News vom Typ Pressemitteilung
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(369 Einträge)
Typ-1-Diabetes
Wie die Autoimmunerkrankung Typ-1-Diabetes versorgt wird, hängt auch davon ab, wo die Patienten in Deutschland wohnen. In sozioökonomisch schwächeren Regionen werden seltener Insulinpumpen und lang wirkende Insulinanaloga eingesetzt. Hier haben die Patienten einen höheren Blutzuckerwert (HbA1c) und entwickeln häufiger Übergewicht. Allerdings treten auch weniger gefährliche Unterzuckerungen (Hypoglykämien) auf. Das hat eine Studie eines Forscherteams des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) in Düsseldorf, München/Neuherberg und Ulm ergeben. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Zeitschrift "Diabetes Care" veröffentlicht.
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Psyche
Diabetes mellitus erfordert von den Betroffenen ein Leben lang Aufmerksamkeit: Medikamente einnehmen, Insulin spritzen, Blutzucker messen und auf die Ernährung achten. Viele der landesweit sieben Millionen Menschen mit Diabetes bewältigen dies erfolgreich und sind dabei genauso leistungsfähig wie Stoffwechselgesunde. Dennoch wird die Erkrankung oft als eine Last empfunden, die die Lebensqualität einschränkt. Diabetespatienten sind daher besonders gefährdet, Depressionen zu entwickeln: Etwa 12 Prozent aller Menschen mit Diabetes leiden an einer klinischen Depression; weitere 18 Prozent sind aufgrund depressiver Stimmungen, zum Beispiel Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit oder Traurigkeit, belastet.
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Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2019
Bis zu 500.000 gesetzlich Krankenversicherte in Deutschland erhalten jedes Jahr die Diagnose Typ-2-Diabetes. Wie es aktuell um Vorbeugung, Behandlung und Erforschung der Volkskrankheit steht, legt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) zusammen mit diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe im „Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2019“ dar.
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„kontinuierliche Glukosemessung“
Kontinuierliche Messsysteme bereichern die Möglichkeiten der Glukoseüberwachung ganz erheblich. Was genau leisten die Systeme und wofür stehen die für viele schwierig zu lesenden Abkürzungen "CGM", "rtCGM", "FGM" und "iscCGM"? Chefredakteur Prof. Thomas Haak informiert.
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Starke Gewichtsreduktion innerhalb der ersten fünf Jahre erfolgreich
95 Prozent der rund sieben Millionen Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland sind an einem Typ-2-Diabetes erkrankt. Die Betroffenen haben mehrheitlich auch Übergewicht beziehungsweise Adipositas (starkes Übergewicht) (1). Mit einer Änderung des Lebensstils kann es Diabetes-Patienten gelingen, die Stoffwechselerkrankung auch ohne Medikamente in den Griff zu bekommen. Die im Fachjournal „The Lancet“ veröffentlichte DiRECT (Diabetes Remission Clinical Trial) Studie belegt, dass eine mittels Formulanahrung stark kalorienreduzierte Kost, vermehrte körperliche Aktivität und eine deutliche Gewichtsabnahme die Symptome des Diabetes Typ 2 bis zu einer Remission verbessern können. Welche Maßnahmen für welche Patienten wann besonders wirksam sind, darüber diskutieren Experten auf der Vorab-Pressekonferenz zur 12. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der 34. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG) am Dienstag, den 6. November 2018, in Berlin.
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Ein strenges Ernährungsprogramm mit erfolgreicher Reduktion des Körpergewichts kann Typ-2-Diabetes rückgängig machen. Dies funktioniert jedoch nur, solange die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse in der Lage sind, sich zu erholen und wieder normal zu funktionieren. Dafür sprechen neue Ergebnisse aus dem „Diabetes Remission Clinical Trial (DiRECT)“. Sie wurden auf der diesjährigen Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) in Berlin vorgestellt.
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Diabetes-Kurs
Schilddrüsen-Erkrankungen sind in Deutschland häufig und unter Menschen mit Diabetes weit verbreitet. Wer daher jährlich seine Schilddrüse checken lässt, kann Probleme frühzeitig entdecken und ihnen entgegenwirken. Worauf es ankommt, erfahren Sie von Dr. Schmeisl.
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„Diabetes Typ F“: Lebenspartner tragen die chronische Erkrankung mit
Diabetes mellitus bestimmt den Alltag der Betroffenen, aber auch den ihrer engsten Angehörigen wie Lebens- und Ehepartner. Denn die chronische Stoffwechselerkrankung erfordert ein Leben lang Aufmerksamkeit an 365 Tagen im Jahr. Menschen mit Diabetes Typ 1 müssen mehrmals täglich ihren Blutzucker kontrollieren, Insulin spritzen und den Kohlenhydratgehalt ihrer Mahlzeiten berechnen. Bei Diabetes Typ 2 steht die Medikamenteneinnahme kombiniert mit Therapie-begleitenden Maßnahmen wie Sport und gegebenenfalls eine Ernährungsumstellung im Vordergrund. Die Partner nehmen daran häufig großen Anteil, unterstützen, motivieren und tragen die Last von Unterzuckerungen oder Folgeerkrankungen mit, wie auch die DAWN2-Studie zeigte.* Manche Menschen mit Diabetes sprechen gar von einer Art „Dreiecksbeziehung“, die sie gemeinsam mit ihren Liebsten und dem Diabetes führen. Diese kann eine große Belastungsprobe sein. Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe gibt Tipps zum erfolgreichen Umgang mit dieser Herausforderung.
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Tipps rund um den Beruf
Berufstätige mit einer Diabetes-Diagnose stehen häufig vor der Frage, ob sie ihre bisherige Tätigkeit weiter ausüben dürfen. Viele von ihnen halten ihre Krankheit zunächst vor Kollegen und Arbeitgebern geheim. Gerade junge Menschen mit Diabetes Typ 1 sind häufig unsicher, ob sie trotz ihrer chronischen Stoffwechselerkrankung ihren Traumberuf ergreifen können. Entgegen manchem Vorurteil können Menschen mit Diabetes nahezu alle Berufe und Tätigkeiten ausüben. Die Deutsche Diabetes-Hilfe rät Betroffenen, sich über ihre Rechte und Pflichten im Berufsleben zu informieren. Welche Rechte Menschen mit Diabetes bei der Bewerbung und im Berufsalltag haben, erklärt Oliver Ebert, Rechtsanwalt und Vorsitzender des Ausschusses Soziales der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, am 13. September 2018 im Experten-Chat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Fragen können ab sofort auf www.diabetesde.org/chat eingesendet werden.
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Neue Studie zu Diabetes Typ 2
Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein erhöhtes Risiko für Herzkreislauferkrankungen sowie einen frühzeitigen Tod im Vergleich zur Gesamtbevölkerung. Nun zeigt eine Kohortenstudie aus Daten des Diabetesregisters in Schweden: Halten Diabetespatienten Blutdruck-, Blutfett-, Blutzucker- und Nierenwerte im Zielbereich und verzichten auf das Rauchen, liegt ihre Lebenserwartung auf nahezu demselben Niveau wie bei Menschen ohne Diabetes. Auch das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall ist dann ähnlich. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rät daher Menschen mit Typ-2-Diabetes, ihre Gesundheit und Lebenserwartung durch einen bewussten Lebensstil positiv zu beeinflussen. Politische Maßnahmen zur Verhältnisprävention wie die von der DDG geforderte „Gesunde Mehrwertsteuer“ oder „Zuckersteuer“ könnten zudem Betroffenen helfen, diese Ziele zu erreichen.
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