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DDG drängt auf Fehlerkorrektur in den Richtlinien – Empagliflozin zählt zu den anerkannten Wirkstoffen
In Kürze sollen aktualisierte Anforderungen an das strukturierte Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm, DMP) für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 rechtskräftig werden. Damit in diesen Richtlinien tatsächlich der neueste Stand des medizinischen Wissens abgebildet wird, mahnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) eine wichtige Korrektur an und fordert die Aufnahme des Medikaments Empagliflozin in die Rubrik der anerkannten Wirkstoffe. „Die Substanz verlängert nachweislich die Lebenszeit von Diabetespatienten“, erläutert Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Präsident der DDG. „Das Medikament sollte daher bei Bedarf ebenso einfach verordnet werden können wie Insulin oder Metformin.“
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Täglich wird der Langzeitzuckerwert HbA1c in der Praxis gemessen und bildet oft die Grundlage für Therapieentscheidungen. Aber ist der HbA1c-Wert tatsächlich so eindeutig zu bewerten? Was meinen die Experten? Können sich Ärzte auf die Laborwerte verlassen?
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Experten fordern Zweitmeinungsverfahren und bessere Anreize für Fußrettung
In Deutschland werden zu viele Füße in Folge einer Diabeteserkrankung amputiert. Um die Amputationszahlen zu senken, fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) ein obligatorisches Zweitmeinungsverfahren vor einem solchen Eingriff. Zugleich sind andere Vergütungsstrukturen notwendig, erklärten Experten auf der Jahrespressekonferenz der DDG, bei der die Qualität der Versorgungsstrukturen für Menschen mit Diabetes im Mittelpunkt steht. Für den Erhalt der Extremitäten müsse es einen Bonus geben, da eine solche Behandlung mit längeren Liegezeiten und damit mehr Aufwand als bei einer Amputation verbunden ist.
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Am Donnerstag, den 25. Februar 2016, 18 bis 20 Uhr
Berlin – Immer mehr Menschen mit Diabetes dokumentieren Werte wie Datum und Uhrzeit der Insulininjektionen, die jeweilige Insulinart sowie -dosis, Blutzuckerwerte, gewünschte zu essende Kohlehydratmenge und mögliche Begleitumstände wie Krankheit oder Sport nicht mehr auf Papier, sondern elektronisch: Im Zeitalter des Smartphones helfen zum Beispiel spezielle Diabetiker-Apps bei der Erfassung und Auswertung. Praktisch, aber auch sicher? Persönliche Therapiedaten können sowohl seitens Patienten, aber auch von Ärzten in falsche Hände geraten. Viele Ärzte sind sich auch nicht bewusst, wie schnell die Nutzung von Software, Internet oder Apps die ärztliche Schweigepflicht verletzt - und somit die Schwelle zur Strafbarkeit überschritten wird. Oliver Ebert, Rechtsanwalt und Fachjournalist, ist Vorsitzender des Ausschuss Soziales und Mitglied im Beirat der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Technologie der Deutschen Diabetes Gesellschaft. Er hat eine Checkliste zur Vermeidung rechtlicher Probleme sowie das eBook „Wie finde ich die bestes Diabetes-App“ entwickelt. Am 25. Februar 2016 beantwortet er im Expertenchat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe Fragen zum Thema Diabetes-Apps, Internet und Datenschutz und gibt Tipps zur Findung der richtigen App. Fragen können schon ab sofort auf www.diabetesde.org eingesendet werden.
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Mit Dieter Baumann durch den Sommergarten: der Diabetes-Lauf
Berlin – Übergewicht und Bewegungsmangel gehören zu den Hauptursachen für nichtübertragbare Krankheiten, u.a. Typ-2-Diabetes. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) geht in Sachen Bewegung als Maßnahme zur Diabetes-Prävention nun mit gutem Beispiel voran: Der jährlich im Rahmen des Diabetes Kongresses in Berlin stattfindende
5 km Diabetes Lauf wurde extra auf den frühen Abend des Himmelfahrtstag am
5. Mai 2016 um 17.30 Uhr verlegt, um mehr Kongressteilnehmer – Wissenschaftler, Ärzte
und Diabetesberater – zu erreichen. Erstmalig sind auch Nicht-Kongress-Teilnehmer eingeladen, am Lauf teilzunehmen. Lauf-Legende Dieter Baumann gibt das Warm-Up und Motivations-Tipps zum Durchhalten.
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Mit Diabetes in den Karnevalstrubel
Berlin – Am Donnerstag, den 4. Februar 2016, ist Schwerdonnerstag: Dann ist wieder bis Aschermittwoch bundesweit närrisches Treiben angesagt. Auch Menschen mit Diabetes können Rosenmontagszüge, Kappensitzungen und Kostümbälle genießen, nur in punkto Alkohol und Süßigkeiten sollten sie Maß halten und regelmäßig ihren Blutzuckerspiegel messen, so die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.
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Hochdruckliga rät zu individueller Therapie
Heidelberg – Neue Erkenntnisse aus zwei großen Studien zu Bluthochdruck verunsichern
Patienten und auch Ärzte. Denn die SPRINT-Studie und eine Studie der Universität Oxford
legen eine Blutdrucksenkung auf einen oberen Zielwert von 120 nahe.
Das gilt aber nur für bestimmte Patienten.
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Kostenloses eBook mit nützlichen Tipps hilft Diabetes-Patienten, die richtige Gesundheits-App zu finden.
Immer häufiger fragen Patienten nach einer Empfehlung für die „beste Diabetes-App“. Im Internet oder in Zeitschriften zu findende Tests oder Bewertungen von Apps basieren jedoch nicht immer auf objektiven Kriterien. Oftmals ist der sehr subjektive Eindruck des „Testers“ ausschlaggebend, ob eine App für gut empfohlen wird; gerne werden auch bloße Angaben der Hersteller ungeprüft übernommen.
Das Informationsportal diabetes-forum.de hat anläßlich seines bereits 20jährigen Bestehens nun in Zusammenarbeit mit der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG), der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Technologie der DDG (AGDT), dem Verband der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD), sowie den Organisationen diabetesDE-Deutsche Diabetes-Hilfe und DDH-M - Menschen mit Diabetes, ein kostenloses eBook für Patienten und Angehörige der Gesundheitsberufe herausgegeben.
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Diabetes-Forscher fordert Kombinationstherapien
Diabetes vom Typ 1, bei dem das eigene Immunsystem die insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört, ist bis heute nicht heilbar. An der Autoimmunerkrankung sind etwa 30.000 Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre in Deutschland erkrankt, die sich dauerhaft Insulin mit Spritzen oder Pumpen zuführen müssen. Nun ist in den vergangenen Jahren unter Wissenschaftlern eine Debatte entfacht, ob nicht die Kombination von verschiedenen Wirkstoffen eine Heilung ermöglichen könnte. Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) sehen in der Kombinationstherapie einen erfolgversprechenden Ansatz.
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Deutsche Diabetes Gesellschaft: „Plumper Versuch der Einflussnahme“
Berlin, November 2015 - Die deutsche Zuckerindustrie hat sich in der letzten Woche mit einem Info-Brief an die Mitglieder des Bundestagsausschusses für Gesundheit gewandt. Darin beruft sich die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) unter anderem auf Ernährungsempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und kommt zu dem Schluss, dass Zuckerkonsum kein Risikofaktor für Diabetes Typ 2 sei. Die DDG betrachtet diese Aktion als unseriös und weist die Argumentation als manipulativ und plump zurück.
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