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Sowohl Adipositas als auch Typ-2-Diabetes erhöhen das Risiko für verschiedene Tumorerkrankungen
Berlin, 26. Mai 2022 – Rund 500 000 Menschen erkranken in Deutschland jährlich an Krebs. 8,5
Millionen Bundesbürger sind an Diabetes erkrankt, die meisten von ihnen an Diabetes Typ 2.
Außerdem haben die Hälfte aller Frauen und zwei Drittel der Männer hierzulande Übergewicht.
Neben Herz-Kreislauf-Komplikationen sind zunehmend auch Krebserkrankungen eine Spätfolge von
Diabetes oder Übergewicht. Karzinome sind mittlerweile die Haupttodesursache bei Menschen mit
Diabetes Typ 2. Auf dem Diabetes Kongress diskutieren Forschende und Behandelnde im Rahmen
eines Symposiums über Ursachen sowie Vorbeugungs- und Früherkennungsmaßnahmen. Einem
Anteil der diabetesassoziierten Tumorerkrankungen ließe sich durch Diabetesprävention und
optimierte Diabetesbehandlung vorbeugen. Außerdem sind Tumorerkrankungen durch
Lebensstiländerungen, Gewichtsabnahme oder Nikotinverzicht vermeidbar. Besonders bei Männern
müsse das Bewusstsein für ihr Krebsrisiko und für Vorsorgeangebote geschärft werden, sind sich die
Referierenden einig. „Hand in Hand zum Ziel – einfach.besser.messbar“ ist das Motto der 56.
Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), die in diesem Jahr erstmal als
Hybridkongress stattfindet.
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Wie freiwillige Hungerperioden den Metabolismus beeinflussen
Berlin, 26. Mai 2022 – Die Entstehung von Adipositas und Diabetes Typ 2 hat vielerlei Ursachen. Eine
große Rolle spielen Über- und Fehlernährung. Hochkalorische Lebensmittel sind in Deutschland für
die meisten Bürgerinnen und Bürger jederzeit verfügbar. Stark verarbeitete Fertigmahlzeiten sind
häufig sogar billiger als frische Produkte wie Gemüse oder Obst. In früheren Zeiten hingegen
mussten Menschen eine unregelmäßige Verfügbarkeit und geringere Energiedichte ihrer Nahrung
meistern. Hungerperioden waren üblich, so dass der Körper darauf ausgelegt war und immer noch
ist, Energie aus der Nahrung möglichst effizient zu speichern. Fasten-Therapien, wie etwa das
Intervallfasten, machen sich dies zunutze. Sie basieren auf freiwilligen Hungerperioden und können
so unter anderem Adipositas und Diabetes Typ 2 vorbeugen oder bei bereits bestehenden
Erkrankungen den Stoffwechsel verbessern. Professor Dr. rer. nat. Stephan Herzig vom Helmholtz
Diabetes Center München erörtert im Rahmen der Vorab-Pressekonferenz zum Diabetes Kongress
den aktuellen wissenschaftlichen Stand rund um die positiven Effekte des freiwilligen Fastens und
welche Bedeutung dabei das Immunsystem hat.
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5,5 Kilometer für gemeinnützige Diabetesprojekte
Berlin, 26. Mai 2022 – Endlich wieder gemeinsam laufen, endlich wieder gemeinsam starten: Die
Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) lädt im Rahmen ihres jährlich stattfindenden Diabetes
Kongresses erneut zum Spendenlauf ein. Die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft setzt
sich damit erneut öffentlich für mehr Bewegung gegen nichtübertragbare Krankheiten wie Typ-2-
Diabetes ein. Bei der Veranstaltung am 26. Mai 2022 (Himmelfahrt) um 18.15 Uhr rund um den
Sommergarten am Funkturm sind daher nicht nur die Kongressteilnehmenden –
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Ärztinnen und Ärzte, Diabetesberaterinnen und -berater
– eingeladen, sondern alle Interessierten. Mit der Teilnehmergebühr von mindestens 15 Euro werden
Spendenprojekte von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und der Deutschen Diabetes Stiftung
unterstützt.
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Bad Oeynhausener Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) würdigt mit dem Preis die Forschungs- und Aufklärungsarbeit des Tübinger Fettleber-Experten Professor Norbert Stefan
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Mit Diabetes sicher und rechtskonform durch den Straßenverkehr
Berlin – Es geschieht vermutlich täglich: an einer roten Ampel und bei laufendem Motor „mal eben“ per kontinuierlichem Glukosemessgerät (rt-CGM) oder flash-glucose-monitoring-(isc-CGM) die aktuelle Glukosestoffwechsellage prüfen. Was viele Menschen mit Diabetes nicht wissen: Wie die Nutzung des Handys am Steuer gilt auch dies als Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) – und wird mit einem Bußgeld von aktuell mindestens 100 Euro sowie mindestens einem Punkt in Flensburg geahndet; dazu kann auch ein Fahrverbot drohen. Der Ausschuss „Soziales“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) weist in einer Stellungnahme Autofahrende auf diese Rechtslage hin und erklärt, wie Menschen mit Diabetes ihre Werte sicher und rechtskonform im Straßenverkehr überprüfen können.**^**^1 ****Gemeinsam mit der gemeinnützigen Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe fordern die Experten, diese wichtige Information auch in die Aufklärung, Schulung und Beratung von Patientinnen und Patienten mit aufzunehmen.
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Hochwertige Beiträge zum Thema „Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Diabetes in der Gesellschaft“ gesucht
Berlin – Nicht nur im Kindes- und Jugendalter, sondern auch im Erwachsenenleben fühlen sich Menschen mit chronischen Krankheiten häufig sozial isoliert. Viele von ihnen empfinden ihre Erkrankung als Last – auch weil Menschen mit Diabetes manchmal stigmatisiert werden. Einigen fehlen auch Gleichgesinnte, mit denen sie ihre Gedanken und Erfahrungen teilen können. Wie kann eine gute Inklusion in Schule und Kindergarten von Kindern mit Diabetes gelingen? Und welche Möglichkeiten gibt es, um einer Isolation von Menschen mit Diabetes in der Gesellschaft vorzubeugen? Wie kann eine gute Integration am Arbeitsplatz und im Privatleben klappen? Welche Positivbeispiele gibt es hier? Wie ist es in Zeiten der Coronapandemie um die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Diabetes bestellt? Diese Fragen können im Fokus der eingereichten Beiträge der Medienpreisausschreibung 2022 der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) stehen. Das Thema für 2022 lautet „Inklusion und Teilhabe: Welche Wege bei Menschen mit Diabetes aus der möglichen Isolation führen“. Journalistinnen und Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum können sich mit herausragenden Berichten in drei neu geschaffenen Kategorien „Hören", „Sehen" und „Lesen" vergeben.**Die Preise sind jeweils mit 2000 Euro dotiert. Einsendeschluss für die Beiträge ist der 31. Juli 2022.
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30 Jahre Weltdiabetestag, 100 Jahre Insulin – Informative Vorträge und Live-Austausch der Diabetes-Community *#dedoc*
Berlin, 9. November 2021 – Seit 2009 richtet die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums die zentrale Patientenveranstaltung zum Weltdiabetestag am 14. November aus. Aufgrund der Corona-Pandemie findet die zentrale Patientenveranstaltung zum Weltdiabetestag am 14. November 2021 wie letztes Jahr digital unter https://www.diabetesde.org/weltdiabetestag und in Kooperation mit der Deutschen Diabetes Online Community #dedoc*°*auch auf www.weltdiabetestag.de <http://www.weltdiabetestag.de>statt.
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Berlin, den 29.10.2021 – Gestern fand im TIPI am Kanzleramt in Berlin die 10. Diabetes-Charity-Gala unter der 2G-Regel statt, 300 Gäste folgten der Einladung der Veranstalterin diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Die Key Note hielt die TV-Journalistin Sandra Maischberger, die die Politik zu mehr Mut bei der Diabetesprävention aufforderte. Derzeit sind in Deutschland mehr acht Millionen Menschen von Diabetes betroffen, täglich kommen weitere 1.700 Neuerkrankte hinzu. Im Mittelpunkt der Spendengala standen die beiden auf digitale Therapieunterstützung fokussierten Spendenprojekte „Challenge-D“ und „Meala“. Insgesamt konnte ein Spendenvolumen von über 110.000 Euro eingeworben werden, ein neuer Spendenrekord. Als Höhepunkt der Gala wurde auch zum 10. Mal der Thomas-Fuchsberger-Preis verliehen. Preisträgerin ist die Ärztin Dr. Imke Kreuzer aus Köln, die dort mit dem Projekt MMM ehrenamtlich Menschen mit Diabetes ohne Krankenversicherung versorgt. Die Laudatio hielt der Schauspieler Ralf Bauer, der den 2010 verstorbenen Thomas Fuchsberger wie seinen Bruder kannte.
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Jährlich 2,8 Millionen Todesfälle Adipositas und Diabetes Typ 2 - wirksam vorbeugen und Leben retten
Berlin – COVID-19 steht seit Beginn der Coronapandemie als übertragbare Krankheit im Fokus der Öffentlichkeit. Nicht mit gleicher Geschwindigkeit, doch schleichend und stetig nimmt die Zahl der Menschen mit Adipositas, einer nichtübertragbaren Erkrankung zu. Weltweit hat etwa ein Drittel der Bevölkerung Übergewicht oder Adipositas. Circa 2,8 Millionen Menschen sterben jährlich an den Folgen von Übergewicht und Adipositas (1). Auch das Risiko für einen schwerwiegenden COVID-19-Verlauf ist bei Menschen mit Adipositas erhöht. Die Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordern deshalb mehr Prävention für nichtübertragbare Erkrankungen wie Adipositas und Diabetes Typ 2. Welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, erläutern Experten beider Fachgesellschaften bei einer Online-Pressekonferenz, die im Vorfeld der Diabetes Herbsttagung stattfindet.
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Kinder mit Diabetes - Expertinnen und Experten fordern mehr Unterstützung im Alltag
Berlin – Die Zahl von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes, die eine sehr schlechte Stoffwechsellage haben, sinkt seit etwa zehn Jahren. Auch die Zahl der schweren Hypoglykämien (Unterzuckerungen) ist dank technischer Hilfsmittel wie Insulinpumpen oder Glukosesensoren zurückgegangen (1). Doch nicht alle jungen Patientinnen und Patienten erreichen die in nationalen und internationalen Leitlinien gesetzten Therapieziele. Denn moderne Technologien stellen hohe Ansprüche an einen strukturierten Alltag, die von den Heranwachsenden, ihren Familien und Betreuerinnen und Betreuern in Kita und Schule viel abverlangen. Welche Herausforderungen es gibt und was es braucht, um die Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland weiter zu verbessern, erläutern Expertinnen und Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) bei der Kongress-Pressekonferenz der Diabetes Herbsttagung am 5. November 2021.
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