Pressemitteilung
Reiseabenteuer mit Diabetes
Sicher reisen mit Diabetes
Im Juni 2009 hat Stephanie Haack die Diagnose Typ-1 Diabetes erhalten. Das war anfangs kein leichter Weg, wie sie sagt, aber heute hat sie ihren Blutzuckerspiegel gut im Griff - auch auf Reisen. Keine Selbstverständlichkeit: Vielen Menschen, die mit der Stoffwechselerkrankung leben, macht das Reisen Angst. Sie sorgen sich zum Beispiel über die Kühlungsmöglichkeiten für ihr Insulin, ob der Vorrat an Medikamenten für die Dauer der Reise ausreicht oder darüber, was passiert, wenn das Insulin oder Blutzuckermessgerät
abhandenkommt. „So wie jeder Mensch ist auch der Diabetes verschieden. Man muss für sich selbst entscheiden, ob es mit dem Reisen funktioniert oder nicht. Ich selbst habe da aber noch nie schlechte Erfahrungen gemacht“, erzählt Stephanie Haack. Es gibt außerdem Unterstützung: So sind zum Beispiel auf der Ascensia Diabetes Care Homepage im Online-Bestellcenter praktische Vorlagen wie der internationale Notausweis, eine ärztliche Bescheinigung oder auch die jährlich aktualisierte Diabetes Airline-Checkliste mit allen wichtigen Angaben der 18 größten Fluggesellschaften als Download verfügbar. Die Checkliste bietet zudem weitere Top-Tipps für Flugreisen mit Diabetes, wie eine Handgepäck-Checkliste oder praktische Ratschläge für die Zeit vor und während des Fluges.
Gute Vorbereitung ist alles
Für Stephanie ist eine gute und sorgfältige Vorbereitung ausschlaggebend, um sich selbst etwaige Ängste zu nehmen und notfalls auch einen Plan B in der Tasche zu haben.
Einwegspritzen oder Ersatzpens helfen beispielsweise, sollte es unterwegs Probleme mit der Insulinpumpe geben. Zudem ist es wichtig, Medikamente auf verschiedene Gepäckstücke zu verteilen, um immer Reserven zu haben, sollte einmal ein Koffer verloren gehen. „Wenn ich mit meinem Freund reise, lasse ich ihn immer einen Teil meiner Ausstattung einpacken, das hilft und gibt mir Sicherheit“, verrät Stephanie. Um sich im Ausland mit Apothekern oder Ärzten verständigen zu können, informiert sich Haack vorab auch über die wichtigsten Fachbegriffe in der jeweiligen Landessprache.
Medikamente
auf verschiedene Gepäckstücke verteilen, die wichtigsten
Diabetes-Fachbegriffe in der Landessprache kennen und immer einen
Plan B in petto haben – dazu rät die erfahrene Reisende Stephanie Haack, die seit 2009 mit Typ-1 Diabetes lebt. 2015 meisterte sie erfolgreich eine Tour durch Bolivien.
Foto: Ascensia Diabetes Care (Contour ® Next Systeme/Privat)/Stephanie Haack.
Abenteuer in Südamerika
Es scheint fast, als wäre für Stephanie kein Weg zu weit und kein Berg zu hoch. Sie liebt das Abenteuer und hat auf ihrem letzten Trip nach Südamerika auch eine Menge davon erlebt. So hat sie sich in Bolivien mit dem Mountainbike auf die „Death Road“ gewagt – eine der gefährlichsten Straßen der Welt, die von der Hauptstadt La Paz bis nach Coroico in den dichten Dschungel des südamerikanischen Landes führt. „Das war natürlich eine besondere Herausforderung und auch eine Belastung für meinen Körper, aber ich habe regelmäßige Pausen eingelegt, in denen ich meinen Blutzuckerspiegel kontrolliert und ordentlich Kohlenhydrate zu mir genommen habe - so hat das Ganze gut funktioniert“, berichtet die Abenteuerin stolz. Eine weitere Herausforderung auf dieser Reise war eine Wanderung in 5.000 Meter Höhe: „Ich bin ja in meinem normalen Alltag
nicht in den Bergen unterwegs und man kann auch ohne Diabetes Höhenprobleme bekommen. Die Symptome ähneln dann stark einer Ketoazidose. Das hat mir natürlich schon ein wenig Sorgen bereitet, aber auch hier ist mit regelmäßiger Blutzuckerkontrolle und Kohlenhydratzufuhr alles gut gegangen“, berichtet Stephanie. Obwohl sie das Abenteuer sucht und ihren Diabetes gut unter Kontrolle hat, ist ihr bewusst, dass ihr eigener Körper manchmal nicht alles mitmacht. Sie sieht das aber gelassen und hat keinen harten Anspruch an sich selbst, wenn es unterwegs einmal nicht so gut läuft. „Ich will meine Reisen genießen und generell geht es mir besser, weil ich entspannt bin. Außerdem gibt mir das Reisen Energie und Kraft für den Alltag.“
Ob auf Kreuzfahrt oder Trekking Tour − um Reisen genießen zu können, müssen sich Menschen mit Diabetes auf ihr Blutzuckermesssystem verlassen können. Da unterwegs Körper und Diabetes oft anders reagieren als zuhause, kommt es hierbei ganz besonders auf eine hohe Qualität des Systems und praktische Zusatzfunktionen an, die das
Diabetesmanagement erleichtern: Das Contour Next Portfolio bietet für jeden Menschen mit Diabetes das geeignete Blutzuckermesssystem und bietet eine hohe Messgenauigkeit 1 , denn die Systeme übertreffen sogar die Anforderungen der strengen DIN ISO-Norm 15197:2015 (1,2,3).
Damit Reiselustige unterwegs ihre Zeit voll und ganz für neue Eindrücke und Erfahrungen nutzen können, bietet die Nachfülloption der Contour Next Messsysteme die Möglichkeit, bis zu 60 Sekunden erneut Blut in denselben Contour Next Sensor zu füllen, wenn die erste Probenmenge zu gering war. Dies spart Teststreifen und verhindert ein lästiges Nachstechen. Das Contour Next One Blutzuckermessgerät kann via Bluetooth® mit der Contour®Diabetes App auf einem Smartphone oder Mobilgerät verbunden werden und hilft Menschen mit Diabetes dabei, ihren Blutzuckerverlauf auch auf Reisen besser zu verstehen. Durch ein Farbsignal des Blutzuckermessgeräts erhalten Anwender direkt Feedback, sodass der gemessene Wert unmittelbar eingeordnet und entsprechend reagiert werden kann. *
* Voreingestellter Zielbereich im Contour Next One Blutzuckermessgerät, individuelle Zielbereiche nur über die Contour Diabetes App einstellbar.
Quellen:
1 Christiansen M et al. „A new, wireless-enabled blood glucose meter (…)”, Posterpräs., ATTD, 02/2016; Mailand.
2 Bernstein R et al. J Diabetes Sci Technol 2013; 7 (5): 1386–1399.
3 Bailey TJ et al. „Accuracy (…), Contour® Next Link 2.4 (…)”, Posterpräs., ATTD, 02/2014; Wien.
Mit freundlicher Genehmigung von
Ascensia Diabetes Care Holdings AG