Renale Anämie

Neben der Blutfiltrierung haben die Nieren jedoch auch die Aufgabe, das Hormon "Erythropoietin" zu bilden, welches die Produktion der roten Blutkörperchen anregt. Mit eintretendem Nierenversagen ist somit auch die Fähigkeit zur Produktion dieses Hormones beinträchtigt - mit der Folge, dass der Körper nicht mehr ausreichend rote Blutkörpercherchen produziert und es somit zu Blutarmut (Anämie) kommt. Anämie wiederum ist für einen erheblichen Anteil aller Beeinträchtigungen der Nierenpatienten verantwortlich, insbesondere für Eßstörungen, Mattigkeit, verminderte geistige Leistungsfähigkeit und reduzierte sexuelle Aktivität. Schlimmer noch: Blutarmut führt zu Herzproblemen.