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Falsche Darstellung von Diabetes Typ 1 zur besten Sendezeit
Berlin - Beim aktuellen Polizeiruf 110 vom 5. Mai 2013 spielte die Schauspielerin Catherine Flemming die Firmenchefin Michaela Stolze, die seit mehreren Jahren Diabetes Typ 1 hat. Jedoch verkannten die Drehbuchautoren wichtige Details der Stoffwechselerkrankung und vermittelten so ein falsches Bild des Diabetes Typ 1 zur besten Sendezeit, kritisieren Experten von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Die Symptome einer Unterzuckerung seien mit denen eines Überzuckers verwechselt worden. In der Realität könne eine solche Verwechslung schwerwiegende Folgen haben.
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Injektionstechnik beeinflusst die Blutzuckereinstellung
Berlin - Von den etwa sechs Millionen Menschen mit Diabetes mellitus in Deutschland sind etwa 2,5 Millionen* insulinpflichtig, darunter auch circa 25.000 Kinder und Jugendliche. Sie müssen mehrmals täglich ihren Blutzucker messen und sich daran angepasst Insulin spritzen. Dabei beeinflusst die Injektionstechnik die Blutzuckereinstellung und die Lebensqualität der Betroffenen. Insulinpflichtige Diabetiker sollten beim Spritzen einen Ablaufplan befolgen, um eine gute Blutzuckereinstellung zu erreichen und um Hautkomplikationen zu vermeiden. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) hat hierzu einen Leitfaden veröffentlicht. Darauf weist diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe hin.
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Bei unklaren Messwerten immer behandelnden Arzt fragen
Berlin – Blutglukosemessgeräte der Firmen Abbott Diabetes Care und Johnson & Johnson sind zurückgerufen worden, weil sie falsche
Testergebnisse meldeten oder Warnhinweise nicht anzeigten. Wenn Symptome nicht im Einklang mit den Messwerten stehen, sollten Diabetespatienten unverzüglich ihren Arzt kontaktieren, rät diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe vor dem Hintergrund der aufgetretenen Sicherheitsmängel. „Bei technischen Problemen oder Bedienungsfragen können sich Betroffene auch jederzeit an die Service-Hotlines der Gerätehersteller wenden“, erklärt Professor Dr. med. Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.
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Hausärzte, Schwerpunktpraxen und Kliniken sprechen zu wenig miteinander
Berlin – Menschen mit Diabetes Typ 1 und 2 werden meist parallel vom Haus-, Fach- oder Klinikarzt behandelt. Experten kritisieren schon lange, dass diese drei Ebenen nicht ausreichend miteinander kommunizieren. Darunter leidet vor allem die Versorgung der Betroffenen.
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Diabetes Typ 1 stellt Betroffene und ihre Familien vor große Herausforderungen
Berlin – Bundesweit leben derzeit nahezu 30.000 Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren mit Diabetes Typ 1. Viele Familien überfordert die Krankheit, bei der sie mehrmals täglich den Blutzuckerspiegel ihres Kindes kontrollieren und jede Mahlzeit berechnen müssen. Die Therapie ist zeitintensiv, außerdem müssen betroffene Kinder und ihre Eltern Diabetes als lebenslang bestehende Erkrankung akzeptieren lernen. Im nächsten Experten-Chat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe http://www.diabetesde.org am 11. April 2013 erklärt der Kinderdiabetologe Dr. med. Ralph Ziegler aus Münster, auf was Eltern, Angehörige und Betreuer im Umgang mit Diabetes Typ 1 bei Kindern achten müssen. Die Fragen beantwortet er live im Chat am Donnerstag, den 11. April 2013, zwischen 17 und 19 Uhr. Fragen dazu können ab sofort unter www.diabetesde.org/experten-chat eingesendet werden.
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DDG Fußexperten behandeln das diabetische Fußsyndrom - Zehn Jahre Zertifizierung von Fußbehandlungseinrichtungen
Berlin – Die Arbeitsgemeinschaft Diabetischer Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) feierte auf ihrer 21. Jahrestagung in
Krefeld das zehnjährige Jubiläum der Zertifizierung ambulanter und stationärer Fußbehandlungseinrichtungen. Zu den Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus gehört das sogenannte „diabetische Fußsyndrom“. Zu pät oder unsachgemäß behandelt, drohen Amputationen. Etwa 40 000 Diabetespatienten sind davon pro Jahr betroffen. Derzeit gibt es 280 Fußbehandlungseinrichtungen in Deutschland, die nach Kriterien der DDG zertifiziert sind.
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Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) schließt sich Kritik des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB) an geplanter G-BA-Regelung an
Berlin - Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) plant, moderne Insulinanaloga mit einem Festbetrag zu belegen. Diese sind derzeit teurer als Humaninsulin. Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2, die sich Insulinanaloga mit einem Pen spritzen, müssten bei dieser Neuregelung künftig entweder den Differenzbetrag zwischen Humaninsulin und Analoga selbst zahlen oder sich auf Humaninsulin umstellen lassen. Der Deutsche Diabetiker Bund (DDB) kritisierte das Vorhaben des G-BA kürzlich in einer Pressemitteilung. Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) schließt sich dieser Kritik an. Denn die Festbeträge würden für betroffene Patienten eine deutlichere finanzielle Mehrbelastung oder eine schlechtere Versorgung durch Humaninsulin bedeuten. Die Entscheidung über das geplante Vorhaben fällt der G-BA am 21. Februar 2013.
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DDB warnt vor weiteren Kosten für Diabetiker
Der hochwertigen medizinischen Versorgung von Menschen mit Diabetes droht eine weitere Einschränkung. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) sieht vor, moderne Insulinanaloga mit einem Festbetrag zu belegen. „Patienten müssten dann die Differenz zu einem Mehrpreis des Normalinsulins selbst bezahlen – das ist ein Unding“, kritisiert der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes (DDB), Dieter Möhler. Diese mögliche Regelung trifft Typ-1- und Typ-2-Diabetiker, die Insulin spritzen, Pumpenträger jedoch nicht.
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Neues Internetportal bietet Diabetikern verlässliche Informationen zu rechtlichen Fragen
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Diabetes und Depressionen treten häufig gemeinsam auf
Berlin – Menschen mit einer chronischen Erkrankung wie Diabetes mellitus sind besonders gefährdet, auch Depressionen zu entwickeln. Jeder achte Mensch mit Diabetes leidet an einer Depression, bei jedem fünften Patienten liegt eine erhöhte Depressivität vor. Umgekehrt haben stoffwechselgesunde Menschen mit einer Depression auch ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 2. Beide Erkrankungen werden jedoch häufig erst spät erkannt. Dies kann den Erfolg einer Diabetestherapie gefährden. Betroffene sollten daher ihren behandelnden Arzt auf ihr Befinden ansprechen und sich behandeln lassen, empfiehlt diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Denn eine Therapie kann sowohl die Lebensqualität als auch die Prognose einer Diabeteserkrankung verbessern.
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