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Ängste bei schwankenden Werten: die Kontrolle behalten

Unter- und Überzuckerung früh erkennen

Ängste vor zu hohen oder zu niedrigen Glukosewerten können nützlich sein, wenn sie dazu führen, bei Schwankungen angemessen zu reagieren. Sie können aber in übersteigerter Form zur Folge haben, dass Sie eine gute Stoffwechsel­einstellung nur erschwert erreichen und Ihr Wohlbefinden beeinträchtigt ist. Wie erkennt man dies, wie steuert man gegen?

Viele Menschen mit Dia­betes wollen Glukosesensoren nicht mehr missen. Solche Sensoren ermöglichen, den Glukoseverlauf besser im Blick zu behalten und rechtzeitig auf Änderungen zu reagieren. Andererseits: Fühlen Sie sich nicht manchmal durch das häufige Zuckerfeedback gestresst? Kommt es vor, dass Sie beim Anblick des Displays in Angst geraten und überreagieren?

Bei einem beliebigen Sensorwert mit Pfeil nach unten liegt der tatsächliche Blutzuckerwert tiefer, da die Gewebeglu­kose der Blutglukose quasi hinterherhinkt. Das Gefühl der Sorge ist bei einem kritischen Wert sogar nützlich: Die Sorge aktiviert und veranlasst Sie, eine Unterzuckerung zu verhindern. Hier weiterlesen

 

Quelle: von Dr. Berthold Maier
Diplom-Psychologe, Diabetes Zentrum Mergentheim

Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (2) Seite 26-28

Mit freundlicher Genehmigung von