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Insulinresistenz - noch kein Diabetes!!

  • Cri-Kee

    Rang: Gast
    am 08.01.2011 17:19:32
    Hey!

    bei mir wurde vor kurzem eine beginnende Insulinresistenz festgestellt.
    Seit längerer Zeit merke ich, dass wenn ich morgens was Süßes esse, ich mich fühle wie unterzuckert. Bekomme Kopfschmerzen, werde zittrig und kann mich nicht mehr konzentrieren.
    Kann das damit zusammenhängen oder ist das kompletter Unsinn? Eigentlich sind die Zellen bei einer IR ja unempfindlich gegenüber Insulin. Also sollte der Blutzucker ja nicht sinken, von daher kann man ja schlecht unterzuckern?
    Mein Nüchternblutzucker ist auch immer ok. Übergewicht habe ich keins, nur Probleme das Gewicht zu halten... klappt so mehr oder weniger.

    Würde mich über Infos wirklich freuen!!
  • Joa

    Rang: Gast
    am 08.01.2011 18:55:38
    Die Resistenz ist eine Sache. Die andere ist eine absinkende Leistungsfähigkeit der Betazellen zur Insulinsekretion. Vor allem in der Initialphase, in der normalerweise eine besonders hohe Insulinausschüttung (Erstanwort der Betazellen) erfolgt.
    Das wird beim Typ 2 auch als Sekretionsstarre bezeichnet.

    Bereits deutlich geschädigte Betazellen geben dann aber auf den hohen Sekretionsreiz hin ihr Insulin verlängert ab, auch wenn der Zuckerwert eigentlich schon wieder normal ist. Das wird dann eine sogenannte "alimentäre Hypogliykämie".

    Gruß
    Joa

  • Cri-Kee

    Rang: Gast
    am 08.01.2011 19:25:20
    Hey!

    danke für die rasche Antwort.
    Mir wurde allerdings gesagt, dass es noch nicht so schlimm ist mit der IR.
    Kann das auch wieder besser werden durch irgendwelche Maßnahmen?
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 08.01.2011 21:27:09
    Hallo Anonym,

    das was du beschreibst ist wahrscheinlich eine alimentäre Hypoglykämie, die am Anfang einer Diabetesentwicklung auftreten kann. Dein BZ steigt zunächst zu hoch an, deshalb wird viel Insulin ausgeschüttet mit dem du dann 2...2,5 Stunden nach der KH-reichen Mahlzeit die Unterzuckerung bekommst. Einfaches Mittel dagegen ist, weniger KH zu essen.

    Die Reduzierung der KH ist auch das Rezept, mit dem du die Diabetesentwicklung auf lange Sicht stoppen kannst. Du darfst einfach nur halb so viel Brötchen, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Zucker u.s.w. essen. Anstelle dieser Sättigungsbeilagen kannst du mehr Gemüse oder Fett zu dir nehmen. Wenn du dazu Anleitung und Austausch mit anderen benötigst, dann kann ich dir die Foren von LOGI oder von LCHF empfehlen. Beide Ernährungsformen sorgen dafür, dass der BZ schön gleichmäßig verläuft und nicht wie bei dir Achterbahn fährt. Damit kannst du die Diabetesentwicklung wirkungsvoll verhindern.

    LG Rainer
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 09:45:05
    Moinmoin,

    die Begriffe gehen (nur?) beim Diabetes munter durcheinander:

    Sekretionsstarre bedeutet tatsächlich, dass die Beta-Zelle mehr Glukose-Anreiz zum Ausgeben von Insulin braucht, also etwa 100mg/dl statt vielleicht 80.

    Bei dem Vorgang, der damit noch aus dem Mittelalter der Diabetes-Erklärung immer in Zusammenhang gebracht wird, kommt es auf diesen Anreiz allerdings weniger an. Denn nach dem diabetisch-krankhaften Ganzkörper-Durchlauf der neu gegessenen Glukose ist völlig egal, ob die Betas schon bei 80mg/dl ansprechen oder erst bei 100. Wenn dieser gesund nie eintretende Glukose-Tsunami richtig schön hoch mit weit über 140 bei den Betas ankommt, legen die praktisch sofort mit der Insulin-Ausgabe los - bei gesunden übrigens genau so, wie bei Typ2.

    Nur dass man bei Gesunden diesen Vorgang künstlich nachbauen muss. Man man muss ihnen die Glukose dabei nicht oral gegeben, also nicht per Futterluke, sondern intravenös eingefüllen. Denn per Futterluke eingefüllt geht die Glukose ihren normalen Weg durch Magen und Darm. Und unmittelbar bevor sie aus dem Darm in die Pfortader übergeben wird, in dieses kleine Stückchen Hauptversorgungs-Pipeline vor der Leber, bestellt ein gesundes Darmhormon-Team (Inkretine) die passende Menge Insulin (Inkretin-Effekt). Und dann liefern die Betas recht instantan und ohne mit dieser Glukose überhaupt in Berührung gekommen zu sein die passende Menge Insulin, so dass Glukose und passend Insulin auf dem kurzen Weg in die Leber zusammen treffen. Da drin werden beide dann schon zum größten Teil verwurstet, so dass am Leberausgang höchstens noch 120-140mg/dl Glukose in den Ganzkörper-Umlauf gehen.
    Und erst diese etwas größere Rest-Glukosewelle trifft gesund dann direkt auf die Betas und stimuliert sie direkt zur weiteren Insulin-Ausgabe. Und die sekretionsstarren sprechen darauf vielleicht erst bei 100 an, während die flexiblen schon bei 80 zu liefern beginnen.

    Tatsächlich ist also völlig unzutreffend und irreführend, den diabetisch hohen Blutzucker-Anstieg nach dem Essen als (Folge von) Sekretionsstarre zu bezeichnen. Denn tatsächlich kommt der diabetisch hohe Anstieg nicht vom irgendwie behinderten Reagieren der Beta-Zellen, sondern davon, dass sie durch den diabetisch behinderten Inkretin-Effekt gar keine rechtzeitige Bestellung erhalten.
    Das der behinderte Inkretin-Effekt wieder voll funktionsfähig, also irgendwie geheilt würde, ist bisher nicht bekann. Es gibt aber seit wenigen Jahren Medis, die diese Behinderung recht gut ausgleichen, so lange sie noch nicht zu weit fortgeschritten ist.

    Auf einen guten Rest von 2011, Jürgen
  • eh

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 13:42:10
    Ich glaub nicht so recht an diese alimentäre Hypoglykämie. Ich kenn so etwas nur aus Extremsituationen, beim Glucose-Test z.B.

    Im normalen Alltag habe ich so etwas noch nie erlebt. Dabei setze ich natürlich eine vernünftige Ernährungsweise voraus. von eh
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 14:00:16
    Moin Erika,

    wir beide werden damit nix mehr zu tun bekommen. Denn dafür, dass eine alimentäre Hypo den BZ deutlich unter 50mg/dl schiebt, muss
    1. der Inkretin-Effekt (s.o.) gestorben sein
    2. am besten noch so viel eigene Insulinausgabe funktionieren, dass die Glukose aus z.B. 2 oder 3 Scheiben Brot zwar eben sehr verspätet, aber noch ohne alle Medis voll ausgeglichen werden kann.

    Beides trifft auf uns beide schon lange nicht mehr zu, aber auf viele Prädiabetiker und solche Typ2, die ihre Diagnosereife noch nicht lange überschritten haben.

    Auf einen guten Rest von 2011, Jürgen
  • Cri-Kee

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 14:45:02
    Ich bin gerade etwas durcheinander.

    Tritt das nun relativ zu Beginn auf oder wenn man schon kurz vor der Schwelle zu Diabetes steht?
  • eh

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 15:15:50
    Ich hatte das noch nie, außer bei den Tests.

    Ich hab allerdings auch nie einen Liter Cola oder ähnliches verputzt. von eh
  • peter

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 15:18:32
    nur bei einigen, die die entsprechende konstellation haben, wenn die sog. diagnosereife erreicht ist, ist der bz jenseits von 200 .
    bei vielen gibt es das garnicht, genauso wie es viele gibt die keins der "warnzeichen" haben , die sind dann gekniffen.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 17:14:43
    Stimmt, gekniffen - ich vergaß, is ja Humaninsulin ;-(

    Im Ernst: Es muss noch so viel eigenes Insulin gebildet werden, dass es locker für die Beispiel 2-3 Scheiben Brot reicht, von vor dem Essen um 80-100 auf 1 Stunde nach dem Essen 160-200 und vielleicht auch mehr und 2-3 Stunden nach dem Essen dann 50-40.

    Das geht nur so lange, wie noch ausreichend eigene Beta-Zellen am Werk sind, also in der Zeit des Prädiabetes bis hinein in die ersten Jahre nach der Diagnosereife. Denn mit Erreichen der Diagnosereife hat auch ein Typ2 nur nach 50-20% der Beta-Zellen, die bei einem gesunden Menschen gleichen Geschlechts und Alters und BMI am Werk sind und VORSICHT: echtes Humaninsulin produzieren ;-) von Jürgen
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 21:57:51
    Frage von Anonym:
    "Tritt das nun relativ zu Beginn auf oder wenn man schon kurz vor der Schwelle zu Diabetes steht?"

    Du hast noch die besten Chancen keinen Diabetes zu bekommen. Achte auf die schnell ins Blut gehenden KH, nimm lieber mehr Gemüse und mehr Fett. Sieh dir ruhig mal LOGI und LCHF an. Selbst wenn du beides nicht machen willst, kannst du dir dort viele gute Empfehlungen für eine Diabetes-verhindernde Ernährung holen.

    LG Rainer
  • eh

    Rang: Gast
    am 09.01.2011 23:52:44
    Ich will niemanden entmutigen, aber falsche Hoffnungen sollte man auch niemandem machen.
    Einen Diabetes kann man nicht verhindern und schon gar nicht durch Ernährung. Man kann die Manifestation hinausschieben, mehr nicht.
  • eh

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 11:16:35
    Auch einen Typ 2 kann man nicht verhindern. Das würde ja bedeuten, daß man sich diese Krankheit wirklich "anfrißt". Ich hoffte, diese Version sei - wenigstens in Diabetesforen - endlich als Ammenmärchen enttarnt, denn für eine derartig simple Erklärung ist die Krankheit zu komplex.
    von eh
  • Joa

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 12:59:24
    > Auch einen Typ 2 kann man nicht
    > verhindern. Das würde ja bedeuten,
    > daß man sich diese Krankheit
    > wirklich "anfrißt".
    > Ich hoffte, diese Version sei -
    > wenigstens in Diabetesforen -
    > endlich als Ammenmärchen enttarnt,

    Ja nee, als KInder haben wir auch die Augen zu gemacht, damit uns die Anderen nicht mehr sehen konnten.
    Das rasante Fortschreiten des Typ 2 bei Kindern und Jugendlichen liegt wohl an erhöhter Infektionsgefahr durch Computerviren?

    > denn für eine derartig simple
    > Erklärung ist die Krankheit zu komplex.

    Die Stoffwechselzusammenhänge die zu Typ 2 führen sind sicherlich komplex und durchaus unterschiedlich.
    Auch ist Typ 2 wohl eher als diagnostisches Sammelbecken zu sehen. *Den* Typ 2 pur wird es wohl nicht geben.

    So war früher LADA mal Typ 2 oder auch MODY. Heute sind die unter Typ 1 und Typ 3 zu finden.

    Gruß
    Joa
  • eh

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 13:25:59
    Das sehe ich anders.
    Man diganostiziert heute schnell einen Typ2 Diabetes, vor 30 Jahren dagegen war das überhaupt kein Thema.

    Ich war zu dieser Zeit schwanger und ich wußte, daß ich Diabetes habe und hab es den Ärzten auch gesagt - hat keinen Menschen interessiert. Erst nach der Geburt (mein Sohn wog 4870g) hat man einen Test gemacht und mir hinterher erklärt, daß ich wohl einen Diabetes hätte. Unglaublich, aber wahr.

    Auch wenn es immer wiederholt wird, einen Typ2 "frißt" man sich nicht an. Allerdings kann man dann die Verantwortung für die Krankheit dem Patienten anlasten - vielen Ärzten kommt das sehr gelegen und den Krankenkassen auch.
    Ein Glück, daß wenigstens endlich in dieser Richtung geforscht wird.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 14:12:51
    Es gibt KEINEN Typ1 oder Typ2 Diabetes ohne ZU WENIGE funktionierende Betas.

    Beim Typ1 werden die wohl vom eigenen Immunsystem abgefressen.

    Beim Typ2 gilt traditionell die Erschöpfung infolge Überlastung durch Insulinresistenz als Beta-mordend. Nur erklärt das nicht, warum die meisten Menschen mit Insulinresistenz wohl völlig gesund sind und halt eine mit dem höheren Insulin-Bedarf mit gewachsene Betazell-Masse haben.

    Nur bei einer Minderheit mit Insulinresistenz wachsen keine zusätzlichen Betas, sondern da sterben immer mehr einfach weg.
    Bei Erreichen der Diagnosereife gibt es keinen Typ2, der auch nur noch annähernd so viele funktionierende Betas hat, wie ein gesunder Mensch gleichen Geschlechts, gleichen Alters und mit gleichem BMI und der gleichen Insulinresistenz. von Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 14:29:11
    Auch einen Typ 2 kann man nicht verhindern. Das würde ja bedeuten, daß man sich diese Krankheit wirklich "anfrißt".

    Zumindest ist das aus allgemeiner und (auch aus meiner) Sicht ein ganz wesentlicher Faktor, neben dem "Ansitzen".

    Ein anderer Faktor mag auch schon Fehlernährung für sich sein. Z.B. die falschen Fette in zu hohem Maß, angeblich auch Fructose, führen zur Verfettung der Leberzellen. Da muss noch nicht mal das vizerale Fett übermäßig überquellen. Dazu dann noch eine relativ geringe, genetisch vorgegebene Anzahl an Insulinrezeptoren, und schon hat der Mensch ein Problem an der Backe, dass irgendwann ggf. als Typ 2 diagnostiziert werden mag.

    > Ich hoffte, diese Version sei -
    > wenigstens in Diabetesforen -
    > endlich als Ammenmärchen enttarnt,

    Von Jürgen? :-))
    Ansonsten gibt es das Problem der Schuldzuweisung von zwei Seiten.

    Die empfindsame Seite sind da die Diabetiker selber, die (natürlich) oft alles dazu tun möchten sich "von der Schuld freizusprechen".

    Von der medizinischen Seite aus ist unterdessen wohl schon klar, dass es nicht um Schuldzuweisung, sondern um kausale Zusammenhänge mit gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen (=Live Style), denen zu begegnen ist.

    Und die allgemeinen Lebensbedingungen heutzutage sind halt nicht artgerecht und der schwierigste Patient dabei.

    Gruß
    Joa
  • eh

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 14:46:19
    @193....

    Ich mache es mir durchaus nicht einfach, ich habe immerhin über 30 Jahre Erfahrung mit meinem eigenen Diabetes und auch mit ebensolangen Beobachtungen.

    Interessanterweise wird in Foren nie auf meine Argumente eingegangen, sondern es kommen immer wieder dieselben unbewiesenen Behauptungen. Was mich dabei besonders ärgert, daß es oft Typ1 er sind, die sich da "bestens" auskennen und Dinge behaupten, von denen sie nichts wissen können.

    Auch in meinem Jahrgang (1944) gab es dicke Kinder, erstaunlich - am Essen kann es damals nicht gelegen haben. Ich war allerdings keines davon.

    Ich hab meinen Diabetes bekommen als ich Anfang 30 war und einen BMI von 18 hatte. Kann man wirkich behaupten, daß das dieselbe Krankheit ist, die ein 70 jähriger, übergewichtiger Mensch bekommt?

    Meiner Meinung nach wird heutzutage alles unter Typ2 "verwurstet", was keine idealen Blutwerte hat. Ein sehr dickes Kind hat mit Sicherheit keine idealen Blutwerten, aber hat es deswegen auch Diabetes?

    Wie gesagt, ich seh die Sache etwas differenzierter und Leute, die alle Diabetiker vom Typ2 als verfressene Dummköpfe hinstellen, sind mir ein Greuel. Ich hab davon einige erlebt (auch Ärzte) und ich hoffte, daß diese Typen endlich aussterben, aber sie erfreuen sich offensichtlich bester Gesundheit und verbreiten weiterhin diesen Schwachsinn.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 15:33:41
    Moin Joa,

    >Von der medizinischen Seite aus ist
    >unterdessen wohl schon klar, dass es
    >nicht um Schuldzuweisung, sondern
    >um kausale Zusammenhänge mit
    >gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen
    >(=Live Style), denen zu begegnen ist.

    Was heißt denn das konkret? Wenn wir mal eines der am intensivsten beobachteten und bis heute fortlaufend analysierten Beispiele nehmen, das gern sehr plakativ für die Life Style These hoch gehalten wird, das der Pima-Indianer, dann können wir daran nur ablesen, dass mit dem veränderten Life Style viele Leute an Gewicht zugelegt und Insulinresistenz entwickelt haben.
    Aber nur bei einer Minderheit der dicken Insulinresistenten sind immer mehr Betas mit dem Ergebnis des Typ2 Diabetes eingegangen, während bei der völlig gesunden Mehrheit schlicht mit dem Gewicht auch ausreichend Betas gewachsen sind. - Also tatsächlich nicht mehr viel übrig von Life Style an diesem Parade-Beispiel :-(

    Auf ein gutes 2011 Jürgen
  • <(ô¿ô)> rudi

    Rang: Gast
    am 10.01.2011 21:26:41
    das mit dem angefressenen diabetes entspricht nicht den tatsachen.
    waren am sonntag bei zwei leuten eingeladen, frau 95 kg, mann 110 kg nach eigenen aussagen. beide um die 60, 160 u. 180cm.
    unser gewicht 58 und 70 kg.
    es gab essen im überfluss.
    meine frau und ich haben normal gegessen.
    das war den leuten suspekt, haben gefragt ob es uns nicht schmeckt. hielten uns wohl für essgestörte.
    darauf habe ich geantwortet, dass man mit diabetes eben etwas weniger, jedoch mit genuss isst.
    sprachlosigkeit, dann um gottes willen, müssen sie spritzen.
    nein nur eben den diabetes im zaun halten.
    waren dann sehr froh, dass sie nur hohes cholesterin, bluthochdruck und kleinere wehchen haben.
    aber von diabetes wollen sie nichts wissen und haben ihre 5 tage alten laborberichte hervorgeholt.
    erstaunlich beide haben hba1c von 5,5 bz. 5,6.
    kenne mehrere davon.

    von <(ô¿ô)> rudi
  • monique

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 10:34:51
    Hallo alle zusammen!

    Erstmal so : man frisst sich alle Krankheiten an ! und vor allem Diabetes!

    und das wichtigste ,man kan es vermeiden und heilen aber davon spricht keine Sau.Kein Arzt ,kein Ernährungsberater wird dir sagen, das es heilbar ist.Die verlieren ihr Brot.

    Und ich sage es ,weil ich ein lebendes Beispiel in der Familie habe ,meine Mutter.Ihr Zustand war schlecht und hat sich zunehmend verschlimmert.
    Dann hat sie von dr.Kwasniewski und seinem Ernährungsmodel gehört und Ihr Ernährung drastisch umgestellt und nach 3 Monaten Langzeitinsulin abgestellt.Seitdem ist sie zu völligen Gesunheit zurückgekehrt und braucht kein Insulin mehr.Sie ist kein Eizellfall!!!Davon sind es tausende!!!
    Dr.Kwasniewski propagiert die enaturgerechte Ernährung für den Menschen ,den wir sind nicht genetisch programiert auf kohlenhydratreiche Nahrung sondern auf fettreiche !!! Wir lebten 120 000 Generationen als Jäger un Sammler und nur 500 als Ackerbauer !!! Seitdem es Ackerbau gibt gibt es kranke Menschen.
    Also Leute ,zurück in die Steinzeit !
    Meine Mutter hat den Arzt gefragt ,warum sagt er den Leuten nicht das man Diabetes durch richtige Ernährung heilen kann und er hat gesagt :ja wir wissen es, aber sind nicht verpflichtet es zu erzählen.
    Unglaublich!
    Und wieder zurück zu Insulin resistenz( bei Typ I ).Sie ensteht weil der Körper Anikörper gegen die B-Zellen der Bauchspeicheldrüse bildet.Der Körper wehrt sich selbst vor zu viel Insulin und Zucker .Krankheitverlauf kann unterbrochen werden durch drastische Verringerung der Kohlenhydratzufuhr, egal ob diabetes I oder II.Man darf nur so viel Kohlenhydrate essen, das die Menge des gebildeten eigenen Insulins( nicht alle B-Zellen werden zerstört) für Ihre Verarbeitung ausreicht .Das sind meist 50 g pro Tag + - 15 g.
    Bevor sie hier Kritik ausüben ,probieren sie es selbst ! das heißt aber verzicht auf Brot ,süsses Obst u.gemüse,Kartoffeln,getreide,süsses,Fertigprodukte.Sie düfen diese bestimmte Kohlenhydratmenge nicht überschreiten!
    Dafür müssen sie viele Eier ,Butter ,sahne,Fleisch , Speck ,Schmalz ,fettigen Käse essen , also alles was keine Kohlenhydrate enhält.
    Dr.Kwasniewski hat 100 tausende Leute geheilt ,aber davon spricht man nicht, weil er nimmt dadurch den Ärzten und Farmaunternehmen das Brot.Er hatte sogar Morddrohungen erhalten !
    Also ,kurz und knap :
    Wem es wichtig ist gesund zu sein, der wird seine Ernährung umstellen können und wollen.

    Hier noch Buchempfehlung:
    Jan Kwasniewski "optimal essen"
    Ulrike Gonder "Fett" ( unterhatlsames und informatives über fette lügen und mehrfach ungesättigte Versprechungen) von monique
  • peter

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 10:48:50
    und wen bitte kann man haftbar machen wenn es nicht funktioniert ? bezahlt ein kwas...pipapo denn einen blindenhund, eine prothese , dialyse, schmerzensgeld ?
    oder du spinnerlein ?
    hast du überhaupt genug geld um schäden zu bezahlen die du mit dem quatsch anrichtest ?
    die anekdote mit deiner mutter ist typisch für diesen scheiß.
  • eh

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 10:54:59
    @ monique

    Der Schwachsinn, den du hier verbreitest ist nicht nur grundfalsch, sondern sogar gefährlich.
    Außerdem ist dieses Forum nicht dazu gedacht, daß hier für irgendwelche obskuren Bücher Reklame gemacht wird. von eh
  • Nicol

    Rang: Gast
    am 12.01.2011 12:04:12
    Bester Monique

    wass du da erzählst kann bei deiner Mutter zwar gelungen sein, wenigstens vorübergehend. Mann kann den Diabetes (bei Type II) hinauszögern oder eine gewisse Zeit verlangsamen. Da steht deine Mutter nicht allein. Aber heilen kann mann die Krankheit nicht.
    Hasst du dich informiert wie Diabetes entsteht oder wass da in einem Körper biochemisch passiert?
    Vielleicht weisst du eine Antwort auf einige (um dich nicht zu überfordern nur zwei) Fragen.

    Wie verhindert mann dass das eigene Immunsystem seinem Körper angreift?
    Wenn mann dass weiss kann mann jede Immunkrankheit vorbeugen? Glaub ich eher nicht. Die Prozesse im Körper sind dafür
    viel zu Kompliziert.

    Um auf deine Idee zurück zu kommen:
    Urzeitmenschen waren Jäger und Sammler. Wass haben die gesammelt? Nur Fleisch und Eier? Eher nicht. (Káse ist ein Landwirtschaftliches Produkt, kann mann nicht Jagen oder Sammeln)

    Historiker sind sich in grossen Massen einig, das die Jäger und Sammler
    überwiegend Sammler waren. Ess gab nicht jeden Tag Fleisch. Nur ab und
    zu gelang es ein Tier zu töten, dann wurde Fleisch gegessen viel, sehr viel in
    ein paar Tage. Danach wurde dann lange Zeit das Gesammelte gegessen
    Der Mensch hat sich weiter entwickelt nachdem er mehr Fleisch verzehrte,
    der Schädelinhalt wurde grösser. Aber am Anfang waren es keine primäre
    Fleischesser. Dazu haben die Menschen u.a. auch nicht dass geignete Gebiss.
    Erst als der Mensch sehr viel Fleisch begannen zu Essen sind andere Probleme mit der
    Gesundheit entstanden. Wesentlich mehr Fleisch wurde nach der Industrielen
    Revolution gegessen, das Einkommen der Menschen stieg, es wurde möglich in
    Grossen Stil Tiere zu halten, zu mesten und zu schlachten.

    Aus Skelet(teile) die mann von Urmenschen gefunden hat weiss mann dass es
    verschiedene Krankheiten gab. Die sind nicht alle bei Jagdunglücke gestorben.
    Lese dazu mal ein Buch über die Anatomie und Lebensweise der Urmenschen.
    Das der Mensch erst nachdem er angefangen hat mit Ackerbau Krank wurde ist
    natürlich Unsinn.
    Bevor jemand solche wilde Theorien verbreitet sollte mann erst mal die Geschichte
    der Menschheit kennen. von Nicol