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HILFE!!! Mutter mit Diabetes Typ 1 bringt sich langsam um.

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 22.02.2018
    am 22.02.2018 08:59:57 | IP (Hash): 498245767
    Hallo Ihr lieben,

    ich habe ein Problem mit meiner Mutter...Sie ist 40 Jahre alt und hat seit Ihrem 12 Lebensjahr Typ1 Diabetes...

    Sie hat diese Erkrankung echt unter Kontolle (das dachte ich zumindest bisher....mitlerweile denke ich dass die Erkrankung Sie unter Kontrolle hat).

    Sie achtet echt darauf was Sie ist und wieviel, zählt Kalorien und die BE Einheiten. Sie isst sehr Gesund aber auch leider viel zu wenig....bischen Blumenkohl und Kartoffeln damit der Zucker unten bleibt ist meist alles was Sie über den Tag zu sich nimmt an Essen.

    jetzt kommt aber die Kehrseite der Medalie... Sie wiegt bei 155cm nur noch 45kg. Das ist weniger als mein 12 Jähriger Sohn...

    Seit Dezember hatte Sie schon 3 mal einen Unterzucker von 32, so dass sie sogar anfing zu krampfen und wir den Notarzt rufen mussten...
    Meine Mutter ist verheiratet aber nicht berufstätig, mein Vater ist alleinverdiener...ich und mein Bruder wohnen nicht mehr daheim, machen uns aber immer mehr Sorgen über den Zustand unserer Mutter.

    Leider ist meine Mutter eine derer Personen bei der man mit Argumenten und Belehrungen gegen eine Mauer des "was willst du mir erzählen, ich mache eh was ich will" fährt.

    Wir haben auch schon über eine zwangseinweisung nachgedacht, jedoch wird dies daran scheitern dass meine Mutter klar bei Verstand ist und ja weiß was Sie da tut und dass Sie sich schadet und sie daran sterben kann.

    Wisst Ihr was wir tun können?

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 22.02.2018 09:45:08 | IP (Hash): 555878728
    Hallo Marcel,

    ich denke, du solltest die zwei Sachen stark trennen.

    Gegen das wenige Gewicht wirst du nichts machen können, wenn deine Mutter damit zufrieden ist. Daran stirbt man auch nicht so schnell, es gibt genügend Leute, die so leben. Ob das ein gutes Leben ist oder nicht, darf jeder für sich selbst entscheiden. Mit dem Gewicht von deinem Sohn kannst du es auch nicht vergleichen, der hat sicher einen sehr viel stabileren Knochenbau.

    Bedenklicher finde ich die starken Unterzuckerungen, zumal ich aus deinem Bericht entnehme, dass das früher wesentlich seltener aufgetreten ist. Ich kann mir vorstellen, dass das auch für deine Mutter unangenehm ist und dass sie das eventuell ändern möchte. Wahrscheinlich ist sie auch schon selber dran, ihre Einstellung entsprechend zu korrigieren. Wenn nicht, dann schaffst ihr es vielleicht, sie zu einem Termin beim Diabetologen zu bringen, der ihr entsprechende Vorschläge unterbreiten kann.

    Beste Grüße, Rainer
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 22.02.2018 10:57:19 | IP (Hash): 1468086696
    Moin Marcel,

    ich würde das aus weiter Entfernung so sehen das deine Mutter wahrscheinlich schlechte Erfahrungen mit der Insulingabe gemacht hat. Sie hat einen falschen SEA, falsche KH Berechnung und daraus Insulin zum falschen Zeitpunkt oder in falscher Dosis gespritzt. Dann wird sie vielleicht irgendwann dazu übergegangen sein etwas und so wenig zu essen das sie vermeintlich mit wenig Bolus relativ regelmäßig abfangen kann.
    Ich denke auch das hier eine Schulung verbunden mit einer Veränderung der BZ Überwachung mit einem CGM etwas bringen könnte. Durch eine kontinuierliche anzeige des BZ mit Warnfunktion würde vielleicht ihre Angst, die ich jetzt mal da rein interpretiert habet, vor Hypos etwas reduziert werden da sie diese frühzeitig erkennt und gegenwirken kann.

    Eine Essstörung könnt ihr ausschließen?

    Liebe Grüße

    Dirk





    ---
    Zuckerkrank
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 22.02.2018 11:18:07 | IP (Hash): 2037391031
    Die Sorge in allen Ehren, aber:
    + JEDER INSULINER fühlt sich deutlich angefressen, wenn jemand ohne Fach- und Sachkenntnis in sein Essen & Spritzen reinredet.
    + JEDER Insuliner, der viele Jahre völlig unauffällig mit seinem Blutzucker zurecht gekommen ist, kann so etwas wie schwere Unterzuckerungen sehr viel gezielter verhindern, als jeder Facharzt, vor allem jeder persönlich unbekannte, der nichts anderes machen würde, als einen insgesamt deutlich höheren Blutzucker-Verlauf zu verordnen.
    + JEDER erwachsene Mensch fühlt sich schlimmer als verarscht, wenn ihm nahestehende Menschen jeden Tag an seiner physischen und psychischen Erscheinung rumkritisieren.

    Wo Ihr schon über ne Zwangseinweisung nachdenkt, legt mir das die Vermutung ERSCHRECKEND nahe, dass Ihr in Eurem Familienkessel für mächtig viel Druck sorgt. Da weiß jeder Mitspieler ganz genau, was JEDER ANDERE immer völlig falsch macht. So von außen will mir dazu spontan mehr Achtung voreinander und füreinander einfallen - aber wie dahin kommen? Daumendrück

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 22.02.2018 12:27:05 | IP (Hash): 1468086696
    Gelöscht
    Bearbeitet von User am 22.02.2018 12:31:47. Grund: Beitrag von mir gelöscht
  • Lala

    Rang: Gast
    am 22.02.2018 12:41:36 | IP (Hash): 2030927653
    Hab ich etwas überlesen? Deine Mutter ist 40 Jahre alt und du hast einen 12 Jährigen Sohn?? Wie bitte soll das funktionieren? Alles Teenagerschwangerschaften mit etwa 14? Oo

    Eine Größe von 1,55m und 45kg entspricht einem BMI von 18,7. Der BMI für Normalgewicht geht bei Frauen von 19 bis 24. Wenn deine Mutter nur ein Kilo! zunimmt, und das entspricht quasi schonden täglichen Schwankungen, hätte sie bereits einen BMI von 19,1 und wäre im normalgewichtigen Bereich. Von besorgniserregendem Gewicht kann hier absolut keine Rede sein! Und wenn deine Mutter nun nicht gerade 24/7 am Trainieren ist, dann wird ihr Fettanteil auch ok sein. Muskeln wiegen mehr als Fett, wenn man die nicht hat ist man leichter. Frauen haben da von naturaus meist etwas weniger.
    Ob deine Mutter aslo wirklich so wenig isst wie du meinst ist daher auch fraglich. Du schreibst ja selbst, du wohnst nicht mehr bei ihr, ergo kannst du es eigentlich gar nicht wissen. Dein Bruder wohnt dort ja ebenso nicht und dein Vater scheint den ganzen Tag außer Haus zu sein. Vielleicht mag sie es nur einfach nicht in Gegenwart anderer zuzulangen.

    Die Unterzuckerungen sind natürlich nicht gut, aber deinem Post entnehme ich, dass es ein vergleichsweise neues Phänomen ist. Hier lässt sich noch nichteinmal mit Bestimmtheit sagen, dass deine Mutter das absichtlich macht, zu lax mit ihrem Diabetes umgeht oder wie Rainer schon schrieb nicht längst versucht das Problem zu lösen. Man muss auch mal anerkennen, dass sie seit 28 Jahren ihren Diabetes gut selbst managed. Ich kenn mich zwar mit Insulin jetzt nicht aus, aber es kommt bei diversen Erkrankungen und Medis vor, dass Medis und Einstellungen die jahrzehnte gepasst haben plötzlich nicht mehr funktionieren, ich meine sowas gäbe es auch bei Insulin bzw. T1. Eine Ursachensuche verläuft oft ins Leere, die suche nach passender Anpassung kann sich hinziehen. Ist oft mit try'n error verbunden.

    Ansonsten kann ich Jürgen nur beipflichten. Wenn deine Mutter auf Belehrungen allergisch reagiert, was ich sehr gut verstehen kann, dann solltest du es eventuell mal ohne Belehrungen und Vorwürfe versuchen? Eventuell mit etwas mehr emotionaler Nähe und Unterstützung? Und eventuell auch ein wenig an dir arbeiten, zu akzeptieren dass deine Mutter ein eigenständiger, mündiger Mensch ist - auch wenn dir missfällt wie sie die Dinge derzeit handhabt. Wäre gespannt wie du es sehen würdest wäre die Situation anders rum und dein Kind (oder deine Eltern) würden dich ständig belehren und bevormunden wollen.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 28.02.2018 05:23:33 | IP (Hash): 36223417
    Guten Morgen Marcel,

    dagegen wirst Du kaum etwas machen können. Dein Mutter scheint mir eine Essstörung entwickelt zu haben. Sprich mit ihrem Hausarzt darüber.

    Liebe Grüße
    Rolf







    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 28.02.2018 18:45:46 | IP (Hash): 36210911
    Essstörung anzunehmen ist zu viel Drama.
    Daß Phasen auftreten können bei so langer Diabetes-Zeit mit auf den Keks gehen, ist ganz normal - geht wohl jedem mal so.
    Ev. mag Frau/Mutter für sich allein auch keinen Appetit entwickeln.
    Dabei ist dann der Mann (Vater) gefragt.
    Auch bei Vollzeit lassen sich Frühstück und Abendessen gemeinsam verbringen, Gespräche - Interesse für einander ... .

    30er BZ-Werte sind gar nicht gut. Plage mich auch damit herum.
    Allerdings redet mir mein Diabetologe ernsthaft ins Gewissen, was - neben Notarzt/KH - wohl auch bei ihr erfolgt ist. - Habe jedenfalls überall Traubenzucker/Zuckerhaltiges deponiert, um noch selber gegensteuern zu können.

    Vielleicht ist das Problem eher grundsätzlicher Natur: Wofür Leben ?
    Mann arbeitet, Söhne erwachsen und außer Haus.
    Da scheint die Aufgabe zu fehlen.
    Dieses wäre zu hinterfragen - wo sind Interessen - ev. ehrenamtlich sich einbringen als neue Aufgabe?

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    am 02.03.2018 07:27:33 | IP (Hash): 895348423
    Guten Morgen Elfe,

    was sollte, es sonst anders sei als eine Essstörung. 155 cm Körpergröße und 55 kg Körpergewicht reduziert um 10 % = 5,5 kg = 49.5 kg Idealgewicht. Ergo ist 45 kg eine Essstörung für mich als Laie und meine Meinung gebe ich nur weiter. Wie der behandelnde Arzt das sieht, steht auf einem völlig anderen Blatt.

    LG Rolf





    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 02.03.2018 19:37:29 | IP (Hash): 717743401
    Sorry Rolf, die Gewichtsberechnung ist eine andere.
    Kenne so die allgemeine Formel (für Frauen): Körpergröße - 100 - 10 % = Normalgewicht.
    Zum Idealgewicht werden 15 % abgezogen.

    Hier zeigt die Berechnung nur ein leichtes Untergewicht an - mit 1 kg kleiner zum 46 kg Idealgewicht
    https://www.bmi-rechner.net/

    Gruß Elfe
  • Lala

    Rang: Gast
    am 03.03.2018 11:19:02 | IP (Hash): 820577302
    Mal ganz abgesehen davon, dass deine Berechnung völlig falsch ist, es für Frauen und Männer, Kinder, Jugendliche und Alte unterschiedliche Idealwerte gibt, alleine von ein wenig Untergewicht auf eine Essstörung zu schließen ist wirklich daneben. Das eine hat mit dem anderen nicht viel zu tun. Hast du schon mal daran gedacht, dass es Menschen gibt die einfach "hardgainer" sind (sowohl bezüglich Muskeln als auch Fett), die Verdauungsstöungen haben, die sonstige Stoffwechselstörungen haben, etc.? Die ganzen Berechnungen zum Gewicht sind überdies nur eine Orientierung, es gibt sehr viele Menschen, die etwas aus der Norm schlagen und dennoch völlig gesund sind (auch psychisch). Unglaublich was manche so von sich geben...
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 03.03.2018 14:55:23 | IP (Hash): 2126089113
    Auf die Unstimmigkeiten bezüglich der Lebensgeschichte wurde schon hingewiesen.
    Aber, wie soll ein Erwachsenes Kind wissen welche Werte die Mutter hat und was sie so zu sich nimmt? Noch unglaubwürdiger ist die Diabetesdauer der angeblichen Mutter und die angebliche Sorge um Unterzuckerungen. Wenn in zwei Monaten zwei Unterzuckerungen, deren Behandlung keine fremde Hilfe bedürfen, auftreten dann geht davon die Welt nicht unter. Jemand der sein ganzes Leben mit einem Menschen mit Typ -1-Diabetes verbracht hat sollte das besser einschätzen können.

    Bearbeitet von User am 03.03.2018 14:56:28. Grund: .
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 1139
    Mitglied seit: 13.05.2016
    am 04.03.2018 00:58:00 | IP (Hash): 717743401
    Lala schrieb:
    Mal ganz abgesehen davon, dass deine Berechnung völlig falsch ist, es für Frauen und Männer, Kinder, Jugendliche und Alte unterschiedliche Idealwerte gibt, alleine von ein wenig Untergewicht auf eine Essstörung zu schließen ist wirklich daneben. Das eine hat mit dem anderen nicht viel zu tun. Hast du schon mal daran gedacht, dass es Menschen gibt die einfach "hardgainer" sind (sowohl bezüglich Muskeln als auch Fett), die Verdauungsstöungen haben, die sonstige Stoffwechselstörungen haben, etc.? Die ganzen Berechnungen zum Gewicht sind überdies nur eine Orientierung, es gibt sehr viele Menschen, die etwas aus der Norm schlagen und dennoch völlig gesund sind (auch psychisch). Unglaublich was manche so von sich geben...


    @Lala
    Wärst du dem Link
    https://www.bmi-rechner.net/
    gefolgt, hättest du dir deine Zeilen schenken können.
    Da wird ein Für und Wider des BMI als Parameter ausführlich beschrieben, was jeder nachlesen kann u.a..

    Habe übrigens nur deinen Ball von vor knapp zwei Wochen bzgl. BMI aufgefangen (Essstörung ist nicht mein Argument)
    Lala schrieb:
    Eine Größe von 1,55m und 45kg entspricht einem BMI von 18,7. Der BMI für Normalgewicht geht bei Frauen von 19 bis 24. Wenn deine Mutter nur ein Kilo! zunimmt, und das entspricht quasi schon den täglichen Schwankungen, hätte sie bereits einen BMI von 19,1 und wäre im normalgewichtigen Bereich.


    Auf welcher Berechnungsgrundlage BMI + 1 kg Zunahme bist du zum gleichen Ergebnis gekommen ?

    Auch bemerkenswert die Aussage
    Lala schrieb:
    Ich kenn mich zwar mit Insulin jetzt nicht aus, aber es kommt bei diversen Erkrankungen und Medis vor, dass Medis und Einstellungen die jahrzehnte gepasst haben plötzlich nicht mehr funktionieren, ich meine sowas gäbe es auch bei Insulin bzw. T1.



    Wirklich unglaublich:
    Keine Ahnung haben von T 1 und Insulin - geschweige denn zu Hypos,; eigenen BMI-Beitrag 'vergessen' und irgendetwas von Verdauungs-/Stoffwechsel-Störungen schwadronieren.

    Ein Hohn, für Menschen, die sich wirklich praktisch mit o.g. auseinander setzen müssen.
    Bearbeitet von User am 04.03.2018 01:00:18. Grund: Korrektur Text
  • Lala

    Rang: Gast
    am 04.03.2018 02:42:56 | IP (Hash): 1348285286
    Elfe schrieb:

    Da wird ein Für und Wider des BMI als Parameter ausführlich beschrieben, was jeder nachlesen kann u.a..


    Weiß ich, aber ließt denn jeder dort nach, dass es ein Für und Wider gibt?

    Elfe schrieb:

    Auf welcher Berechnungsgrundlage BMI + 1 kg Zunahme bist du zum gleichen Ergebnis gekommen ?


    Also, erstens zeigt der BMI Rechner bei der Eingabe der Ausgangswerte schon den Idealbereich mit 46-59kg an. 45kg+1kg=46kg... Und zweitesn kann man es mit 46kg einfach nochmal nachrechnen.... Quasi, genau wie du?

    Elfe schrieb:

    Auch bemerkenswert die Aussage
    Lala schrieb:
    Ich kenn mich zwar mit Insulin jetzt nicht aus, aber es kommt bei diversen Erkrankungen und Medis vor, dass Medis und Einstellungen die jahrzehnte gepasst haben plötzlich nicht mehr funktionieren, ich meine sowas gäbe es auch bei Insulin bzw. T1.



    Wirklich unglaublich:
    Keine Ahnung haben von T 1 und Insulin - geschweige denn zu Hypos,; eigenen BMI-Beitrag 'vergessen' und irgendetwas von Verdauungs-/Stoffwechsel-Störungen schwadronieren.



    Was bitte soll ich vergessen haben? Ich versteh nun nicht was dein Problem ist? Wenn es bei Insulin nicht vorkommt, dass Einstellungen mal plötzlich nicht mehr passen, bitte korrigier mich doch einfach und erkläre es mir besser?
    Der ganze Post war übrigens überhaupt nicht auf dich bezogen und der letzte Absatz bezog sich rein auf die Aussage von Lighthouse "Untergewicht=Essstörung". Ich habe lediglich diverse mögliche Gründe für Untergewicht genannt (was gar nichts mit Diabetes zu tun hat). Du willst wohl hoffentlich nicht abstreiten, dass Stoffwechselstörungen, Verdauungsstörungen, etc. zu Untergewicht führen können, oder?
    Bearbeitet von User am 04.03.2018 02:43:27. Grund: -
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 04.03.2018 12:31:07 | IP (Hash): 1569163600
    Lala schrieb:


    Was bitte soll ich vergessen haben? Ich versteh nun nicht was dein Problem ist? Wenn es bei Insulin nicht vorkommt, dass Einstellungen mal plötzlich nicht mehr passen, bitte korrigier mich doch einfach und erkläre es mir besser?
    Der ganze Post war übrigens überhaupt nicht auf dich bezogen und der letzte Absatz bezog sich rein auf die Aussage von Lighthouse "Untergewicht=Essstörung". Ich habe lediglich diverse mögliche Gründe für Untergewicht genannt (was gar nichts mit Diabetes zu tun hat). Du willst wohl hoffentlich nicht abstreiten, dass Stoffwechselstörungen, Verdauungsstörungen, etc. zu Untergewicht führen können, oder?.




    Die Insulintherapie ist in der Praxis komplexer als die Theorie glauben lässt.

    Theoretisch muss nur die richtige menge Insulin zu den gegebenen Blutzuckerwerten zusammen kommen um den Blutzucker in vorgegebene Bereiche zu halten.

    Praktisch aber ist das halten des BZ in einem definierten Bereich viel schwieriger als viele meinen. Es gibt ein Hormon welches die Blutzuckerwerte fallen lässt und gefühlt 100te die den BZ ansteigen lassen; die Ausschüttung oder das vorhanden sein von Adrenalin, Noradrenalin, ACTH, Wachstumshormone, Cortison, Glukagon, Sexualhormone oder Ketonkörper sind nur einige Substanzen die, die Praxis erschweren. Denn solange diese Substanzen vorhanden sind erhöht sich der Insulinverbrauch oder der Blutzucker steigt. Werden sie abgebaut erniedrigt sich der Insulinverbrauch oder der Blutzucker sinkt stärker als gedacht, bei gleicher Insulinmenge. Da der Abbau solcher Substanzen in Minuten erfolgen kann, kann auch fix eine Unterzuckerung erfolgen. Selbst der Wasserhaushalt spielt eine Rolle beim halten der Blutzuckerwerte. Eine Dehydration lässt den Insulinverbrauch ansteigen und ausreichend Wasser senkt ihn wieder.
    Bearbeitet von User am 04.03.2018 12:57:01. Grund: -
  • Lala

    Rang: Gast
    am 04.03.2018 14:28:41 | IP (Hash): 1348285286
    Cracktros schrieb:

    Die Insulintherapie ist in der Praxis komplexer als die Theorie glauben lässt.

    Theoretisch muss nur die richtige menge Insulin zu den gegebenen Blutzuckerwerten zusammen kommen um den Blutzucker in vorgegebene Bereiche zu halten.

    Praktisch aber ist das halten des BZ in einem definierten Bereich viel schwieriger als viele meinen. Es gibt ein Hormon welches die Blutzuckerwerte fallen lässt und gefühlt 100te die den BZ ansteigen lassen; die Ausschüttung oder das vorhanden sein von Adrenalin, Noradrenalin, ACTH, Wachstumshormone, Cortison, Glukagon, Sexualhormone oder Ketonkörper sind nur einige Substanzen die, die Praxis erschweren. Denn solange diese Substanzen vorhanden sind erhöht sich der Insulinverbrauch oder der Blutzucker steigt. Werden sie abgebaut erniedrigt sich der Insulinverbrauch oder der Blutzucker sinkt stärker als gedacht, bei gleicher Insulinmenge. Da der Abbau solcher Substanzen in Minuten erfolgen kann, kann auch fix eine Unterzuckerung erfolgen. Selbst der Wasserhaushalt spielt eine Rolle beim halten der Blutzuckerwerte. Eine Dehydration lässt den Insulinverbrauch ansteigen und ausreichend Wasser senkt ihn wieder.



    Ja, das glaub ich sogar sehr gerne (und es deckt sich auch mit meinem bisherigen Wissen darüber), widerspricht doch aber in keinster Weise dem was ich schrieb, dass es eben nicht immer so simpel ist?
    Auch hat das alles nun gar nichts mit dem Punkt "allgemeines Untergewicht" oder "Untergewicht gleich angebliche Essstörung" zu tun... ? Auch wenn letzters für dieses Forum eher Offtopic ist.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 04.03.2018 14:49:15 | IP (Hash): 1713004234
    Lala schrieb:
    Cracktros schrieb:

    Die Insulintherapie ist in der Praxis komplexer als die Theorie glauben lässt.

    Theoretisch muss nur die richtige menge Insulin zu den gegebenen Blutzuckerwerten zusammen kommen um den Blutzucker in vorgegebene Bereiche zu halten.

    Praktisch aber ist das halten des BZ in einem definierten Bereich viel schwieriger als viele meinen. Es gibt ein Hormon welches die Blutzuckerwerte fallen lässt und gefühlt 100te die den BZ ansteigen lassen; die Ausschüttung oder das vorhanden sein von Adrenalin, Noradrenalin, ACTH, Wachstumshormone, Cortison, Glukagon, Sexualhormone oder Ketonkörper sind nur einige Substanzen die, die Praxis erschweren. Denn solange diese Substanzen vorhanden sind erhöht sich der Insulinverbrauch oder der Blutzucker steigt. Werden sie abgebaut erniedrigt sich der Insulinverbrauch oder der Blutzucker sinkt stärker als gedacht, bei gleicher Insulinmenge. Da der Abbau solcher Substanzen in Minuten erfolgen kann, kann auch fix eine Unterzuckerung erfolgen. Selbst der Wasserhaushalt spielt eine Rolle beim halten der Blutzuckerwerte. Eine Dehydration lässt den Insulinverbrauch ansteigen und ausreichend Wasser senkt ihn wieder.



    Ja, das glaub ich sogar sehr gerne (und es deckt sich auch mit meinem bisherigen Wissen darüber), widerspricht doch aber in keinster Weise dem was ich schrieb, dass es eben nicht immer so simpel ist?
    Auch hat das alles nun gar nichts mit dem Punkt "allgemeines Untergewicht" oder "Untergewicht gleich angebliche Essstörung" zu tun... ? Auch wenn letzters für dieses Forum eher Offtopic ist.



    Korrekt.
    Deswegen verstehe ich den Threadersteller nicht.

    Das Thema Magersucht, welches hier eingebracht wurde, ist auch nur am Rande gestreift. Die Beschreibung ist so w enigsagend, dass ich mich hierzu nicht auslassen möchte.