden beide dann schon zum größten Teil verwurstet, so dass am Leberausgang höchstens noch 120-140mg/dl Glukose in den Ganzkörper-Umlauf gehen.
    Und erst diese etwas größere Rest-Glukosewelle trifft gesund dann direkt auf die Betas und stimuliert sie direkt zur weiteren Insulin-Ausgabe. Und die sekretionsstarren sprechen darauf vielleicht erst bei 100 an, während die flexiblen schon bei 80 zu liefern beginnen.

    Tatsächlich ist also völlig unzutreffend und irreführend, den diabetisch hohen Blutzucker-Anstieg nach dem Essen als (Folge von) Sekretionsstarre zu bezeichnen. Denn tatsächlich kommt der diabetisch hohe Anstieg nicht vom irgendwie behinderten Reagieren der Beta-Zellen, sondern davon, dass sie durch den diabetisch behinderten Inkretin-Effekt gar keine rechtzeitige Bestellung erhalten.
    Das der behinderte Inkretin-Effekt wieder voll funktionsfähig, also irgendwie geheilt würde, ist bisher nicht bekann. Es gibt aber seit wenigen Jahren Medis, die diese Behinderung recht gut ausgleichen, so lange sie noch nicht zu weit fortgeschritten ist.

    Auf einen guten Rest von 2011, Jürgen
  • eh

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 13:42:10
    Ich glaub nicht so recht an diese alimentäre Hypoglykämie. Ich kenn so etwas nur aus Extremsituationen, beim Glucose-Test z.B.

    Im normalen Alltag habe ich so etwas noch nie erlebt. Dabei setze ich natürlich eine vernünftige Ernährungsweise voraus. von eh
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 14:00:16
    Moin Erika,

    wir beide werden damit nix mehr zu tun bekommen. Denn dafür, dass eine alimentäre Hypo den BZ deutlich unter 50mg/dl schiebt, muss
    1. der Inkretin-Effekt (s.o.) gestorben sein
    2. am besten noch so viel eigene Insulinausgabe funktionieren, dass die Glukose aus z.B. 2 oder 3 Scheiben Brot zwar eben sehr verspätet, aber noch ohne alle Medis voll ausgeglichen werden kann.

    Beides trifft auf uns beide schon lange nicht mehr zu, aber auf viele Prädiabetiker und solche Typ2, die ihre Diagnosereife noch nicht lange überschritten haben.

    Auf einen guten Rest von 2011, Jürgen
  • Cri-Kee

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 14:45:02
    Ich bin gerade etwas durcheinander.

    Tritt das nun relativ zu Beginn auf oder wenn man schon kurz vor der Schwelle zu Diabetes steht?
  • eh

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 15:15:50
    Ich hatte das noch nie, außer bei den Tests.

    Ich hab allerdings auch nie einen Liter Cola oder ähnliches verputzt. von eh
  • peter

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 15:18:32
    nur bei einigen, die die entsprechende konstellation haben, wenn die sog. diagnosereife erreicht ist, ist der bz jenseits von 200 .
    bei vielen gibt es das garnicht, genauso wie es viele gibt die keins der "warnzeichen" haben , die sind dann gekniffen.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 17:14:43
    Stimmt, gekniffen - ich vergaß, is ja Humaninsulin ;-(

    Im Ernst: Es muss noch so viel eigenes Insulin gebildet werden, dass es locker für die Beispiel 2-3 Scheiben Brot reicht, von vor dem Essen um 80-100 auf 1 Stunde nach dem Essen 160-200 und vielleicht auch mehr und 2-3 Stunden nach dem Essen dann 50-40.

    Das geht nur so lange, wie noch ausreichend eigene Beta-Zellen am Werk sind, also in der Zeit des Prädiabetes bis hinein in die ersten Jahre nach der Diagnosereife. Denn mit Erreichen der Diagnosereife hat auch ein Typ2 nur nach 50-20% der Beta-Zellen, die bei einem gesunden Menschen gleichen Geschlechts und Alters und BMI am Werk sind und VORSICHT: echtes Humaninsulin produzieren ;-) von Jürgen
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 21:57:51
    Frage von Anonym:
    "Tritt das nun relativ zu Beginn auf oder wenn man schon kurz vor der Schwelle zu Diabetes steht?"

    Du hast noch die besten Chancen keinen Diabetes zu bekommen. Achte auf die schnell ins Blut gehenden KH, nimm lieber mehr Gemüse und mehr Fett. Sieh dir ruhig mal LOGI und LCHF an. Selbst wenn du beides nicht machen willst, kannst du dir dort viele gute Empfehlungen für eine Diabetes-verhindernde Ernährung holen.

    LG Rainer
  • eh

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 23:52:44
    Ich will niemanden entmutigen, aber falsche Hoffnungen sollte man auch niemandem machen.
    Einen Diabetes kann man nicht verhindern und schon gar nicht durch Ernährung. Man kann die Manifestation hinausschieben, mehr nicht.
  • eh

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 11:16:35
    Auch einen Typ 2 kann man nicht verhindern. Das würde ja bedeuten, daß man sich diese Krankheit wirklich "anfrißt". Ich hoffte, diese Version sei - wenigstens in Diabetesforen - endlich als Ammenmärchen enttarnt, denn für eine derartig simple Erklärung ist die Krankheit zu komplex.
    von eh
  • Joa

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 12:59:24
    > Auch einen Typ 2 kann man nicht
    > verhindern. Das würde ja bedeuten,
    > daß man sich diese Krankheit
    > wirklich "anfrißt".
    > Ich hoffte, diese Version sei -
    > wenigstens in Diabetesforen -
    > endlich als Ammenmärchen enttarnt,

    Ja nee, als KInder haben wir auch die Augen zu gemacht, damit uns die Anderen nicht mehr sehen konnten.
    Das rasante Fortschreiten des Typ 2 bei Kindern und Jugendlichen liegt wohl an erhöhter Infektionsgefahr durch Computerviren?

    > denn für eine derartig simple
    > Erklärung ist die Krankheit zu komplex.

    Die Stoffwechselzusammenhänge die zu Typ 2 führen sind sicherlich komplex und durchaus unterschiedlich.
    Auch ist Typ 2 wohl eher als diagnostisches Sammelbecken zu sehen. *Den* Typ 2 pur wird es wohl nicht geben.

    So war früher LADA mal Typ 2 oder auch MODY. Heute sind die unter Typ 1 und Typ 3 zu finden.

    Gruß
    Joa
  • eh

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 13:25:59
    Das sehe ich anders.
    Man diganostiziert heute schnell einen Typ2 Diabetes, vor 30 Jahren dagegen war das überhaupt kein Thema.

    Ich war zu dieser Zeit schwanger und ich wußte, daß ich Diabetes habe und hab es den Ärzten auch gesagt - hat keinen Menschen interessiert. Erst nach der Geburt (mein Sohn wog 4870g) hat man einen Test gemacht und mir hinterher erklärt, daß ich wohl einen Diabetes hätte. Unglaublich, aber wahr.

    Auch wenn es immer wiederholt wird, einen Typ2 "frißt" man sich nicht an. Allerdings kann man dann die Verantwortung für die Krankheit dem Patienten anlasten - vielen Ärzten kommt das sehr gelegen und den Krankenkassen auch.
    Ein Glück, daß wenigstens endlich in dieser Richtung geforscht wird.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 14:12:51
    Es gibt KEINEN Typ1 oder Typ2 Diabetes ohne ZU WENIGE funktionierende Betas.

    Beim Typ1 werden die wohl vom eigenen Immunsystem abgefressen.

    Beim Typ2 gilt traditionell die Erschöpfung infolge Überlastung durch Insulinresistenz als Beta-mordend. Nur erklärt das nicht, warum die meisten Menschen mit Insulinresistenz wohl völlig gesund sind und halt eine mit dem höheren Insulin-Bedarf mit gewachsene Betazell-Masse haben.

    Nur bei einer Minderheit mit Insulinresistenz wachsen keine zusätzlichen Betas, sondern da sterben immer mehr einfach weg.
    Bei Erreichen der Diagnosereife gibt es keinen Typ2, der auch nur noch annähernd so viele funktionierende Betas hat, wie ein gesunder Mensch gleichen Geschlechts, gleichen Alters und mit gleichem BMI und der gleichen Insulinresistenz. von Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 14:29:11
    Auch einen Typ 2 kann man nicht verhindern. Das würde ja bedeuten, daß man sich diese Krankheit wirklich "anfrißt".

    Zumindest ist das aus allgemeiner und (auch aus meiner) Sicht ein ganz wesentlicher Faktor, neben dem "Ansitzen".

    Ein anderer Faktor mag auch schon Fehlernährung für sich sein. Z.B. die falschen Fette in zu hohem Maß, angeblich auch Fructose, führen zur Verfettung der Leberzellen. Da muss noch nicht mal das vizerale Fett übermäßig überquellen. Dazu dann noch eine relativ geringe, genetisch vorgegebene Anzahl an Insulinrezeptoren, und schon hat der Mensch ein Problem an der Backe, dass irgendwann ggf. als Typ 2 diagnostiziert werden mag.

    > Ich hoffte, diese Version sei -
    > wenigstens in Diabetesforen -
    > endlich als Ammenmärchen enttarnt,

    Von Jürgen? :-))
    Ansonsten gibt es das Problem der Schuldzuweisung von zwei Seiten.

    Die empfindsame Seite sind da die Diabetiker selber, die (natürlich) oft alles dazu tun möchten sich "von der Schuld freizusprechen".

    Von der medizinischen Seite aus ist unterdessen wohl schon klar, dass es nicht um Schuldzuweisung, sondern um kausale Zusammenhänge mit gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen (=Live Style), denen zu begegnen ist.

    Und die allgemeinen Lebensbedingungen heutzutage sind halt nicht artgerecht und der schwierigste Patient dabei.

    Gruß
    Joa
  • eh

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 14:46:19
    @193....

    Ich mache es mir durchaus nicht einfach, ich habe immerhin über 30 Jahre Erfahrung mit meinem eigenen Diabetes und auch mit ebensolangen Beobachtungen.

    Interessanterweise wird in Foren nie auf meine Argumente eingegangen, sondern es kommen immer wieder dieselben unbewiesenen Behauptungen. Was mich dabei besonders ärgert, daß es oft Typ1 er sind, die sich da "bestens" auskennen und Dinge behaupten, von denen sie nichts wissen können.

    Auch in meinem Jahrgang (1944) gab es dicke Kinder, erstaunlich - am Essen kann es damals nicht gelegen haben. Ich war allerdings keines davon.

    Ich hab meinen Diabetes bekommen als ich Anfang 30 war und einen BMI von 18 hatte. Kann man wirkich behaupten, daß das dieselbe Krankheit ist, die ein 70 jähriger, übergewichtiger Mensch bekommt?

    Meiner Meinung nach wird heutzutage alles unter Typ2 "verwurstet", was keine idealen Blutwerte hat. Ein sehr dickes Kind hat mit Sicherheit keine idealen Blutwerten, aber hat es deswegen auch Diabetes?

    Wie gesagt, ich seh die Sache etwas differenzierter und Leute, die alle Diabetiker vom Typ2 als verfressene Dummköpfe hinstellen, sind mir ein Greuel. Ich hab davon einige erlebt (auch Ärzte) und ich hoffte, daß diese Typen endlich aussterben, aber sie erfreuen sich offensichtlich bester Gesundheit und verbreiten weiterhin diesen Schwachsinn.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 15:33:41
    Moin Joa,

    >Von der medizinischen Seite aus ist
    >unterdessen wohl schon klar, dass es
    >nicht um Schuldzuweisung, sondern
    >um kausale Zusammenhänge mit
    >gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen
    >(=Live Style), denen zu begegnen ist.

    Was heißt denn das konkret? Wenn wir mal eines der am intensivsten beobachteten und bis heute fortlaufend analysierten Beispiele nehmen, das gern sehr plakativ für die Life Style These hoch gehalten wird, das der Pima-Indianer, dann können wir daran nur ablesen, dass mit dem veränderten Life Style viele Leute an Gewicht zugelegt und Insulinresistenz entwickelt haben.
    Aber nur bei einer Minderheit der dicken Insulinresistenten sind immer mehr Betas mit dem Ergebnis des Typ2 Diabetes eingegangen, während bei der völlig gesunden Mehrheit schlicht mit dem Gewicht auch ausreichend Betas gewachsen sind. - Also tatsächlich nicht mehr viel übrig von Life Style an diesem Parade-Beispiel :-(

    Auf ein gutes 2011 Jürgen
  • <(ô¿ô)> rudi

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 21:26:41
    das mit dem angefressenen diabetes entspricht nicht den tatsachen.
    waren am sonntag bei zwei leuten eingeladen, frau 95 kg, mann 110 kg nach eigenen aussagen. beide um die 60, 160 u. 180cm.
    unser gewicht 58 und 70 kg.
    es gab essen im überfluss.
    meine frau und ich haben normal gegessen.
    das war den leuten suspekt, haben gefragt ob es uns nicht schmeckt. hielten uns wohl für essgestörte.
    darauf habe ich geantwortet, dass man mit diabetes eben etwas weniger, jedoch mit genuss isst.
    sprachlosigkeit, dann um gottes willen, müssen sie spritzen.
    nein nur eben den diabetes im zaun halten.
    waren dann sehr froh, dass sie nur hohes cholesterin, bluthochdruck und kleinere wehchen haben.
    aber von diabetes wollen sie nichts wissen und haben ihre 5 tage alten laborberichte hervorgeholt.
    erstaunlich beide haben hba1c von 5,5 bz. 5,6.
    kenne mehrere davon.

    von <(ô¿ô)> rudi
  • monique

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 10:34:51
    Hallo alle zusammen!

    Erstmal so : man frisst sich alle Krankheiten an ! und vor allem Diabetes!

    und das wichtigste ,man kan es vermeiden und heilen aber davon spricht keine Sau.Kein Arzt ,kein Ernährungsberater wird dir sagen, das es heilbar ist.Die verlieren ihr Brot.

    Und ich sage es ,weil ich ein lebendes Beispiel in der Familie habe ,meine Mutter.Ihr Zustand war schlecht und hat sich zunehmend verschlimmert.
    Dann hat sie von dr.Kwasniewski und seinem Ernährungsmodel gehört und Ihr Ernährung drastisch umgestellt und nach 3 Monaten Langzeitinsulin abgestellt.Seitdem ist sie zu völligen Gesunheit zurückgekehrt und braucht kein Insulin mehr.Sie ist kein Eizellfall!!!Davon sind es tausende!!!
    Dr.Kwasniewski propagiert die enaturgerechte Ernährung für den Menschen ,den wir sind nicht genetisch programiert auf kohlenhydratreiche Nahrung sondern auf fettreiche !!! Wir lebten 120 000 Generationen als Jäger un Sammler und nur 500 als Ackerbauer !!! Seitdem es Ackerbau gibt gibt es kranke Menschen.
    Also Leute ,zurück in die Steinzeit !
    Meine Mutter hat den Arzt gefragt ,warum sagt er den Leuten nicht das man Diabetes durch richtige Ernährung heilen kann und er hat gesagt :ja wir wissen es, aber sind nicht verpflichtet es zu erzählen.
    Unglaublich!
    Und wieder zurück zu Insulin resistenz( bei Typ I ).Sie ensteht weil der Körper Anikörper gegen die B-Zellen der Bauchspeicheldrüse bildet.Der Körper wehrt sich selbst vor zu viel Insulin und Zucker .Krankheitverlauf kann unterbrochen werden durch drastische Verringerung der Kohlenhydratzufuhr, egal ob diabetes I oder II.Man darf nur so viel Kohlenhydrate essen, das die Menge des gebildeten eigenen Insulins( nicht alle B-Zellen werden zerstört) für Ihre Verarbeitung ausreicht .Das sind meist 50 g pro Tag + - 15 g.
    Bevor sie hier Kritik ausüben ,probieren sie es selbst ! das heißt aber verzicht auf Brot ,süsses Obst u.gemüse,Kartoffeln,getreide,süsses,Fertigprodukte.Sie düfen diese bestimmte Kohlenhydratmenge nicht überschreiten!
    Dafür müssen sie viele Eier ,Butter ,sahne,Fleisch , Speck ,Schmalz ,fettigen Käse essen , also alles was keine Kohlenhydrate enhält.
    Dr.Kwasniewski hat 100 tausende Leute geheilt ,aber davon spricht man nicht, weil er nimmt dadurch den Ärzten und Farmaunternehmen das Brot.Er hatte sogar Morddrohungen erhalten !
    Also ,kurz und knap :
    Wem es wichtig ist gesund zu sein, der wird seine Ernährung umstellen können und wollen.

    Hier noch Buchempfehlung:
    Jan Kwasniewski "optimal essen"
    Ulrike Gonder "Fett" ( unterhatlsames und informatives über fette lügen und mehrfach ungesättigte Versprechungen) von monique
  • peter

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 10:48:50
    und wen bitte kann man haftbar machen wenn es nicht funktioniert ? bezahlt ein kwas...pipapo denn einen blindenhund, eine prothese , dialyse, schmerzensgeld ?
    oder du spinnerlein ?
    hast du überhaupt genug geld um schäden zu bezahlen die du mit dem quatsch anrichtest ?
    die anekdote mit deiner mutter ist typisch für diesen scheiß.
  • eh

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 10:54:59
    @ monique

    Der Schwachsinn, den du hier verbreitest ist nicht nur grundfalsch, sondern sogar gefährlich.
    Außerdem ist dieses Forum nicht dazu gedacht, daß hier für irgendwelche obskuren Bücher Reklame gemacht wird. von eh
  • Nicol

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 12:04:12
    Bester Monique

    wass du da erzählst kann bei deiner Mutter zwar gelungen sein, wenigstens vorübergehend. Mann kann den Diabetes (bei Type II) hinauszögern oder eine gewisse Zeit verlangsamen. Da steht deine Mutter nicht allein. Aber heilen kann mann die Krankheit nicht.
    Hasst du dich informiert wie Diabetes entsteht oder wass da in einem Körper biochemisch passiert?
    Vielleicht weisst du eine Antwort auf einige (um dich nicht zu überfordern nur zwei) Fragen.

    Wie verhindert mann dass das eigene Immunsystem seinem Körper angreift?
    Wenn mann dass weiss kann mann jede Immunkrankheit vorbeugen? Glaub ich eher nicht. Die Prozesse im Körper sind dafür
    viel zu Kompliziert.

    Um auf deine Idee zurück zu kommen:
    Urzeitmenschen waren Jäger und Sammler. Wass haben die gesammelt? Nur Fleisch und Eier? Eher nicht. (Káse ist ein Landwirtschaftliches Produkt, kann mann nicht Jagen oder Sammeln)

    Historiker sind sich in grossen Massen einig, das die Jäger und Sammler
    überwiegend Sammler waren. Ess gab nicht jeden Tag Fleisch. Nur ab und
    zu gelang es ein Tier zu töten, dann wurde Fleisch gegessen viel, sehr viel in
    ein paar Tage. Danach wurde dann lange Zeit das Gesammelte gegessen
    Der Mensch hat sich weiter entwickelt nachdem er mehr Fleisch verzehrte,
    der Schädelinhalt wurde grösser. Aber am Anfang waren es keine primäre
    Fleischesser. Dazu haben die Menschen u.a. auch nicht dass geignete Gebiss.
    Erst als der Mensch sehr viel Fleisch begannen zu Essen sind andere Probleme mit der
    Gesundheit entstanden. Wesentlich mehr Fleisch wurde nach der Industrielen
    Revolution gegessen, das Einkommen der Menschen stieg, es wurde möglich in
    Grossen Stil Tiere zu halten, zu mesten und zu schlachten.

    Aus Skelet(teile) die mann von Urmenschen gefunden hat weiss mann dass es
    verschiedene Krankheiten gab. Die sind nicht alle bei Jagdunglücke gestorben.
    Lese dazu mal ein Buch über die Anatomie und Lebensweise der Urmenschen.
    Das der Mensch erst nachdem er angefangen hat mit Ackerbau Krank wurde ist
    natürlich Unsinn.
    Bevor jemand solche wilde Theorien verbreitet sollte mann erst mal die Geschichte
    der Menschheit kennen. von Nicol
  • peter

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 12:39:39
    daß krankheiten schon immer vh waren ist nicht zu bestreiten.
    nur ob die steinzeitler mehr sammler oder mehr fleischesser waren, ist "auslegungssache",
    es gibt nichts "wirklich" beweisbares alles sind schlüsse aus funden die von "experten" zusammengedacht wurden.
    bis nicht auszuschließen daß menschen menschen gegessen haben.
    denn es wird gerne vergessen, es gab zu diesen zeiten noch kein sog gesundes gemüse, das ist alles in der letzten periode erst gezüchtet worden,
    -witzigerweise durch genveränderung, denn züchtung ist genveränderung-
    deshalb hat auch eva keinen apfel gegessen, da es den nicht gab.
    und der unterschied zwischen den herschenden und dem großen rest der bevölkerug war -fressen zu hungern.
    zumindest hat der mesch kein pflanzenfresser gebiss.
  • Nicol

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 13:09:38
    Ich rate dir erst einmal seriöse Literatur über die Entwicklung der Menschen zu lesen. Und vielleicht ein Buch über die Anatomische Merkmale von Carnivoren Herbivoren oder Omnivoren
    Denn wass du da schreibst ist nicht wahr.

    Gemüse wie wir sie kennen gab es zwar nicht, aber viele andere Planzliche Nahrung, wie Beeren, Knollen, Früchte usw.
    Wie sollten wir denn Tiere in grosse Menge getötet haben ohne Klauen und gewaltige Reisszähne. Wir sind nicht gerade wie zb. Löwen gebaut. Und wir haben in dieser Zeit auch keine Tiere gezüchtet, Die Tiere haben nicht ainfach dagesessen und darauf gewartet dass sie gefressen wurden. Beeren und Knollen konnten aber nicht weglaufen und sich wehren.

    Das Menschen Menschen gegessen haben ist sicherlich keine Gängige Praxis gewesen. Extreme Ausnahmezustände dagelassen.
    Es ist nicht ohne Grund dass darüber ein Tabu besteht. Es ist medizinisch nicht gesund regelmässig Menschenfleisch zu essen (wenn mann selber Mensch ist). Auch bei Tieren kommt Kannibalismus nicht oft vor. von Nicol
  • peter

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 14:05:41
    zumidest hat der mensch kein pflanzenfresser gebiss, und die knollen beeren früchte, in der steinzeit müßten schon genauer erklärt werden.
    welche früchte gabs denn in mitteleuropa,
    welche knollen ?, um fleischesser zu sein muß man keine löwen importieren, die ja auch oft nur aasfresser sind, wie groß waren die beeren ?
    ob menschenfleisch nicht gesund ist ? weshalb nicht. zumindest sind eindeutige spuren gefunden worden, und keine schriftstücke die das bestreiten
    und bitte nicht immer anderen sagen sie sollten lesen, ohne zu wissen ob sie es tun, ev lesen sie mehr als du nur andere bücher.
    auch wissenschaftliche bücher sind umgeschrieben worden, das ist ja der unterschied zu glaubenssystemen die starr sind, wissenschaft ist wandel durch wissensvermehrung.
    von peter
  • Nicol

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 14:16:28
    Wenn mann sich informiert dann bitte von verschiedene Seiten, Nicht nur dass wass in seinem eigenen Kram als beste passt.

    Um mal zurück zu kehren nach diabetes.
    Es würden keine Diabetiker geben wenn mann von Anfang an nur tierische Produkte isst? Woher bekommt mann die erforderliche Menge an Vitamine, Mineralen und andere für Menschen wesentliche Elemente die nicht im Fleisch enthalten sind. Werden dann nicht mehr Menschen an zb. Darmkrebs erkranken? Ausserdem glaub ich nicht dass mann Diabetes auf diese Weise zuvor kommen kann.

    Noch eines, wir Menschen essen zehntausende Jahren Planzliche und Tierische Produkte. Glaubst du nicht dass mittlerweile der Menscherlicher Körper evoluiert ist, und nicht mehr in der Lage um sich einseitig zu ernähren? Wir leben nicht mehr in der Steinzeit, bewegen uns anders, denken anders, funktionieren anders. Um zurück zu kehren müssten wir die Biologie des Steinzeitmenschen haben (ob es nun Carnivoren, Herbivoren oder Omnivoren waren lasse ich in der Mitte) und wie schaffen wir das denn? von Nicol
  • Cri-Kee

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 16:35:51
    oh je.. Leute ich wollte eigentlich nur wissen, ob es tatsächlich sein kann, dass man unterzuckert dabei... oder ob ich spinne bzw. es an was anderem liegt.
    Jedenfalls wollte ich hier nicht so eine Diskussion hervorrufen!
  • peter

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 20:17:48
    keine sorge das hat mit dir nichts zu tun, man muß nur heilungsversprechern deren es tausende gibt und die alle betrüger sind entgegentreten, sonst
    kommen so blöde sachen wie zimtkapseln von deren einnahme abgeraten wird, und aderer blödsinn auf.
  • havier

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 23:59:54
    "man frisst sich alle Krankheiten an ! "

    :-) von havier
  • brfbrf32vf

    Rang: Gast
    am 13.01.2011 02:11:40
    >>Erstmal so : man frisst sich alle Krankheiten an ! und vor allem Diabetes!<<
    Hat Anke 'ne neue IP? Nö, es gibt leider noch mehr ihres Kalibers! Die Aussage zeigt ganz klar, dass sie von Medizin (besonders DM) NULL Ahnung hat! @monique: Erklär uns Deppen doch mal, wie sich ein Säugling einer gesunden, idealgewichtigen Mutter mit 6 Mon. einen Diabetes "angefressen" hat oder wie ich das mit angeblicher "Mangelernährung" mit 4 Jahren geschafft habe.
  • Joa

    Rang: Gast
    am 13.01.2011 13:06:29
    > orientierungsloser Anonymus schrieb:

    > Erklär uns Deppen doch mal, wie
    > sich ein Säugling einer gesunden,
    > idealgewichtigen Mutter mit 6 Mon.
    > einen Diabetes "angefressen" hat ...

    Der Herr/die Dame möge sich bevor er/sie schreibt, erst mal orientieren, dass es sich beim Thema offenkundigst um eine Typ-2 Fragestellung handelt.

    Merke: lesen... denken... verstehen... *keinen* unpassenden Beitrag schreiben.

    Gruß
    Joa
  • peter

    Rang: Gast
    am 13.01.2011 15:05:46
    und du joa, meinst nicht, daß auch du mal lesen solltest ?
    da steht zweimal auf allg und diskuss
    1. -alle- krankheiten sind angefressen -also auch masern ;-)))
    2. hilft bei t1 und t2.
    jetzt sind die chinesischen spinner out, jetzt kommen die osteuropäischen.
  • Danke!

    Rang: Gast
    am 13.01.2011 17:38:43
    >>12.01.2011 09:34:51
    Erstmal so : man frisst sich alle Krankheiten an ! und vor allem Diabetes! ........
    Krankheitverlauf kann unterbrochen werden durch drastische Verringerung der Kohlenhydratzufuhr, EGAL ob diabetes I oder II. Man darf nur so viel Kohlenhydrate essen, dass die Menge des gebildeten eigenen Insulins( nicht alle B-Zellen werden zerstört) für Ihre Verarbeitung ausreicht <<

    So, Joa, wer ist nun orientierungslos? Aber freuen wir uns, dass wenigstens DU keine Fehler macht...
    Aber, merke: lesen... denken... verstehen... *keinen* unpassenden Beitrag schreiben...

    von Danke!
  • monique

    Rang: Gast
    am 14.01.2011 09:53:12
    DANKE Peter und Joa !

    erstens -diese ernährung ist naturgerecht für den menschen und schadet dem Menschen nicht .man ißt nur hochwertige produkte mit bestem nährstoffen.die eier z.B. enhalten außer vit.c ,alle vitamine und mineralstoffe.Aus dem ei ensteht neues leben .das kann nicht gefährich sein !
    frage;
    was ist jetzt daran spinnerei?
    Ihr sieht ein Verbrechen dadrin wenn man sich nur vom besten ernährt?

    Zweitens -stellt euch die Frage ,warum die heutigen Menschen krank werden ,obwohl sie sich angeblich gesund ernähren.Warum werden sie immer dicker?

    wie es ausieht funktioniert die heutige ernährungsweise nicht!

    an " eh"
    ist deine lebeneinstehlung auch " eh" ?

    "anonym"
    anegdote? wie witzig!
    meine mutter ist seit paar jahren weg vom insulin ,hat abgenommen und ist kerngesund.
    die antworten auf deine fragen stehen in o.g.buch .und das ist keine werbung!Dr :kwasniewski hat 40 jährige erfahrung gesammelt und dokumentiert.Zu den selben schluß sind andere Ärzte gekommen,dr.Lutz,Seifert ,Stocker.
    Sind die alle unzurechnungsfähig???
    Weißt du was Masern ist? informier dich selber.anscheinend hast du keine ahnung was ansteckbare krankheiten angeht!





    PS: Kohlenhydrate sind nicht essentiell und lebensnotdwenig ,fette un eiweiß schon!!!

  • eh

    Rang: Gast
    am 14.01.2011 10:33:31
    Zitat:
    an " eh"
    ist deine lebeneinstehlung auch " eh" ?
    Zitat Ende

    Ich stehle keine Leben,.
    Vielleicht solltest du zuerst mal an deiner Rechtschreibung arbeiten, wenn du ernst genommen werden willst.


  • monique

    Rang: Gast
    am 14.01.2011 11:11:54
    @eh
    Das ist echt große Klasse, was du von dir gegeben hast .Jeder Mensch mit gesunden Menschenverstand wird das, als ein Tippfehler betrachten.Auch jeder hat sich in diesem Forum min.1 x vertippt.Du bist hier der Held.Einfach wenn man keine Argumente mehr hat ,schnellstens was finden ,um den anderen fertig zu machen.
    Aber hier gehts nicht um die Rechtsschreibung!

    Also,kehren wir zurück zum Thema.

    Folgendes und wichtiges ist mir noch zu diesem Thema eingefallen.

    Säuglinge und Kinder dürfen nur Butter zu sich nehmen .Margarine ist in der Säuglingsernährung nicht zugelassen.Also tierische Fette -ja ,pflanzliche -nein.
    Was für Kinder gut ist ,ist auch für Erwachsene gut.Die Kranken in den Krankenhäusern bekommen auch Butter !
    Das ist schon ein Denkanstoß genug,was die tierische Fette und gesunde Ernährung angeht.Für den Menschen ist der tierische Fett lebenswichtig!Die Eskimo leben ausschließlich vom tierischem Fett und Eiweiß. Sie sind kerngesund!

    Die aktuelle Ernährungsempfehlung der DGA mit viel Kohlenhydraten zeigt ihre Wirkung , immer mehr Menschen werden krank.Da ist doch was verkehrt mit der Ernährungspyramide.Sie sollte umgedreht werden.
    von monique
  • eh

    Rang: Gast
    am 14.01.2011 11:24:29
    Für mich machen Stil und ja, auch Rechtschreibung neben dem Inhalt eines Beitrages schon seine Glaubwürdigkeit mit aus.

    Was und wie sie es schreibt ist leider nicht einer Diskussion wert.

    Du kannst meinetwegen alles für wichtig halten was irgendjemand von sich gibt, darfst aber nicht erwarten, daß das für alle User gilt. von eh
  • Nicol

    Rang: Gast
    am 14.01.2011 12:37:01
    einige Gedanken,

    Weniger KH ist gut, dass wird so langsam deutlich aus vielen Studien, Und ist auch meine Erfahrung, aber ich erreiche dass durch FDH (Friss die Hälfte) statt FDD (Friss das Dobbelte).
    Konkret: wenig Brot, Kartoffeln Reis usw, mehr Gemüse, normale Portionen Fleisch (150 - 200 gramm). Dabei achtte ich auf Fette, zu wenig und mein Darm protestiert, zuviel und ich nehme in Gewicht zu. Anders gesagt ein
    Low Carb/moderate Fat/moderate Protein Diät.

    Wass ist naturgerecht?
    Die Steinzeitmenschen hatten viel mehr Bewegung und lebten nicht in künstlich geheizten Wohnungen. Die brauchten viel mehr Energie. Deren Natur ist anders als der Unsere.
    Und dann lasse ich die Diskussio wass genau sie gegessen haben mal beiseite,

    Allein unser Diät anpassen ist nicht die Lösung. Wir müssen unser Diät an unseren Energiebedarf anpassen, oder anders herum. Mehr Bewegung, weniger Essen. Ich denke dass die meisten nicht bereit sind zb. Auto's, die Heizung in der Wohnung, Arbeit mit wenig Bewegung ab zu schaffen. (Wenn dass überhaupt noch geht).








    von Nicol
  • peter

    Rang: Gast
    am 14.01.2011 14:16:24
    weshalb noch auf die spinnerei antworten, natürlich gibt es im kh margarine, das ist doch alles nur zusammengeschwurbeltes zeug, und heilen ist definitiv eine betrügerische behauptung.
    meine kolegin in der shg ist t2 an der grenze zur magerkeit, was soll die denn mit noch dünner heilen, bessern, die wird nur kranker.
    die spinner sollten ein eigenes forum aufmachen dann können sie sich gegenseitg ihren schwachsinn um die ohren hauen.
  • monique

    Rang: Gast
    am 17.01.2011 12:04:31
    Hallo Nicol!

    Du hast es richtig erfasst

    "Wir müssen unser Diät an unseren Energiebedarf anpassen, oder anders herum. Mehr Bewegung, weniger Essen. "

    Genau! denn wenn man fettreich und kohlenhydratreduziert ißt ,nimmt man insgesamt viel weniger Kalorien zu sich als bei "normalen"Kost.Man ißt weniger , wird schneller satt ,Sättigungsgefühl dauert länger an und man nimmt ab .
    Die Leute die nach Kwasniewski leben sagen,sie brauchen nur 2 Mahlzeiten täglich ! Das kann ich selbst bestätigen.
    Außerdem heilt diese vollwertige Ernährungsweise Krankheiten und dafür sprechen Menschen ,wie du und ich.

    Das ist keine "Spinnerei " ,sondern Tatsache !

    Mir ist bewußt, daß manche hier dr.Kwasniewski nicht ernst nehmen,er ist doch nur ein polnischer Arzt. Es gibt aber auch deutsche Ärzte und Ernährungswissenschaftler wie Ulrike Gonder Ökotrofologin u. Ernährungswissenschaftlerin)
    und dr.Nicolai Worm ( Professor für Ernährungswissenschaft) , die das gleiche sagen.

    Hier ein Paar Artikel dazu:( bitte nur das "www" davor stellen)

    ernaehrgesund.de/html/news.html

    optipage.de/cholesterin.html

    wissenschaft-online.de/artikel/590871

    bild.de/BILD/ratgeber/gesund-fit/2010/11/11/grosse-fett-luege/experte-weist-nach-darum-braucht-gesunder-koerper-fett.html
    von monique
  • Nicol

    Rang: Gast
    am 17.01.2011 13:42:45
    @Monique,

    Da hast du es nicht richtig erfasst.

    Erstens:
    "Außerdem heilt diese vollwertige
    Ernährungsweise Krankheiten und dafür
    sprechen Menschen ,wie du und ich."

    Ich habe genau das Gegenteil gesagt. Eine Diät kann Diabetes und viele andere Krankheiten
    nicht heilen. Eine Diät kann es besser kontrolierbar machen, aber nicht mehr.

    Zweitens:
    "...denn wenn man fettreich und kohlenhydratreduziert ißt ,nimmt man insgesamt viel weniger Kalorien zu sich als bei "normalen"Kost.Man ißt weniger , wird schneller satt ,Sättigungsgefühl dauert länger an und man nimmt ab."

    Ich habe nicht plädiert für eine Fettreiche Ernährung, sondern für eine ausgewogene Ernährung, sowohl Fleisch, Gemüse, Obst, Getreide, Kartoffeln usw.
    KH-reduziert ja, Kh-los/arm nein,
    Fett-reich nein, Fett-normal ja
    Ich Esse KH-reduziert (60 KH am Tag) und nehme normale Portionen Fett und habe nie Hungergefühle.

    Drittens:
    "Die Leute die nach Kwasniewski leben
    sagen,sie brauchen nur 2 Mahlzeiten täglich!"

    Und dass nennst du Gesund, für ein Diabetiker?
    Da bin ich aber anderer Meinung. Regelmässig und kleinere Portionen über den Tag verteilt, vor allem bei Diabetiker die 'nur'
    orale Medizin nehmen, ist gesünder.


    Ich hab schon einmal geschrieben:
    "Wenn mann sich informiert dann bitte von
    verschiedene Seiten, Nicht nur dass wass in
    seinem eigenen Kram als beste passt."

    Wenn du aber trotzdem nicht gut liest und nur ein paar Worte siehst und meinst dass passt in dein Kram, ohne zu verstehen wass eigentlich gemeint ist, dann kann niemand dir helfen.





    von Nicol
  • Sabine

    Rang: Gast
    am 20.01.2011 11:15:47

    Liebe Nicol


    "Drittens:
    "Die Leute die nach Kwasniewski leben
    sagen,sie brauchen nur 2 Mahlzeiten täglich!"

    Und dass nennst du Gesund, für ein Diabetiker?
    Da bin ich aber anderer Meinung. Regelmässig und kleinere Portionen über den Tag verteilt, vor allem bei Diabetiker die 'nur'
    orale Medizin nehmen, ist gesünder."

    Warum?
    Ich esse höchstens zwei Mahlzeiten mit
    Kohlenhydraten pro Tag, manchmal auch gar
    keine. Allerdings esse ich auch Mahlzeiten ohne
    Kohlenhydrate.
    Und nur dann wenn Kohlenhydrate oder Zucker
    ins Spiel kommen, wird die Bauchspeicheldrüse
    zwecks Insulinproduktion in Anspruch genommen.
    Wenn jemand nu also diese Sachen überhaupt
    nicht isst, ist es doch egal ob zwei pro Tag oder
    mehr.
    Wenn er/sie aber solche Sachen isst und dann
    vielleicht auch noch 5 Mal am Tag, dann muss
    auch 5 Mal am Tag Insulin produziert werden.
    Hört sich für mich nicht logisch an, das so oft
    zu machen, wenn sie eh schon krank ist.
    Sollte man dann nicht eher an Schonung des
    kranken Organs denken?

    Ernährung :-) Wie immer eine spannende
    Sache.
    Liebe Grüße
    Sabine
  • Nicol

    Rang: Gast
    am 20.01.2011 12:13:31
    Liebe Sabine,

    du isst ja mehr als nur zweimal am Tag.
    Ich finde es nicht gut um zwei Mal am Tag viel zu Essen und den Rest des Tages mit leeren Magen rumzulaufen.
    Ausserdem isst mann meistens nicht völlig Null Kohlhydrate. In Gemüse, Wurst, Käse, Eier usw. sind KH, wenn auch nur sehr wenig. Wieviel und ob dann Insulin gespritzt werden muss, ist bei jeden anders. Aber dass ist auch nicht dass Problem.
    Den Magen hat trotzdem was zu tun :-) von Nicol
  • havier

    Rang: Gast
    am 20.01.2011 15:53:12
    @Nicole
    "Ich finde es nicht gut um zwei Mal am Tag viel zu Essen und den Rest des Tages mit leeren Magen rumzulaufen."

    So inetwa habe ich jahrelang gelebt. Meist nur 1x gegessen. Vor fast 3 Monaten bin ich als Typ2 enttarnt worden und muss jetzt feststellen (Messen messen messen) dass nichts Essen den BZ nicht unbedingt nach unten treibt. Manchmal steigt er sogar trotz Bewegung und nix Essen.
    von havier
  • peter

    Rang: Gast
    am 20.01.2011 17:34:56
    hallo sabine,
    du bist auf einem völlig falschen dampfer,
    und schreibst sachen die garnicht stimmen.
    natürlich produziert die bsd den ganzen tag ununterbrochen insulin, auch wenn garnichts gegessen wird -- das nennt man basalversorgung,
    und auch wenn garkeine kh gegessen werden benötigt man auch insulin, auch bolusinsulin denn dann werden von leber und nieren zucker produziert und ausgeschüttet. und zwar aus muskeleiweiß,
    und um diese glucose in die zellen zu bringen benötigt der körper auch insulin.
    daher ist die ganze behauptung man könne ohne kh ohne insulin leben völlig daneben.
    ob man zwei oder drei oder 5 mal/d ißt sollte jedem überlassen werden wie er es mag, irgendwelche zwänge sind völlig sinnlos und kontraproduktiv.
    und irgendwelche faseleien über heilung sind falsch und gefährlich. von peter
  • Nicol

    Rang: Gast
    am 20.01.2011 20:04:21
    "natürlich produziert die bsd den ganzen tag
    ununterbrochen insulin, auch wenn garnichts
    gegessen wird -- das nennt man
    basalversorgung,
    und auch wenn garkeine kh gegessen werden
    benötigt man auch insulin, auch bolusinsulin
    denn dann werden von leber und nieren zucker
    produziert und ausgeschüttet. und zwar aus
    muskeleiweiß, und um diese glucose in die
    zellen zu bringen benötigt der körper auch
    insulin.
    daher ist die ganze behauptung man könne
    ohne kh ohne insulin leben völlig daneben."

    ----------
    Deshalb kan der BZ auch ohne Essen ansteigen.

    Wenn mann das Essen, den 'Brennstoff' ebenmässiger über den Tag verteilt gibt es nicht so schnell Spitzen in den BZ-Verlauf..
    Oder wie Bernstein so schön sagt: "The law of small numbers".

    ps. Sabine hat gar nicht geschrieben dass Diabetes heilbar ist.
    (Vielleicht wird das in der Zukunft mal möglich werden).


    von Nicol
  • Sabine

    Rang: Gast
    am 20.01.2011 21:55:54
    Nicht aufregen Peter,

    ich hab mich missverständlich ausgedrückt und auch nur von mir gesprochen - nicht im Allgemeinen.

    Passiert schonmal, hm.

    LG
    Sabine