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Statine und Blutzuckerspiegel

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    Mitglied seit: 07.09.2016
    am 05.10.2017 19:47:36 | IP (Hash): 372747413
    Hallo..
    Für alle, die mich nicht mehr kennen: 2016 wurde Diabethes Typ 2 festgestellt, dem ich mit Ernährung und Sport begegnet bin und somit nur 6 Monate Metformin (2x800 mg) nehmen mußte, was nach 20 kg weniger Körpergewicht dann auch abgesetzt werden konnte. Im DMP-Programm bin ich jedoch nach wie vor und gehe alle 3 Monate zur Blutabnahme. HbA1C weiterhin bei 5,5 im normalen Bereich. Zuckerwerte messe ich seit dem immer nur noch sporadisch. Nach einem Eis kann dann auch schon mal 30 Minuten später ein Wert von 180 aufkommen, der sich aber in der Regel nochmal 30 Minuten später wieder normalisiert bei 120/130 . Also BZ weiterhin gut im Griff ohne Medikamente, aber mit Sport und Ernährung.

    2016 wurden auch schon erhöhte Cholesterinwerte festgestellt, gegen die ich seinerzeit Avostatine 30 mg erhielt, zusammen mit dem Metformin 800 mg.
    Da ich nach ca. 7 Tagen extreme Nebenwirkungen hatte, die meinen Hausarzt seinerzeit nicht groß interessierten (Muskelkater, Abgeschlagen und selbst nach 16 Stunden Schlaf täglich ich nicht wirklich wach wurde) hatte ich die Reißleine gezogen und einen Diabetologen aufgesucht . Der Diabethologe hat sofort die Avostatine abgesetzt und eine Blutuntersuchung angefordert. Festgestellt wurde, dass ich die extrem seltene Nebenwirkung der Museklzersetzung im Anfangsstadium hatte. Und zumal fand er es merkwürdig, dass ich Statine und Meformin zur selben Zeit bekommen hatte, da Statine den BZ in die Höhe treiben.
    Mein alter Arzt hat leider aufgehört, bei dem ich die letzten Monate in Behandlung war (also nur die Blutuntersuchungen, Füße etc.) und ein neuer Arzt hat in der Praxis angefangen und die Akten aber vom alten Arzt übernommen. Der letzte BZ-Wert wieder gut bei 5,5, aber der Cholesterinwert bei 359.. Der neue Arzt wollte mir sofort wieder Statine verschreiben, ich weis ihn aber darauf hin, dass ich 2016 diese Nebenwirkung hatte, er durchforstete die Unterlagen, wurde auch fündig und entschied dann aber, ich bekomme trotzdem die Statine, andere Firma, niedriger dosiert (10 mg) und soll in 3 Wochen wieder zur Blutuntersuchung kommen..

    Meine Frage an dieser Stelle: Sollte ich dem Arzt eine Chance geben oder ihn übern Jordan schießen und mir einen neuen suchen? Ich meine, als Prädiabetiker ein Medikament zu erhalten, was den BZ-Wert wieder in die Höhe treibt und auf das mein Körper schonmal so seltsam reagiert hat? Ich hab keine Lust, wieder in 7 Tagen nicht mehr zur Arbeit hinzukommen, weil mein Körper schlapp macht.. oder eventuell in ein paar Wochen wieder Metformin nehmen zu müssen.. Wie seht ihr das?

    Mein Cholesterin war von 2016 an, meist schwankend zwischen 290 und 300. Mein alter Arzt drohte mir auch immer an, wenn sie deutlich über 300 steigen, würde er Gegenmaßnahmen ergreifen müssen, bzw. dies vom LDL-Wert abhängig machen...

    Ich bin echt verunsichert..
    Bearbeitet von User am 05.10.2017 19:58:30. Grund: .
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    am 05.10.2017 19:51:45 | IP (Hash): 688584431
    Laurana schrieb:
    Hallo..
    Für alle, die mich nicht mehr kennen: 2016 wurde Diabethes Typ 2 festgestellt, dem ich mit Ernährung und Sport begegnet bin und somit nur 6 Monate Metformin (2x800 mg) nehmen mußte, was nach 20 kg weniger Körpergewicht dann auch abgesetzt werden konnte. Im DMP-Programm bin ich jedoch nach wie vor und gehe alle 3 Monate zur Blutabnahme. HbA1C weiterhin bei 5,5 im normalen Bereich. Zuckerwerte messe ich seit dem immer nur noch sporadisch. Nach einem Eis kann dann auch schon mal 30 Minuten später ein Wert von 180 aufkommen, der sich aber in der Regel nochmal 30 Minuten später wieder normalisiert bei 120/130 . Also BZ weiterhin gut im Griff ohne Medikamente, aber mit Sport und Ernährung.

    2016 wurden auch schon erhöhte Cholesterinwerte festgestellt, gegen die ich seinerzeit Avostatine 30 mg erhielt, zusammen mit dem Metformin 800 mg.
    Da ich nach ca. 7 Tagen extreme Nebenwirkungen hatte, die meinen Hausarzt seinerzeit nicht groß interessierten (Muskelkater, Abgeschlagen und selbst nach 16 Stunden Schlaf täglich ich nicht wirklich wach wurde) hatte ich die Reißleine gezogen und einen Diabetologen aufgesucht . Der Diabethologe hat sofort die Avostatine abgesetzt und eine Blutuntersuchung angefordert. Festgestellt wurde, dass ich die extrem seltene Nebenwirkung der Museklzersetzung im Anfangsstadium hatte. Und zumal fand er es merkwürdig, dass ich Statine und Meformin zur selben Zeit bekommen hatte, da Statine den BZ in die Höhe treiben.
    Mein alter Arzt hat leider aufgehört, bei dem ich die letzten Monate in Behandlung war (also nur die Blutuntersuchungen, Füße etc.) und ein neuer Arzt hat in der Praxis angefangen und die Akten aber vom alten Arzt übernommen. Der letzte BZ-Wert wieder gut bei 5,5, aber der Cholesterinwert bei 359.. Der neue Arzt wollte mir sofort wieder Statine verschreiben, ich weis ihn aber darauf hin, dass ich 2016 diese Nebenwirkung hatte, er durchforstete die Unterlagen, wurde auch fündig und entschied dann aber, ich bekomme trotzdem die Statine, andere Firma, niedriger dosiert (10 mg) und soll in 3 Wochen wieder zur Blutuntersuchung kommen..

    Meine Frage an dieser Stelle: Sollte ich dem Arzt eine Chance geben oder ihn übern Jordan schießen und mir einen neuen suchen? Ich meine, als Prädiabetiker ein Medikament zu erhalten, was den BZ-Wert wieder in die Höhe treibt und auf das mein Körper schonmal so seltsam reagiert hat? Ich hab keine Lust, wieder in 7 Tagen nicht mehr zur Arbeit hinzukommen, weil mein Körper schlapp macht.. oder eventuell in ein paar Wochen wieder Metformin nehmen zu müssen.. Wie seht ihr das?



    Nebenwirkungen sind Dosisabhängig, meist. Da sie aber aufgetreten sind, würde ich die Finger davon lassen.

    Schon was vom metabolischen Syndrom gelesen ?
    Bearbeitet von User am 05.10.2017 19:52:33. Grund: Optimierung
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    am 05.10.2017 20:00:48 | IP (Hash): 372747413
    Heliflieger schrieb:


    Nebenwirkungen sind Dosisabhängig, meist. Da sie aber aufgetreten sind, würde ich die Finger davon lassen.

    Schon was vom metabolischen Syndrom gelesen ?



    Danke, ich informiere mich gerade.
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    am 05.10.2017 20:27:34 | IP (Hash): 372747413
    Kommt eher weniger in Frage. Laut IDF erfülle ich derzeit evtl. zwei Voraussetzungen für das methabolische Syndrom.:

    Bauchumfang: größer= 80 cm - liegt derzeit bei 82.

    Adipositas (nach Definition des Arztes BMI größer= 28 liegt nicht vor, der liegt bei 23,1.
    Tryglizeride derzeit unbekannt, wußte ich auch vorher nie
    Harnsäurewert unbekannt
    HDL-Cholesterin kleiner=50 liegt nicht vor. die letzten 3 Werte in etwas bei 80, wobei der letzte Wert allerdings jetzt 3 Monate her ist, war bei der letzten Untersuchung letzte Woche nicht mit dabei.

    Blutdruck: Systolischer Wert größer= 130 liegt nicht vor. Der liegt zwischen 110-120
    Diastolischer Wert größer= 80. liegt mal bei 70, mal bei 80.

    Die Werte auf Anfang 2016 (vor dem Abnehmen) angewendet, lagen ALLE vor.. Also Abnehmen geht derzeit nicht mehr.. Ich war runter auf 54 kg, wobei ich dann aber für mich feststellte, dass meine *Wohlfühlzone* bei 57 - 58 kg liegt Körpergröße 161 cm. Diesen Wert halte ich seit ca. 10 Monaten.. Den Bauchumfang bekomme ich also nicht mehr wirklich reduziert, wobei der seit meiner Zwillingsschwangerschaft vor 16 Jahren immer erhöht war...
    Könnte der jetzt so hohe Cholesterinwert eine Spätfolge sein und auch wieder zurückgehen?
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    am 05.10.2017 20:33:17 | IP (Hash): 502616382
    Hallo Laurana,

    schön, dass du deinen BZ so gut in den Griff bekommen hast. :=)

    Die Frage nach den Statinen kannst du bzw. dein Arzt aus meiner Sicht nicht allein vom GesaMTCholesterin abhängig machen. Du brauchst für eine Entscheidung dringend die Einzelwerte von LDL- und HDL-Cholesterin und die Triglyceride. Hast du die? Wenn nicht, dann lasse sie unbedingt ermitteln.

    Bei einer schlechten Zusammensetzung der Cholesterinwerte (LDL-/HDL-Verhältnis über 3 und TG über 150) solltest du auf jeden Fall etwas tun. Ob du Statine nimmst oder nicht wäre dann eine Abwägung zwischen den Vorteilen und den Nachteilen. Ich denke,dass du dann den Nachteil einer möglicherweise leichten BZ-Erhöhung in Kauf nehmen solltest. Ob die anderen Nebenwirkungen bei den anderen Tabletten genauso stark auftreten, musst du ausprobieren. Aber sieh erst mal zu, dass du die Einzelwerte bekommst - dann kannst du weiter sehen.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 05.10.2017 20:38:17 | IP (Hash): 688584431
    Laurana schrieb:
    Kommt eher weniger in Frage. Laut IDF erfülle ich derzeit evtl. zwei Voraussetzungen für das methabolische Syndrom.:

    Bauchumfang: größer= 80 cm - liegt derzeit bei 82.

    Adipositas (nach Definition des Arztes BMI größer= 28 liegt nicht vor, der liegt bei 23,1.
    Tryglizeride derzeit unbekannt, wußte ich auch vorher nie
    Harnsäurewert unbekannt
    HDL-Cholesterin kleiner=50 liegt nicht vor. die letzten 3 Werte in etwas bei 80, wobei der letzte Wert allerdings jetzt 3 Monate her ist, war bei der letzten Untersuchung letzte Woche nicht mit dabei.

    Blutdruck: Systolischer Wert größer= 130 liegt nicht vor. Der liegt zwischen 110-120
    Diastolischer Wert größer= 80. liegt mal bei 70, mal bei 80.

    Die Werte auf Anfang 2016 (vor dem Abnehmen) angewendet, lagen ALLE vor.. Also Abnehmen geht derzeit nicht mehr.. Ich war runter auf 54 kg, wobei ich dann aber für mich feststellte, dass meine *Wohlfühlzone* bei 57 - 58 kg liegt Körpergröße 161 cm. Diesen Wert halte ich seit ca. 10 Monaten.. Den Bauchumfang bekomme ich also nicht mehr wirklich reduziert, wobei der seit meiner Zwillingsschwangerschaft vor 16 Jahren immer erhöht war...
    Könnte der jetzt so hohe Cholesterinwert eine Spätfolge sein und auch wieder zurückgehen?



    OK, bei 57 - 58 kg bei 161 cm sind absolut okay.
    Nicht nur OK sondern schlank.
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    am 05.10.2017 21:09:06 | IP (Hash): 372747413
    Hallo Rainer, hallo Heliflieger..

    Also sollte ich erst die Blutabnahme nochmals hinter mich bringen in 3 Wochen mit Bestimmung der Einzelwerte..

    Die Nebenwirkungen der Statine nehme ich in keinem Fall in Kauf. Nur 7 Tage Einnahme führten zur 3wöchigen Arbeitsunfähigkeit Ich war nicht mehr fähig, mehr als 1 km am Tag zu laufen, ohne vor Erschöpfung auf dem Boden zu landen, weil die Muskeln nachgaben... Die Schmerzen in den Muskeln war teilweise unerträglich. Der Rückgang der Nebenwirkung dauerte gesamt ca. 5 Wochen an. Ich hab echte Panik davor....

    Evtl. doch einen anderen Arzt suchen? Zu dem neuen hatte ich von Anfang wenig Vertrauen....


    Bearbeitet von User am 05.10.2017 21:10:55. Grund: Ergänzung
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    am 05.10.2017 21:47:03 | IP (Hash): 502616382
    Laurana schrieb:
    Evtl. doch einen anderen Arzt suchen? Zu dem neuen hatte ich von Anfang wenig Vertrauen....

    Hallo Laurana,

    ich befürchte, dass du bei dem hohen GesaMTCholesterin sehr lange suchen musst, ehe du eine Arzt findest, der dich ohne Statine ziehen lässt.

    Sieh dir erst mal die Einzelwerte an, vielleicht sind die so gut, dass du dir keine Sorgen machen musst. Ansonsten kann man dir nur empfehlen, dich schlau zu machen und für dich alleine zu entscheiden. Für so eine Entscheidung reichen allerdings ein paar Hinweise aus einem Forum nicht aus. Dazu musst du schon etliche Bücher, Artikel und Studien durcharbeiten.

    Zur Blutabnahme musst du unbedingt nüchtern hingehen, am besten 12 Stunden davor nichts essen. Nach einer großen Ernährungsumstellung spielen die Werte für bis zu 3 Monate verrückt. Aber wenn du in der Richtung in der letzten Zeit nichts gemacht, dann kannst du nicht darauf hoffen, dass die Cholesterinwerte nur mal vorübergehend zu hoch sind.

    Ich drück dir die Daumen für gute Werte, Rainer
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    am 05.10.2017 23:07:27 | IP (Hash): 372747413
    Danke.. Also Ernährungsumstellung hab ich nie wirklich betrieben, da die im Vorfeld schon immer ausgeweogen war.. Es war nur bis 2016 immer zuviel. Das hab ich dann mit der Diagnose Diabethes komplett geändert, ist aber schon mehr als 1,5 Jahre her..
    Ich hab in letzter Zeit (also die letzten 2 Monate) erhöhten Streß auf Arbeit, was mich ernährngstechnisch von meinen Tomatenstullen wegbrachte. Dafür esse ich Mett und Käse auf meinen 2 Broten zum Frühstück und Mittag.. Das könnte eine Erklärung sein. Hinzu kommt ein nicht ganz alltägliches Problem, was ich mich echt nicht traue dem Arzt zu erzählen.. Ich leide seit geraumer Zeit an Verstopfung, so dass ich ca. 3 - 4 mal die Woche mit 1 mal dulcolax nachhelfen muß..
    Ich hatte schonmal das Thema angesprochen beim Arzt, der meinte dazu nur.. Da kann nur eine Darmspiegerlung Aufschluß geben, was die Ursache ist.. Wenn ich das wirklich will, soll ich einen Termin machen..
    Ich hatte sowas noch nicht, weiß aber von Kollegen und Freunden nur Horrorgeschichten darüber, so, dass ich das Thema besser nicht mehr anspreche..

    Ich hab das Gefühl , der Arzt neigt eher zu drastischen Maßnahmen, als tatsächliche Ursachen zu ermitteln.. Meine Tochter ist mit dem Fuß beim Laufen verkerht aufgekommen, so dass sie Schmerzen hatte jetzt im Nachgang seit gestern.. Der Arzt hat sie sofort zum Röntgen überwiesen, um einen Bruch auszuschließen.. Ich meine, ich bin kein Arzt, aber mit meinen 45 Jahren hab ich einen Bruch sofort ausgeschlossen.. Diagnose bei dem Arzt bis jetzt unklar.. Um das Gelenk auszuschließen, sagte er heute zu ihr, wenn es jetzt nicht besser ist, würde er sie ins KH zur Arthroskopie überweisen... Entweder übervorsichtig oder gewinnorientierte Behandlung fällt mir dazu ein.. Er schauts ja nicht mal an.. Wir waren zu zweit gesamt 5 Minuten beim Arzt, während dessen hat er die Überweisung für die orthopädische Klinik geschrieben, für meine Tochter, meine Werte nachgeschaut und die alten Arztakten durchwälzt und das Rezept für mich geschrieben..
    Die Überweisung für die Arthroskopie hab ich sofort vernichtet.. Das war gestern passiert.. Das Röntgen hab ich noch brav mitgemacht.. aber die OP unterschreib ich nicht!
    Bearbeitet von User am 05.10.2017 23:09:27. Grund: .
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    am 06.10.2017 13:17:59 | IP (Hash): 688584431
    Laurana schrieb:
    Danke.. Also Ernährungsumstellung hab ich nie wirklich betrieben, da die im Vorfeld schon immer ausgeweogen war.. Es war nur bis 2016 immer zuviel. Das hab ich dann mit der Diagnose Diabethes komplett geändert, ist aber schon mehr als 1,5 Jahre her..
    Ich hab in letzter Zeit (also die letzten 2 Monate) erhöhten Streß auf Arbeit, was mich ernährngstechnisch von meinen Tomatenstullen wegbrachte. Dafür esse ich Mett und Käse auf meinen 2 Broten zum Frühstück und Mittag.. Das könnte eine Erklärung sein. Hinzu kommt ein nicht ganz alltägliches Problem, was ich mich echt nicht traue dem Arzt zu erzählen.. Ich leide seit geraumer Zeit an Verstopfung, so dass ich ca. 3 - 4 mal die Woche mit 1 mal dulcolax nachhelfen muß..
    Ich hatte schonmal das Thema angesprochen beim Arzt, der meinte dazu nur.. Da kann nur eine Darmspiegerlung Aufschluß geben, was die Ursache ist.. Wenn ich das wirklich will, soll ich einen Termin machen..
    Ich hatte sowas noch nicht, weiß aber von Kollegen und Freunden nur Horrorgeschichten darüber, so, dass ich das Thema besser nicht mehr anspreche..

    Ich hab das Gefühl , der Arzt neigt eher zu drastischen Maßnahmen, als tatsächliche Ursachen zu ermitteln.. Meine Tochter ist mit dem Fuß beim Laufen verkerht aufgekommen, so dass sie Schmerzen hatte jetzt im Nachgang seit gestern.. Der Arzt hat sie sofort zum Röntgen überwiesen, um einen Bruch auszuschließen.. Ich meine, ich bin kein Arzt, aber mit meinen 45 Jahren hab ich einen Bruch sofort ausgeschlossen.. Diagnose bei dem Arzt bis jetzt unklar.. Um das Gelenk auszuschließen, sagte er heute zu ihr, wenn es jetzt nicht besser ist, würde er sie ins KH zur Arthroskopie überweisen... Entweder übervorsichtig oder gewinnorientierte Behandlung fällt mir dazu ein.. Er schauts ja nicht mal an.. Wir waren zu zweit gesamt 5 Minuten beim Arzt, während dessen hat er die Überweisung für die orthopädische Klinik geschrieben, für meine Tochter, meine Werte nachgeschaut und die alten Arztakten durchwälzt und das Rezept für mich geschrieben..
    Die Überweisung für die Arthroskopie hab ich sofort vernichtet.. Das war gestern passiert.. Das Röntgen hab ich noch brav mitgemacht.. aber die OP unterschreib ich nicht!



    Ob das was für dich wäre ?
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Fibrate

    Senken ebenfalls das Cholesterin, haben ebenfalls Nebenwirkungen, das bedeutet aber nicht, dass sie auftreten müssen da es eine andere Wirkstoffgruppe ist. Einfach Dok fragen, ggf. wechseln.

    Zu deinem nicht alltäglichen Problem, ich wüsste nicht wie da eine Darmspiegelung helfen könnte, aber auf Wunsch wirst du "schlafen gelegt"
    Du bekommst also nichts mit.

    Mal mit mehr Ballaststoffen versucht , mehr Flüssigkeit ?
    Soll keine Werbung sein, aber Aktivia soll da gut helfen.
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    am 06.10.2017 23:14:54 | IP (Hash): 1683366272
    Danke für die guten Tipps. Ich hab den Arzt heute auch nochmal angerufen, der letztes Jahr die Unverträglichkeit anhand bestimmter Enzymwerte im Blut nachgewiesen hat. Der hat mir auch noch mal bestätigt, dass er eine Anwendung von Statinen als problematisch ansieht und meinte aber auch, dies alles meinem Hausarzt mitgeteilt zu haben.. Schlußendlich sagte er jedoch, dass er auch nur diagnostizieren kann, die Therapie entscheidet der Hausarzt.

    Kurzum: Ich beabsichtige den Wechsel. Bei einem neuen Arzt habe ich nächste Woche Dienstag einen Termin zum Erstgespräch. Da ich meine Unterlagen so schnell nicht vom jetzigen Arzt bekomme, wird er vermutlich auch erst mal die Blutwerte ermitteln wollen. Ich halte auch auf dem Laufenden.. Bin zwar nicht jemand, der gerne den Arzt wechselt... Aber der neue in der alten Praxis hat es sich endgültig mit mir verscherzt...

    Btw.. die Apotheke hat das Medikament anstandslos behalten und mir das Geld zurückgegeben.

    LG
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 07.10.2017 09:13:04 | IP (Hash): 2036327975
    Laurana schrieb:
    ..., die Therapie entscheidet der Hausarzt.

    Hallo Laurana,

    ich drücke dir die Daumen, dass du einen Arzt findest, der nicht über deinen Kopf hinweg die Therapie entscheidet, sondern mit dir gemeinsam nach einer passenden Therapie sucht.

    Diese Art der Zusammenarbeit von Arzt und Patient wird als "Partizipative Entscheidungsfindung" bzw. englisch "Shared Decision-Making" bezeichnet und wird z.B. hier in Wiki gut beschrieben:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Partizipative_Entscheidungsfindung
    Lass dir deine Gesundheit nicht aus der Hand nehmen und entscheide mit - es ist dein gutes Recht.

    Pass auf, dass neben dem GesaMTCholesterin undbedingt auch die einzelnen Lipidwerte (LDL-, HDL-Chol. und Triglyceride) bestimmt werden. Nur mit allen drei Werten kannst du gemeinsam mit deinem Arzt zu einer richtigen Einschätzung kommen und die richtigen nächsten Schritte festlegen. Fibrate sind übrigens hauptsächlich zur Senkung der Triglyceride geeignet. Die TG bekommt man oft auch mit viel Sport und geeigneter Ernährung gut gesenkt. Das wäre, falls du wirklich zu hohe TG-Werte hast, für dich bestimmt der bessere Weg.

    Viel Erfolg, Rainer
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    Mitglied seit: 07.09.2016
    am 11.10.2017 08:29:32 | IP (Hash): 596777749
    Pünktlich nach dem Besuch beim neuen Arzt..:
    Ja, also, wenn der CK-Wert nach der Einnahme von Statinen schon hoch war, brauch man es in der Regel kein zweites Mal probieren. Blutwerte möchte er natürlich erst mal haben, genauer HDL und Trygliceride und auch nochmal dieser Antikörpersuchtest zur Typbestimmung Diabetes, da dieser auch schon wieder 1,5 Jahre her ist, außerderm erscheint ihm Typ2- Diabetes bei meinem zierlichen Körperbau (konfektionsgröße 36) unglaubwürdig. Also gleich mal 2 Röhrchen dagelassen.

    Ihm scheint die Einschaltung eines Gefäßspezialisten sinnvoll, um die Fließdurchlässigkeit meiner Arterien/Venen usw. erst mal abzuklären, denn bei immer zu hohen Cholesterinwerten sollten deutliche Spuren sichtbar sein, die ich so nicht merke. Auf Grund dieser Untersuchungen kann man dann eine gezielte Therapie ansetzen.
    Er hat mir die Hausaufgabe gegeben, mich über Ezetrol kundig zu machen.
    Suma summarum war ich zwar sehr aufgeregt, weil ich ungerne einen Arzt wechsel. Aber dies was er mir so erzählte, hatte definitiv Hand und Fuß und klingt kompetenter/erfahrener.
    Entschuldigend zum jungen (unerfahrenen) Arzt fügte er hinzu, dass es (Lehrbuch)-Richtlinien für den LDL-Wert bei Diabetes gibt. Dieser sollte nicht höher alS100 liegen. Seiner Meinung nach, ist das überholt, da dies den HDL-Wert außen vorläßt. Ist dieser von Haus aus sowieso schon höher als normal, wird man am LDL-Wert mit Medikamenten wenig ausrichten können, wenn die Relation ohne Medikamente stimmt.
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    am 11.10.2017 08:54:26 | IP (Hash): 688584431
    Das klingt doch super ! Gratuliere zu deiner KF !
    Da hast du nun schon einen guten Plan wie es weiter geht.
    Neben Typ 1 gibt es auch noch Mody, sieht dem T2 zum verwechseln ähnlich, ist es aber nicht.
    So wie Lada der späte T1 ist, ist Mody der frühe T2 bei schlanken Menschen, wird aber durch ein Gendefekt hervorgerufen.
    Ich habe mir sagen lassen, hohes Cholesterin sei auch "Veranlagung"
    Es gibt Menschen, die ernähren sich Cholesterinarm, haben aber hohe Werte, andere die nicht Cholesterinarm leben haben normale Werte.

    Auf jeden Fall geht es bei dir in die richtige Richtung
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    am 11.10.2017 11:33:45 | IP (Hash): 596777749
    Heliflieger schrieb:

    Neben Typ 1 gibt es auch noch Mody, sieht dem T2 zum verwechseln ähnlich, ist es aber nicht.
    So wie Lada der späte T1 ist, ist Mody der frühe T2 bei schlanken Menschen, wird aber durch ein Gendefekt hervorgerufen.
    Ich habe mir sagen lassen, hohes Cholesterin sei auch "Veranlagung"



    Liegt beides in der Familie, also, meine Oma Diabetes (Cholesterin war da noch unbekannt) mein Vater Diabetes + Cholesterin und mein Bruder hat auch beides, wobei Mody vom Diabetologen ausgeschlossen wurde. Wir sind bei Diagnosestellung alle schon zu alt für Mody (erst um die 40), wenn auch normalgewichtig. Aber das Meformin hätte dann nicht geholfen, meinte der Arzt..
    Lediglich mein Vater wurden nach 30 Jahren T2 Diabetes auf T1 gestuft.. Mein Bruder ist noch T2 mit Metformin, ich T2, derzeit ohne Metformin.

    Meine *richtige* Oma ist frühzeitig verstorben, da sie im 2. Weltkrieg ihre Medikamente nicht mehr bekam, Welche weiß ich jedoch nicht...
    Bearbeitet von User am 11.10.2017 11:42:20. Grund: Ergänzung
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    am 11.10.2017 19:19:13 | IP (Hash): 308026149
    Hallo Laurana,
    deine und meine Geschichte haben durchaus Parallelen.
    Habe auch eine Diabetiker familiäre Linie.
    Urgroßmutter an Zuckerschock verstorben, weiß ich nur aus Erzählungen.
    Großelterngeneration (mit Geschwistern) Altersdiabetes mit Tabletten und 'Diät' gepiesackt, als Nachkriegsgeneration die fingerdicke Butterschicht auf Brot zu verbieten, aus heutiger Sicht unerträglich.
    Elternteil schon durchaus jünger bei 2er Diagnose.

    Ich selber bin noch jünger mit 40 Jahren, auch Konfektionsgröße 36 zu groß, mit auffälligen BZ-Werten als LADA eingestuft worden.
    Die erbliche Veranlagung spielt schon eine große Rolle, wie/was eingestuft wird, ist auch dem medizinischen Fortschritt zu verdanken.

    Mit hohen GesaMTCholesterinwerten (größer 200) plage ich mich schon seit jungen Jahren herum.
    Sollte damals Butter weglassen, die ich eh nicht gegessen hatte.

    Als Diabetiker werden die Cholesterinwerte genauer aufgedröselt.
    Bin in einer internistischen Praxis mit Diabetologie-Weiterbildung.
    Auf meinem Laborblatt-Ausdruck sind Normalwerte zu meinen Werten gegenübergestellt:
    Gesamtcholesterin kleiner 200 mg/dl = 240 als auffällig markiert
    HDL (gutes) größer 50 mg/dl = mit 110 ungewöhnlich hoch, selbst für meinen erfahrenen Arzt
    LDL (schlechtes) 0 - 155 mg/dl = mit 120 im Bereich (ohne Diabetes-Richtlinie).
    LDL/HDL 0 - 4 = 1,1
    Ges.-Chol./HDL 0 - 5 = 2,2.

    Cholesterinwerte sind jedenfalls kein Thema mehr.
    Mein Arzt war damals auch schon jünger als ich, vertrauenswürdig immer noch :-).

    Statine würde ich aufgrund von Nebenwirkungen (Medienberichte) grundsätzlich nicht nehmen wollen,
    abgesehen von deinen schlimmen persönlichen Erfahrungen mit dem Zeugs.

    Vielleicht kannst du per Ernährung noch einiges bewirken.
    Haferflocken-Müsli ist mein Frühstück (Haferflocken werden als positiv berichtet, sowohl auf Diabetes als auch als Cholesterinsenker),
    viel pflanzliches durch Gemüse, Öl, ...
    Eiweiß/Fett über Milchprodukte und Hühnerei (Cholesterinmäßig gar nicht so arg)
    Wurst und Fleisch eher weniger (Sonntagsbraten ;-), wie früher.

    Du hattest auch etwas von Verstopfung = Darmproblemen berichtet, Darmspiegelung als Option.
    War wirklich zur Darmspiegelung 2x, um Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) als Verdacht zu bestätigen, wurde aber ausgeschlossen.
    Habe noch andere diverse Tests durchlaufen (Atemtest), Laktose ist dabei übrig geblieben.

    Bei der o.g. Darmspiegelung wurden übrigens auffällige Polypen entfernt.
    Zur Krebsvorsorge durchaus bedenkenswert.

    Gruß Elfe
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    am 11.10.2017 21:54:04 | IP (Hash): 583301886
    Laurana schrieb:
    Suma summarum war ich zwar sehr aufgeregt, weil ich ungerne einen Arzt wechsel. Aber dies was er mir so erzählte, hatte definitiv Hand und Fuß und klingt kompetenter/erfahrener.
    Entschuldigend zum jungen (unerfahrenen) Arzt fügte er hinzu, dass es (Lehrbuch)-Richtlinien für den LDL-Wert bei Diabetes gibt. Dieser sollte nicht höher alS100 liegen. Seiner Meinung nach, ist das überholt, da dies den HDL-Wert außen vorläßt. Ist dieser von Haus aus sowieso schon höher als normal, wird man am LDL-Wert mit Medikamenten wenig ausrichten können, wenn die Relation ohne Medikamente stimmt.

    Hallo Laurana,

    das klingt toll - da hat sich der Wechsel auf jeden Fall gelohnt. :=)

    Jetzt muss man nur noch die Daumen zu drücken, dass deine Lipidwerte ein gutes Verhältnis haben. Ich drücke mit die Daumen. Dass der Arzt noch mal genauer nachforschen will, was für einen Diabetestyp du hast, finde ich auch sehr gut.

    Alles Gute, Rainer