News zum Thema Hypoglykämie (Unterzuckerung)

Aktuelle Nachrichten, wichtige Termine, neue Gerichtsentscheidungen:

Im News-Bereich gibt es brandaktuelle Informationen für Dich.

(10 Einträge)
Mär
28
20
19
Pressemitteilung

Eigenständigkeit und Lebensqualität erhalten, Unterzuckerungen vermeiden

Steigende Zahl älterer Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2

ktuell sind in Deutschland rund 17 Millionen Menschen älter als 65 Jahre. Die Zahl wird aufgrund der sich verändernden Altersstruktur auf voraussichtlich 22 Millionen im Jahr 2030 anwachsen. Die Anzahl der Hochbetagten (80 Jahre und älter) wird von derzeit vier Millionen auf sechs Millionen im Jahr 2030 ansteigen. Gleichzeitig erkranken immer mehr Menschen an Diabetes Typ 2, so dass Diabetologinnen und Diabetologen sowie Pflegende künftig viele geriatrische Patienten mit Diabetes versorgen werden: Es ist davon auszugehen, dass in Deutschland derzeit rund vier Millionen Menschen über 65 Jahre alt sind und einen Diabetes Typ 2 haben, Tendenz steigend. Welche Bedürfnisse Menschen mit Diabetes im Alter haben, welche Behandlungsstrategien diese erfordern und warum die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) dafür die S2k-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Verlaufskontrolle des Diabetes im Alter“ neu erarbeitet hat, erörtern Experten auf einer Pressekonferenz am 28. März 2019 in Berlin.
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Apr
25
20
18
Pressemitteilung

Aggressivität und Gewalttätigkeit können Anzeichen einer Unterzuckerung sein

Hypoglykämie ist häufigster akuter Notfall bei Diabetes

Unterzuckerungen sind bei Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2, die mit Insulin oder oralen Blutzuckersenkern behandelt werden, die häufigste Notfallsituation. Eine sogenannte Hypoglykämie kann bei einem schweren Verlauf Bewusstlosigkeit und bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen auch Herzrhythmusstörungen oder sogar einen Schlaganfall zur Folge haben. Häufige Unterzuckerungen scheinen langfristig auch die Entwicklung einer Demenz zu begünstigen. Menschen mit Diabetes und ihre Angehörigen sollten daher mögliche Anzeichen einer Unterzuckerung kennen, um im Notfall rasch Gegenmaßnahmen einzuleiten. Neben Blässe, Schweißausbrüchen, Herzklopfen, Heißhunger, Kopfschmerzen, Schwindel, Bewusstseins- oder Sprachstörungen sind auch Wesensänderungen wie aggressives Verhalten, das sogar bis zur Gewalttätigkeit führen kann, ein mögliches Symptom. Darauf macht die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe aufmerksam und rät Betroffenen und Angehörigen, in solchen Fällen mit dem behandelnden Arzt darüber zu sprechen. Denn häufig wird das Verhalten missinterpretiert und belastet die familiäre und partnerschaftliche Beziehung.
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Apr
04
20
17
Pressemitteilung

Aktuelles Urteil: Diabetiker haben Anspruch auf Messgerät zur Alarmierung bei Unterzuckerung

Kontinuierliche Glukosemessung mit Alarmierung dient dem Ausgleich einer Behinderung und sichert Erfolg der Krankenbehandlung

Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung (rtCGM) bei Diabetikern müssen seit 2016 von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, wenn sich die Therapieziele nicht auf andere Weise erreichen lassen. Häufig werden solche Geräte allerdings aus ganz anderem Grund benötigt: sie warnen den Patienten nämlich vor herannahenden Unterzuckerungen, so dass er rechtzeitig reagieren und somit eine potentiell lebensbedrohliche Situation vermeiden kann. Ausgerechnet in solchen Fällen lehnen Krankenkassen aber oft die Kostenübernahme ab, weil die bloße Alarmierung nicht zu einer Therapieverbesserung führe. Ein aktuelles Urteil stellt nun klar: auch in solchen Fällen muss die Krankenkasse zahlen, denn die Alarmfunktion dient dem Ausgleich einer Behinderung und sichert den Erfolg der Krankenbehandlung.
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Dez
14
20
16
Pressemitteilung

Negative Auswirkungen auf die Lebensqualität

Postprandiale Hyperglykämien

Eine schlechte postprandiale Blutzuckereinstellung kann einen signifikanten Einfluss auf die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes haben. Dies zeigten neue Daten der ersten Studie, in der die gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQL) im Zusammenhang mit postprandialer Blutzuckerkontrolle untersucht wurde.
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Dez
12
20
16
Pressemitteilung

Gegen Hypoglykämien im Straßenverkehr

Schulung HyPOS

Hypoglykämien stellen für Menschen mit Diabetes auch im Straßenverkehr eine ernstzunehmende Gefahr dar. Das Schulungs- und Behandlungsprogramm HyPOS hilft Betroffenen dabei, Unterzuckerungen besser wahrzunehmen, zu vermeiden und zu bewältigen.
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Jul
14
20
16
Pressemitteilung

Was es bei Bier, Wein & Co zu beachten gilt

Alkohol und Diabetes

Anderthalb bis zwei Liter Flüssigkeit sollten es täglich für Erwachsene sein. Gut eignen sich dazu Mineralwasser sowie ungezuckerte Kräuter- und Früchtetees. Doch wie sieht es mit Alkohol aus? Wie geht das mit Diabetes?
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Okt
29
20
14
Pressemitteilung

Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes: Niedriger Langzeitblutzuckerwert kein Risikofaktor für Unterzuckerungen

Bochum – In Deutschland und Österreich erleiden immer weniger Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes eine Unterzuckerung, einen „Zuckerschock“, der zu Bewusstlosigkeit und im schwersten Fall auch zum Tode führen kann. Experten haben durch die Auswertung der „Diabetes Patienten Verlaufsdokumentation“, die jetzt in der Zeitschrift PLOS Medicine veröffentlicht wurde, herausgefunden, dass niedrige Langzeitblutzuckerwerte kein Risikofaktor mehr für eine schwere Hypoglykämie und Koma darstellen. Für die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) sind die neuen Zahlen ein Erfolg der modernen Diabetesbehandlung.
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Mär
25
20
14
Pressemitteilung

Unterzuckerungen bei Neugeborenen frühzeitig erkennen

• Bis zu 15 Prozent der Neugeborenen haben vorübergehend eine Hypoglykämie • Studie belegt: Contour® XT und Contour® Next sind durch sehr hohe Messgenauigkeit, insbesondere im hypoglykämischen Bereich, für die Blutzuckerkontrolle bei Neugeborenen geeignet
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Jan
14
20
14
Pressemitteilung

Erste Hilfe bei Unterzuckerung

Deutsche Diabetes Gesellschaft rät zu sofortiger Zuckergabe

Berlin – Eine Unterzuckerung bei Diabetespatienten ist gefährlich und deshalb ein Notfall. Betroffenen, die noch bei Bewusstsein sind, sollte unverzüglich durch die Gabe von Zucker geholfen werden. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) aus Anlass eines aktuellen Falles hin, wonach ein Apotheker einem 15-jährigen Mädchen mit Typ-1-Diabetes und akuter Unterzuckerung kostenlosen Traubenzucker verweigert hatte. Der Vorgang und die Diskussion darüber in Blogs zeigen, dass Hypoglykämien häufig falsch eingeschätzt werden, so die DDG. Diese Zustände mit zu niedrigem Blutzucker sind in der Regel schicksalhaft und nicht aus eigenem Verschulden entstanden, betont die Fachgesellschaft.
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Jun
25
20
13
Pressemitteilung

Deutsche Diabetes Gesellschaft fordert Gesundheitsministerium auf, G-BA-Beschluss zu Dapagliflozin zu stoppen

Berlin – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) appelliert in einer Stellungnahme an das Bundesgesundheitsministerium, den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gegen das Diabetesmedikament Dapagliflozin zu beanstanden. Der G-BA hatte dem ersten zugelassenen Medikament aus der Gruppe der SGLT-2(sodium-glucose linked transporter2)-Hemmer am 6. Juni 2013 einen therapeutischen Zusatznutzen abgesprochen. SGLT-2-Hemmer senken den Blutzucker durch Zuckerausscheidung über den Urin. Doch Studien belegen, dass unter Dapagliflozin weniger schwere Unterzuckerungen auftreten als bei einer Therapie mit Sulfonylharnstoffen. „Das Vermeiden schwerer Unterzuckerungen ist für Patienten ein sehr wichtiger Zusatznutzen“, betont DDG-Präsident Privatdozent Dr. Erhard Siegel. Zudem zweifelt die DDG die Legitimität der G-BA-Entscheidung aufgrund deutlicher Verfahrensmängel an.
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