News vom Typ Pressemitteilung
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(369 Einträge)
Hohe Blutzuckerwerte steigern das Komplikationsrisiko bei und nach Operationen
Berlin – Menschen mit Diabetes mellitus werden häufiger ins Krankenhaus eingewiesen als Nicht-Diabetiker. Besonders wenn Betroffene nicht in der Diabetologie, sondern in einer anderen Abteilung liegen, kann es zu Problemen, wie stärkere Stoffwechselschwankungen, kommen. Denn nicht an jeder Klinik steht ein Diabetesteam zur Verfügung, das den Blutzuckerspiegel vor, während und nach der Operation kontrolliert. Wie Menschen mit Diabetes den Klinikaufenthalt am besten planen, erklärt die Diabeteswissenschaftlerin Doris Schöning aus Rheine im nächsten diabetesDE-Experten-Chat http://www.diabetesde.org/experten-chat am 20. Februar 2014. Sie ist Mitautorin der neuen Informationsbroschüre für Patienten „Mit Diabetes im Krankenhaus“, die diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe kostenlos auf diabetesde.org anbietet.
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Alte Menschen mit Diabetes benötigen individuelle Versorgung
Berlin – In Deutschland ist ein Viertel der über 75-Jährigen an Diabetes mellitus erkrankt, die meisten von ihnen an Diabetes Typ 2. Sie machen mit drei Millionen die Hälfte der insgesamt etwa sechs Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland aus, Tendenz steigend.
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Mehr als jeder dritte Diabetiker leidet unter Nervenschäden
Berlin – Die „diabetische Neuropathie“ ist neben Veränderungen an den Blutgefäßen, der Netzhaut des Auges und der Nieren eine häufig auftretende schwere Folgeerkrankung bei Diabetes mellitus. Von den derzeit etwa sechs Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland leidet mehr als jeder Dritte auch an einer Nervenerkrankung. Sie kann alle Organsysteme des Körpers betreffen und verschiedenste Beschwerden bereiten: Schmerzen, Missempfindungen wie „Kribbeln“ auf der Haut, Wadenkrämpfe, Muskelschwäche oder Gangunsicherheit sind nur einige Beispiele. Sie können die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Eine gute Blutzuckereinstellung, Verzicht auf Alkohol und Nikotin, Abbau von Übergewicht und jährliche Kontrolluntersuchungen sind die beste Vorsorge, so diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.
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Teenager riskieren oft schlechte Blutzuckerwerte
Berlin – Kinder mit Diabetes Typ 1 haben es besonders schwer, sich im Teenageralter von ihren Eltern zu lösen. Sie wollen unabhängig sein, den Diabetes alleine managen und riskieren dabei häufig Therapiefehler. Mit Beginn der Pubertät verschlechtern sich daher die Blutzuckerwerte. Wie die jungen Erwachsenen und ihre Eltern die neue Situation in den Griff bekommen können, erklärt Dr. med. Kirsten Mönkemöller, Diabetologin am Kinderkrankenhaus Köln-Riehl, im nächsten Experten-Chat am 23. Januar 2014. Fragen können ab sofort unter www.diabetesde.org/experten-chat gestellt werden.
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diabetesDE begrüßt entsprechende Rechtsprechung
Berlin – Regelmäßig Blutzucker messen, Insulin spritzen, strikte Essenspläne einhalten – Menschen mit Diabetes Typ 1 wird viel Disziplin abverlangt. Gerade jüngere Kinder benötigen daher oft die Unterstützung ihrer Eltern, Lehrer oder Betreuer. Auf keinen Fall aber ist Diabetes ein Grund, betroffene Kinder von einer regulären Grundschule an eine Förderschule zu verweisen. Dies beschloss Ende November 2013 das Oberverwaltungsgericht (OVG) Magdeburg. Die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßt die Entscheidung und macht Eltern in vergleichbarer Situation Mut, Einspruch zu erheben.
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Deutsche Diabetes Gesellschaft rät zu sofortiger Zuckergabe
Berlin – Eine Unterzuckerung bei Diabetespatienten ist gefährlich und deshalb ein Notfall. Betroffenen, die noch bei Bewusstsein sind, sollte unverzüglich durch die Gabe von Zucker geholfen werden. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) aus Anlass eines aktuellen Falles hin, wonach ein Apotheker einem 15-jährigen Mädchen mit Typ-1-Diabetes und akuter Unterzuckerung kostenlosen Traubenzucker verweigert hatte. Der Vorgang und die Diskussion darüber in Blogs zeigen, dass Hypoglykämien häufig falsch eingeschätzt werden, so die DDG. Diese Zustände mit zu niedrigem Blutzucker sind in der Regel schicksalhaft und nicht aus eigenem Verschulden entstanden, betont die Fachgesellschaft.
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Der neue Ratgeber steht bis zum 7. Februar 2014 zur öffentlichen Konsultation im Internet. Betroffene, Interessierte und Experten sind eingeladen, die PatientenLeitlinie kritisch zu lesen und ihre Kommentare an das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin zurückzumelden.
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Schlafmangel verschlechtert die Wirkung von Insulin, Aber: Auch zu viel Schlaf kann Stoffwechselstörungen begünstigen
Leverkusen, 8. Januar 2014 – „Schlaf ist die beste Medizin“ predigten bereits unsere Großeltern – zu Recht? Der Zusammenhang zwischen Schlafmangel und einem erhöhten Diabetes-Risiko wird bereits seit längerem diskutiert. So macht ein Defizit an Schlaf unseren Körper weniger empfindlich für das blutzuckerregulierende Hormon Insulin und erhöht dadurch die Wahrscheinlichkeit eines chronisch erhöhten Blutzuckerspiegels (1). Doch was viele nicht wissen: Auch zu viel Schlaf kann Stoffwechselstörungen begünstigen, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt (2).
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Mit Diabetes im Krankenhaus – was Patienten beachten sollten
Berlin – Menschen mit Diabetes kommen häufiger ins Krankenhaus als Stoffwechselgesunde. Besonders wenn der Aufenthalt nicht in der Diabetologie, sondern in einer anderen Abteilung stattfindet, kann es bei Krankenhausaufenthalten zu Problemen kommen. Aus diesem Grund haben diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) eine neue achtseitige Broschüre „Mit Diabetes im Krankenhaus“ erarbeitet: Darin geben die beiden gemeinnützigen Organisationen Informationen und Tipps, mit denen Betroffene die Risiken eines geplanten Krankenhausaufenthaltes mindern können. Interessierte können die Broschüre kostenlos im Internet unter www.diabetesde.org/krankenhaus herunterladen oder bei diabetesDE als Druckausgabe bestellen.
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Lebensstil-Programm für Menschen mit erhöhtem Risiko lohnt sich
Berlin – Bewegung und gesunde Ernährung können jeden zweiten Typ-2-Diabetes verhindern oder verzögern. Aus diesem Grund befürwortet die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Vorbeugemaßnahmen. Ob aber flächendeckende Präventionsprogramme in einem vernünftigen Kosten-Nutzen-Verhältnis stehen, war bislang unklar. Eine US-Studie zeigt jetzt, dass Blutzucker-Tests beim Arzt und die Teilnahme an einem Diabetes-Präventionsprogramm ab einem Nüchtern-Blutzucker von 105 mg/dl auf längere Sicht zu vertretbaren Kosten für das Gesundheitswesen angeboten werden könnten.
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