News vom Typ Pressemitteilung
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(369 Einträge)
Unnötige Eingriffe durch Aufklärung und strukturierte Behandlungskonzepte vermeiden
Berlin/Wiesbaden - Etwa 2,6 Millionen Menschen entwickeln im Laufe ihrer Diabeteserkrankung ein Diabetisches Fußsyndrom (DFS). Häufig werden Symptome zu spät erkannt – dann sehen Ärzte und Ärztinnen manchmal nur noch den Ausweg der Amputation. Eine Maßnahme mit weitreichenden Folgen: Denn mit dem Verlust des Körperteils ist mit Einschränkungen der Lebensqualität und auch der Lebenszeit zu rechnen. Betroffene können ihren Alltag nicht mehr selbstständig bewältigen und auch ihr Sterberisiko ist mit über 50 Prozent fünf Jahre nach Amputation deutlich erhöht. Diese weitreichende Entscheidung sollte immer durch eine Zweitmeinung abgesichert werden – ein gesetzlich verbrieftes Patientenrecht, das in der Versorgungswirklichkeit allerdings noch nicht angekommen ist. Auf der Pressekonferenz der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) anlässlich der 16. Diabetes Herbsttagung diskutieren Experten darüber, welche Behandlungskonzepte gravierende Maßnahmen wie eine Amputation vermeiden können. Sie berichten außerdem von einer Informationskampagne, die Betroffenen mit einem DFS und deren Angehörigen wichtige Informationen zum Krankheitsbild sowie zur Vorsorge und Behandlung bereitstellt.
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Von Schluckbeschwerden bis Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen: Mehr als jeder dritte Mensch mit Diabetes entwickelt Nervenerkrankungen
Berlin, 7. November 2022 – Menschen mit Diabetes entwickeln im Laufe der Zeit häufig Begleit- und Folgeerkrankungen wie die „diabetische Neuropathie“. Von den derzeit etwa 8,5 Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland lebt durchschnittlich mehr als jeder Dritte auch mit einer solchen Nervenerkrankung. Sie kann alle Organsysteme des Körpers betreffen und verschiedenste Beschwerden bereiten. Was Betroffenen helfen kann, ist eines der Themen beim zentralen Patienteninformationstag zum Weltdiabetestag 2022. Er findet wieder digital auf **www.weltdiabetestag.de* <http://www.weltdiabetestag.de>*statt. Seit 2009 richtet die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe ihn unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums in Deutschland aus. Veranstalter der virtuellen Veranstaltung ist die #dedoc° Diabetes Online Community, die am 14. November mit dem Community-Event #docday° für Viralität in den sozialen Medien sorgt. Als Medienpartner unterstützt der Kirchheim-Verlag. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe verantwortet bereits am 13. November ab 10.00 Uhr den Digitalen Patiententag mit wissenschaftlich-medizinischen Fachvorträgen und Webinaren rund um das Leben mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 und die Therapie.
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Wenn Diabetes die Gefäße schädigt - Neues zur Prävention, Diagnostik und Therapie vaskulärer Komplikationen bei der Herbsttagung 2022
Berlin/Wiesbaden - Bis zu 75 Prozent aller Menschen mit Diabetes sterben an Gefäßerkrankungen wie einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Der Grund: Diabetes-Patientinnen und -Patienten erkranken sehr viel häufiger als Gesunde an einer Arteriosklerose, einer Verengung der Arterien. Bei der 16. Diabetes Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), die im Schulterschluss mit der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) stattfindet, diskutieren mehr als 3500 Teilnehmende aktuelle Erkenntnisse der Diabetologie und Gefäßmedizin. Die Tagung findet vom 24. bis 26. November 2022 unter dem Motto „Diabetes und Angiologie – auf einem Bein kann man nicht stehen“ als Hybrid-Veranstaltung – in Wiesbaden sowie online – statt.
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Betroffene nehmen Vorsorgeangebote zu selten wahr
Berlin – Krebs ist die häufigste Todesursache bei Menschen mit Diabetes Typ 2. Krebsprävention und -früherkennung ist für Betroffene daher besonders wichtig. Doch wird sie gerade von dieser Patientengruppe – insbesondere bei Darmkrebs – zu selten in Anspruch genommen, kritisieren die Arbeitsgemeinschaft „Diabetes und Krebs“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) sowie die Stiftung „LebensBlicke“. Die Darmkrebsfrüherkennung per Stuhltest (IFOBT) ist unkompliziert und schnell zu Hause durchführbar. Zusätzlich erstatten einige Krankenkassen seit etwa einem Jahr auch jüngeren Hochrisikopatientinnen und^-patienten unter 50 Jahren Vorsorgekoloskopien, die Darmkrebs und seine Vorstufen noch zuverlässiger als IFOBTs aufspüren und verhindern. Die DDG und die Stiftung „Lebensblicke“ fordern Ärztinnen und Ärzte dazu auf, ihre Patientinnen und Patienten vermehrt über diese niederschwelligen Vorsorgemöglichkeiten aufzuklären und raten Betroffenen zur Wahrnehmung dieser Angebote.
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MedTriX und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe starten den Diabetes-Politik-Podcast „Zuckerzange“
Berlin/Wiesbaden, 12. Oktober 2022 –In Deutschland leben inklusive Dunkelziffer zehn Millionen Menschen mit Diabetes. Täglich kommen 1.700 Neuerkrankte hinzu. Und trotzdem reagiert die Politik mit angezogener Handbremse auf diese dramatische Entwicklung. Grund genug, Gesundheitspolitikern der aktuellen Regierung, aber auch der Opposition auf den Zahn zu fühlen. Mit „Zuckerzange – der Diabetes-Politik-Podcast“ startet ab dem 13. Oktober eine vorerst vierteilige Podcast-Serie, in der der Chefredakteur der diabetes zeitung, Günter Nuber, zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, Dr. med. Jens Kröger, Politiker ins Kreuzverhör nehmen. In der ersten Folge stellt sich der gesundheitspolitische Sprecher der FDP, Professor Dr. med. Andrew Ullmann den Fragen. Die Folge ist ab dem 13. Oktober verfügbar auf https://diabetes-anker.de/diabetes-audio-anker/
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Von Fettleber bis AID-Systeme: Neue Herausforderungen und Erkenntnisse für die Diabetesberatung
Berlin – Die nichtalkoholische Fettleber (NAFL) gehört weltweit zu den häufigsten chronischen Lebererkrankungen. Jeder vierte Mensch in Deutschland über 40 Jahren und bereits jedes dritte übergewichtige Kind sind betroffen – Tendenz steigend (1). Ursachen dafür sind häufig ein Diabetes mellitus Typ 2 und starkes Übergewicht. Mithilfe welcher Maßnahmen Betroffene diesen Erkrankungsprozess aufhalten oder gar wieder den Weg zu einer gesunden Leber finden, ist ein Thema der diesjährigen VDBD-Tagung. Darüber hinaus diskutieren Diabetesfachkräfte gemeinsam mit Diabetesexpertinnen und -experten über aktuelle Themen aus der Diabetesberatung, wie Herausforderungen in der Beratung zu AID-Systemen oder Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation von „Dia/Life“/, einem Projekt zur Angehörigenschulung. Die Veranstaltung wird von der VDBD AKADEMIE organisiert und findet am 10. September 2022 in Frankfurt am Main statt.
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Nach zwei Jahren Corona-Abstinenz: Neuauflage FC Bundestag gegen FC Diabetologie
Berlin, den 22. August 2022 – Endlich! Nachdem in der Corona-Krise zwei Jahre lang das traditionelle Fußballspiel zwischen dem FC Bundestag und dem FC Diabetologie ausfallen musste, steht nun der sechsten Begegnung beider Mannschaften nichts mehr im Wege: Am 6. September 2022 treffen beide Mannschaften im kleinen Stadion des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks in Berlin in neuer Besetzung um 18.00 Uhr aufeinander: Während der FC Bundestag durch die neue Ampelregierung mit vielen neuen FußballerInnen und einem neuen Kapitän, MdB Mahmut Özdemir (SPD), antritt, hat sich auch der von Christoph Daum ehrenamtlich trainierte FC Diabetologie, ein Team aus Ärzten, Wissenschaftlern, DiabetesberaterInnen und Menschen mit Diabetes, um Kapitän Professor Thomas Danne Verstärkung durch Fußball-Ex-Profis geholt: Torwart Richard Golz, die beiden Weltmeister Thomas Häßler und Pierre Littbarski und Ex-Herthaner Thomas Remark (alle vier Berliner). Die Ex-Profis engagieren sich alle für die Diabetesaufklärung, derzeit leben inklusive Dunkelziffer zehn Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland und täglich kommen 1700 Neuerkrankte hinzu. Das für alle Interessierten kostenfreie Fußballspiel soll dazu beitragen, Diabetes in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken und politische Präventionsmaßnahmen zu fordern.
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VDBD fordert mehr Unterstützung für Kinder mit Diabetes
Berlin – Derzeit startet in vielen Bundesländern wieder die Schule. Einige der bundesweit rund 750 000 Erstklässler haben chronische Erkrankungen wie einen Diabetes mellitus Typ 1. Die jungen Betroffenen und ihre Angehörigen stehen vor besonderen Herausforderungen: Noch immer gibt es keine verbindlichen Maßnahmen, die die Inklusion in der Schule von Kindern mit chronischen Erkrankungen erleichtern. Mitunter werden sie von Klassenfahrten oder sogar allgemein vom Regelunterricht ausgeschlossen. Was Angehörige und Betroffene zum Schulanfang beachten sollten, erklärt der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD). Darüber hinaus befürwortet er den Einsatz von Schulgesundheitsfachkräften, die bereits in anderen Ländern erfolgreich eingesetzt werden.
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Wie freiwillige Hungerperioden den Metabolismus beeinflussen
Berlin, 26. Mai 2022 – Die Entstehung von Adipositas und Diabetes Typ 2 hat vielerlei Ursachen. Eine
große Rolle spielen Über- und Fehlernährung. Hochkalorische Lebensmittel sind in Deutschland für
die meisten Bürgerinnen und Bürger jederzeit verfügbar. Stark verarbeitete Fertigmahlzeiten sind
häufig sogar billiger als frische Produkte wie Gemüse oder Obst. In früheren Zeiten hingegen
mussten Menschen eine unregelmäßige Verfügbarkeit und geringere Energiedichte ihrer Nahrung
meistern. Hungerperioden waren üblich, so dass der Körper darauf ausgelegt war und immer noch
ist, Energie aus der Nahrung möglichst effizient zu speichern. Fasten-Therapien, wie etwa das
Intervallfasten, machen sich dies zunutze. Sie basieren auf freiwilligen Hungerperioden und können
so unter anderem Adipositas und Diabetes Typ 2 vorbeugen oder bei bereits bestehenden
Erkrankungen den Stoffwechsel verbessern. Professor Dr. rer. nat. Stephan Herzig vom Helmholtz
Diabetes Center München erörtert im Rahmen der Vorab-Pressekonferenz zum Diabetes Kongress
den aktuellen wissenschaftlichen Stand rund um die positiven Effekte des freiwilligen Fastens und
welche Bedeutung dabei das Immunsystem hat.
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Sowohl Adipositas als auch Typ-2-Diabetes erhöhen das Risiko für verschiedene Tumorerkrankungen
Berlin, 26. Mai 2022 – Rund 500 000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Krebs. 8,5
Millionen Bundesbürger sind an Diabetes erkrankt, die meisten von ihnen an Diabetes Typ 2.
Außerdem haben die Hälfte aller Frauen und zwei Drittel der Männer hierzulande Übergewicht.
Neben Herz-Kreislauf-Komplikationen sind zunehmend auch Krebserkrankungen eine Spätfolge von
Diabetes oder Übergewicht. Karzinome sind mittlerweile die Haupttodesursache bei Menschen mit
Diabetes Typ 2. Auf dem Diabetes Kongress diskutieren Forschende und Behandelnde im Rahmen
eines Symposiums über Ursachen sowie Vorbeugungs- und Früherkennungsmaßnahmen. Einem
Anteil der diabetesassoziierten Tumorerkrankungen ließe sich durch Diabetesprävention und
optimierte Diabetesbehandlung vorbeugen. Außerdem sind Tumorerkrankungen durch
Lebensstiländerungen, Gewichtsabnahme oder Nikotinverzicht vermeidbar. Besonders bei Männern
müsse das Bewusstsein für ihr Krebsrisiko und für Vorsorgeangebote geschärft werden, sind sich die
Referierenden einig. „Hand in Hand zum Ziel – einfach.besser.messbar“ ist das Motto der 56.
Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), die in diesem Jahr erstmal als
Hybridkongress stattfindet.
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